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Zeitung: mehr Ansporn und bessere Übersicht
#16
(12.02.2013, 19:24)Marquinho schrieb: Nur mal als Anregung / Einwurf: Neues Design ist immer schön und wünschenswert. Aber wer sagt denn, dass das nachhaltig (!) etwas bringt? Ein "echtes" Zeitungsdesign ist vielleicht in den ersten 5 Ausgaben toll, danach nimmt man es wahrscheinlich ebenso angeödet zur Kenntnis wie die jetzige Aufmachung.

Gleiches gilt auch für die Sortierung, wobei da nicht mal klar ist, was mit mehreren Kategorien passiert (also, wenn ein Interview in mehrere Kategorien gehört).

Ich sehe ein Problem eher darin, dass die Zeitung generell keinen großen Stellenwert mehr hat und das unabhängig vom Design (es immer nämlich immer leicht zu sagen, dass es am Design liegt und nicht an etwa generell nachlassendem Interesse). Momentan haben die wenigsten auch nur Lust einen Kommentar zu hinterlassen, einige haben sogar schon mal geäußert, nicht mal mehr 'gelesen' zu markieren. Das ist aber keine Design-Frage, sondern eine Verhaltensfrage. Schätze ich die Mühe, die sich da jemand (z.T. über eine Stunde) gegeben hat mit einem kurzen Kommentar oder nicht.

Also aufwertender als jedes Design wäre es aus meiner Sicht, wenn jeder, der hier für 'ich will ein geiles Design' stimmt, mal jeden Mittwoch die Zeitung liest und 5 Kommentare abgibt. Das kostet keinen mehr als 10-15 Minuten und wertet die Zeitung mehr auf als jede sonstige Veränderung.


Also der Stellenwert der Zeitung wurde nicht mit der Aufmachung gekillt, sondern dadurch dass man den Maxbetrag von einem wöchentlichen Level auf den Saisonlevel geändert hat.
Früher "musste" man jede Woche schreiben, wenn man den Geldbetrag ausschöpfen wollte, da gab es dann auch interessante Geschichten, Manager die sich in der Zeitung Ausgabe für Ausgabe "bekriegt" haben. Heute schreibt man einen oder zwei größere Artikel pro Saison und das wars. (Ist jedenfalls bei mir so.)

Früher wurde dann auch mehr gelesen, weil es in jeder Ausgabe mehr zu lesen gab. Dadurch war man dann wieder motivierter zu schreiben.

Durch die Statements wurde die Bedeutung der Zeitung dann noch weiter runtergeschraubt.
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#17
Das hat sicher nicht die Zeitung gekillt. Ich würde mir dann jede Woche irgendeinen Scheiß ausdenken und jetzt mache ich vielleicht zwei mal in der Saison einen vernünftigen Artikel zur allgemeinen Lage oder Erfolg/Ausblick.
Deswegen ist das mit den Kategorien gar nicht so einfach. Ich finde sie trotzdem gut und würde halt noch eine hinzufügen, die Diverse Dinge abdeckt und nicht nur auf ein Thema abzielt. Das ist ja auch völlig ok.
[Bild: 1019.png]
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#18
(15.02.2013, 01:59)Radikahl schrieb: Das hat sicher nicht die Zeitung gekillt. Ich würde mir dann jede Woche irgendeinen Scheiß ausdenken und jetzt mache ich vielleicht zwei mal in der Saison einen vernünftigen Artikel zur allgemeinen Lage oder Erfolg/Ausblick.

Klar gab es auch irgendeinen Scheiss, aber auch viel mehr interessantes. Das ist Fakt.
Genauso wie dann auch die Anzahl der Artikel zurückhgegangen ist.
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#19
Vielleicht hatten die Manager früher auch einen viel geringeren Altersschnitt und viel mehr Zeit, um das auch umzusetzen?
[Bild: 1019.png]
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#20
Ich widerspreche nicht gerne meinem LL, aber Lex hat Recht. Früher war das Schreiben von Zeitungsartikeln einfach notwendig, um Geld zur Verfügung zu haben. Dadurch, dass (fast) alle geschrieben haben, war das ganze Zeitungsgeschehen wesenlich lebendiger. Klar, wurde auch Mist geschrieben. Es gab auch Betrugsversuche. Aber es gab eben auch nicht wenige Manager (dazu zählte ich auch), die viel Spaß beim Schreiben und ebensoviel Spaß beim Lesen hatten.
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#21
Ich hab früher fast nie geschrieben. Ich schreibe erst seit zwei Saisons vielleicht ein bissl mehr und diese Saison hab ich nur Statements bisher geschrieben. Also ich habe sogar mehr Antrieb dafür als früher.
[Bild: 1019.png]
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#22
(15.02.2013, 23:50)Radikahl schrieb: Ich hab früher fast nie geschrieben. Ich schreibe erst seit zwei Saisons vielleicht ein bissl mehr und diese Saison hab ich nur Statements bisher geschrieben. Also ich habe sogar mehr Antrieb dafür als früher.

Ausnahmen bestätigen die Regel Icon_biggrin

Es ist nicht zu leugnen dass früher deutlich mehr geschrieben wurde. Das ist einfach Fakt. Was es früher jeden Mittwoch an "spektakuläre" Artikel gab nur um Artikel des TATs zu werden, das kann man mit den heute gar nicht vergleichen. In manchen Ländern gibt es pro Ausgabe einen (!) Schreiberling. Das wäre früher undenkbar gewesen.

Ob das nun am Altersschnitt liegt wage ich bezweifeln. Es sind glaube ich nicht hauptsächlich die Jungen welche sich in der Zeitung engagieren.

Auf einem anderen Blatt steht allerdings ob es insgesamt besser oder schlechter war. Die Zeitung hatte so viel Gewicht dass viele sagten "es ist ein Fußballmanager und kein Zeitungs-Spiel" - daher kam dann auch die Reform. Kann man erstmal positiv sehen, aber die Auswirkung - dass die Zeitung zu einer Randerscheinung mutiert ist - war schon etwas heftig. Zudem war die Zeitung früher mMn auch ein Baustein das die Manager an den BMO gebunden hat. Und es war ein Alleinstellungsmerkmal.
Alles hat seine Pro und Cons...
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#23
(15.02.2013, 23:04)Joernie schrieb: Ich widerspreche nicht gerne meinem LL, aber Lex hat Recht. Früher war das Schreiben von Zeitungsartikeln einfach notwendig, um Geld zur Verfügung zu haben. Dadurch, dass (fast) alle geschrieben haben, war das ganze Zeitungsgeschehen wesenlich lebendiger. Klar, wurde auch Mist geschrieben. Es gab auch Betrugsversuche. Aber es gab eben auch nicht wenige Manager (dazu zählte ich auch), die viel Spaß beim Schreiben und ebensoviel Spaß beim Lesen hatten.

Dafür lese ich jetzt deine Wiki-Artikel. Icon_wink
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