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Nationalmannschaft(en)
Sein Anheuern bei Red Bull hat sicherlich einiges kaputt gemacht.

Ansonsten wäre die Frage wo Du darin Sport-Fächlich das Problem siehst? Taktik bzw. Führungsfähigkeiten (an "Menschenführung" schien es ja bei Nagelsmann zu hapern), oder ist es nur das berühmte Bauchgefühl?
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(24.07.2026, 12:06)GasCan schrieb: Ich weiß ist keine sehr beliebte Meinung, aber ich bin von Klopp als Bundestrainer nicht überzeugt. Für mich ein Fehlschlag mit Ansage.
Wär oder was wäre denn die Alternative für dich gewesen?
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Ich bin voll bei GasCan! Klopp ist für mich auch eher ein Problem und keine Lösung!

Der Hype um ihn geht mir jetzt schon auf den Geist!

Eine Alternative zu ihm:

Alonso, Kompany und Ralf Rangnick, der mein Favorit gewesen wäre.
Der steht auf der Versteigerungsliste:

Billiger als Leihen! Versteigerung zu 50 % MW, damit unter der Leihgebühr von 1,35 Mio.! Ein Schnäppchen, das noch zum 8er wird und eine Saison Freude bringt!

[Bild: GER.gif] Markus Pröll Tor / 7 / 39 / 137 / groß / MW: € 2.600.000
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(27.07.2026, 22:24)Ado schrieb: Ich bin voll bei GasCan! Klopp ist für mich auch eher ein Problem und keine Lösung!

Der Hype um ihn geht mir jetzt schon auf den Geist!

Eine Alternative zu ihm:

Alonso, Kompany und Ralf Rangnick, der mein Favorit gewesen wäre.
Den Ralf bekommt ihr nicht ,der bleibt schön in Österreich.
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Mein Fehler ich hätte wohl mehr als einen Einzeiler schreiben sollen, dass hole ich dann mal nach.

Ich gebe es ganz offen und ehrlich zu ich bin kein Klopp-Fan, ich mag ihn als Trainer nicht. Aber ich akzeptiere, dass er in seinen Vereinen mit seiner Art immer Erfolg hatte, aber zu glauben, dass diese erfolgreiche Vereinsarbeit genauso auch auf Verbandsebene funktioniert, ist ein Trugschluss. Einen Verein zu trainieren/managen ist etwas ganz anderes als eine Nationalmannschaft. Man hat es ja auch bei dieser WM gerade erst gesehen Brasilien hat sich von Carlo auch mehr versprochen.
Ich fühle mich ehrlich gesagt bei der Trainerwahl wie bei "...und täglich grüßt das Murmeltier", wieder holt der DFB einen erfolgreichen Vereinstrainer, wieder wird versprochen, dass es neue Strukturen geben wird, wir besser sind als das letzte Turnier gezeigt hat und ohnehin wird jetzt alles besser. Das Gleiche haben Flick und Nagelsmann auch versprochen, die Experten waren auch alle begeistert, deshalb finde ich wir drehen uns im Kreis.

Ich finde auch man muss mal den DFB ordentlich kritisieren. Ich habe bislang noch keine Aufarbeitung der WM mitbekommen. Ja Nagelsmann ging und Klopp kam, wo bleibt die Fehleranalyse? Auch ist der DFB gleich wieder auf die logische öffentliche Wahl gesprungen, man hat sich keine Zeit gelassen mal nach Alternativen zu gucken. Mal nach einem Trainer ausschau zu halten, der schon mal erfolgreich im Verband gearbeitet hat. Ich werfe jetzt einfach mal den Namen Dechamps oder Southgate rein. Die kennen sich mit Verbandsarbeit aus, waren mit ihren Nationalmannschaften auch nicht so unerfolgreich.
Der DFB hätte sich ruhig mal ein wenig Zeit nehmen können für eine Analyse, um dann zu gucken welche Trainer überhaupt auf dem Markt. Stattdessen ist man auf dem Medienzug Klopp aufgesprungen, wie vorher schon bei Nagelsmann.

Ich habe aber auch so das Gefühl, dass man beim DFB keine wirkliche Lust auf Analysen und Konsequenzen hat statt dessen liefert man sich lieber dem nächsten Trainer komplett. Bitte versteht mich nicht falsch, es kann mit Klopp auch funktionieren, aber wenn ich jetzt höre und lese, dass Klopp und sein Team für den Aufbau neuer Strukturen verantwortlich sein sollen, frage ich mich, ob dass nicht zu viel Verantwortung und Aufgaben für einen Trainer sind. Es wird jetzt Merte geholt, der den Nachwuchs reformieren soll, ich finde es ok, dass er sich mit Klopp austauscht, aber letztlich muss Merte dann vorgeben wo es langt und nicht Klopp, der könnte ja theoretisch nach der EM schon wieder Geschichte sein.

Ich muss auch sagen, der DFB lernt in meinen Augen einfach nicht dazu. Mit Flick hatte man einen langfrisitigen Vertrag mit Nagelsmann wurde der sogar kurz vorm Turnier verlängert, Klopp bekommt jetzt auch bis 2030 einen Vertrag, warum immer so lange? Lasst ihn doch bis zum nächsten Turnier laufen und schreibt eine Option zur Verlängerung rein. Auch das Gehalt ist so ein Thema, im Zuge der Nagelsmann Entlassung/Rücktritt kam ja raus das Nagelsmann 7mio bekommen hat, Klopp bekommt die auch, andere Verbände wie Frankreich oder Argentinien zahlen ihren Trainer die Hälfte und sind erfogreicher.

Ein Thema noch zum Schluss. Ich mag Rudi Völler wirklich, er hat als Spieler und Funktionär wahnsinnige Verdienste gehabt. Er hat meinen absoluten Respekt für seine Leistungen, aber es wäre besser gewesen, wenn er auch gegangen wäre. Ich verstehe ehrlich gesagt immernoch nicht, was überhaupt seine Aufgaben zuletzt waren und was sie in Zukunft sein sollen, vor allem da ja auch Klopps Berater jetzt noch mitwirkt. Braucht es Rudi also wirklich noch in einer festen Funktion?
Bei Rettig übrigens das gleiche. Ja er geht zum Jahresende, aber was hat er überhaupt beim DFB geleistet außer das er vom DFB ein fürstliches Gehalt bekommen. Vom DFB war es ja durchaus clever ihn zum DFB zu holen, so hat man einen externen Kritiker mundtot gemacht, aber was hat er jetzt konrekt bewirkt in seiner Zeit beim DFB?
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Danke für die Ausführungen.
Beim DFB und den Lehren aus der Vergangenheit, da bin ich bei dir.
Ich denke und hoffe das es unter Klopp besser und wieder erfolgreicher wird. Es wäre schon mal gut, wenn er mal nicht so stur wie Nagelsmann wäre.
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Also wenn wir ehrlich sind werden wir weder 2028 noch 2030 irgendetwas holen. Ich würde uns jetzt gar nicht so schwach sehen, nur sind uns die Franzosen und die Spanier meilenweit voraus. Ich vergleiche das mal mit Tennis. Wenn im Turnier Sinner oder Alcaraz gegen Zverev spielen, dann war es das für Zverev. Sollte aber wider Erwarten Sinner oder Alcaraz vorzeitig scheitern, dann muss man bereit stehen. Und genau das erwarte ich von der deutschen Nationalmannschaft. Nagelsmann hat es nicht geschafft, das Team gut genug zu nominieren, auf- und vor allem einzustellen. Ich denke schon, daß Klopp das besser gelingen wird. Ich wüsste jedenfalls keinen, der es jetzt besser machen könnte.
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(28.07.2026, 22:28)GasCan schrieb: Ich habe aber auch so das Gefühl, dass man beim DFB keine wirkliche Lust auf Analysen und Konsequenzen hat statt dessen liefert man sich lieber dem nächsten Trainer komplett. Bitte versteht mich nicht falsch, es kann mit Klopp auch funktionieren, aber wenn ich jetzt höre und lese, dass Klopp und sein Team für den Aufbau neuer Strukturen verantwortlich sein sollen, frage ich mich, ob dass nicht zu viel Verantwortung und Aufgaben für einen Trainer sind. Es wird jetzt Merte geholt, der den Nachwuchs reformieren soll, ich finde es ok, dass er sich mit Klopp austauscht, aber letztlich muss Merte dann vorgeben wo es langt und nicht Klopp, der könnte ja theoretisch nach der EM schon wieder Geschichte sein.

Also Nachwuchsarbeit reformieren ist sicher sinnvoll. Und warum sollte der aktuelle Trainer da nicht mitsprechen?
Spanien und Frankreich machen es vor, haben erst spät in der Jugend das Ligensystem, vorher lassen sie relativ lange Futsal spielen (5 gegen 5) damit die Kinder erst mal das spielen am Ball lernen. Und später lernen sie überall das gleiche Spielsystem.

Der DFB hat ja damit angefangen Bambinis und F-Jugend spielen Funino oder 4 gegen 4 (ohne festen TW) und auch ohne das offizielle zählen der Tore (die Kinder wissen ja natürlich genau wie es steht).
Da kommen aber dann gleich die typischen, deutsche Bundestrainer-Eltern und finden das ist kein richtiger Fußball.
Ab der E-Jugend gibt es dann das 7-7 auf dem Querfeld, da sind die Kinder schon häufig länger ohne Ball unterwegs als mit, in dem Alter spielen sie sonst in Europa häufig noch Futsal.

Dazu kommt dann, das besonders die Eltern-Trainer dann nur noch ums gewinnen spielen, heisst in der E-Jugend:
Kommt man mit der defensive in der E-Jugend an den Ball, wird der Ball zurück zum Torwart gespielt, der nimmt ihn in die Hand (es gibt noch keine Rückpassregel) und drescht ihn nach vorne, wo ein bis zwei Spieler warten (Abseits gibt es auch nicht).
Nicht schön, die Kinder lernen nicht viel, ist aber erfolgreicher als die Mannschaften, die es von hinten nach vorne mit Spielaufbau oder Dribblings probieren.
Die Trainer (typischerweise eher Trainer, die nicht die Eltern der Kinder sind) müssen sich dann vor den Eltern rechtfertigen, dass sie häufiger verlieren und warum die Kinder in den Positionen durchrotieren, statt jeden auf der stärksten Position spielen zu lassen.

Also wenn da mal von oben durchgegriffen wird, dann kann das nicht Schaden und wenn oben offiziell Klopp und Mertesacker heißt, funktioniert das bis unten vielleicht besser als ein eher unbekannter Nachwuchskoordinator. Denn es hilft nicht nur, dass Vorgaben gemacht werden, dass die eingehalten werden, fängt beim Dorfverein an.


(28.07.2026, 22:28)GasCan schrieb: Ich muss auch sagen, der DFB lernt in meinen Augen einfach nicht dazu. Mit Flick hatte man einen langfrisitigen Vertrag mit Nagelsmann wurde der sogar kurz vorm Turnier verlängert, Klopp bekommt jetzt auch bis 2030 einen Vertrag, warum immer so lange? Lasst ihn doch bis zum nächsten Turnier laufen und schreibt eine Option zur Verlängerung rein. Auch das Gehalt ist so ein Thema, im Zuge der Nagelsmann Entlassung/Rücktritt kam ja raus das Nagelsmann 7mio bekommen hat, Klopp bekommt die auch, andere Verbände wie Frankreich oder Argentinien zahlen ihren Trainer die Hälfte und sind erfogreicher.

Unabhängig vom Geld halte ich den Vier-Jahres-Vertrag für sinnvoll.
Hat der Trainer nur zwei Jahre, dann muss er auf die nächste EM hinspielen und man nimmt ihm die Chance auf einen Radikalumbau. Er kann nichts von grundauf entwickeln und mal ausprobieren.
Mit 4 Jahren hat er ein Turnier zum probieren und eines zum Angreifen. Das passt besser.

Ein gutes Beispiel sehe ich da bei Gordon Herbert als Basketballnationalmannschaftstrainer.
Da ging es auch über 4 Jahre (und drei Turniere inkl. Olympia), das hat gepasst.

(28.07.2026, 22:28)GasCan schrieb: Ein Thema noch zum Schluss. Ich mag Rudi Völler wirklich, er hat als Spieler und Funktionär wahnsinnige Verdienste gehabt. Er hat meinen absoluten Respekt für seine Leistungen, aber es wäre besser gewesen, wenn er auch gegangen wäre. Ich verstehe ehrlich gesagt immernoch nicht, was überhaupt seine Aufgaben zuletzt waren und was sie in Zukunft sein sollen, vor allem da ja auch Klopps Berater jetzt noch mitwirkt. Braucht es Rudi also wirklich noch in einer festen Funktion?
Bei Rettig übrigens das gleiche. Ja er geht zum Jahresende, aber was hat er überhaupt beim DFB geleistet außer das er vom DFB ein fürstliches Gehalt bekommen. Vom DFB war es ja durchaus clever ihn zum DFB zu holen, so hat man einen externen Kritiker mundtot gemacht, aber was hat er jetzt konrekt bewirkt in seiner Zeit beim DFB?

Laut Völlers Aussage wollte er gehen, Klopp hat ihn wohl überzeugt oder zumindest überredet zu bleiben.
Und ich denke dann ist es in Ordnung, dass er bleibt, weil Klopp sich ja was davon verspricht.


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