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@Exi: Kann noch ein Talent gemeldet und aufgenommen werden oder ist es schon zu spät?
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Manager von Valerenga IF (Skandinavien)
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God dag, willkommen beim TAT-Blatt für SKA. Bleiben Sie immer am Torkonto mit den besten FTCP, Trainingstipps für weniger Verletzungen und dem VARscheinlich besten Umgang mit dem 4 Offiziellen. Sperren garantiert!
Players to watch:
Sammy Kærgård bekommt im Spiel gegen Djurgarden Stockholm die Riesenchance auf seinen ersten Treffer. Er tritt den Elfmeter, Keeper Farid Linderoth auf Seiten der Gäste pariert den Elfer. Doch hatte Linderoth die Linie deutlich zu früh verlassen, der Elfer wird wiederholt. Auch im zweiten Anlauf scheitert Kærgård im ersten Anlauf, beim Abpraller ist er diesmal jedoch da und drückt den Ball zum 1:0 über die Linie. Es ist nicht sattelfest, was der Youngstar leistet, auch sonst fällt er in den restlichen Partien kaum auf. Dem Aufwertungsgott sollte dies aber reichen, so geht Kærgård künftig mit Stärke 4 aufs Feld. Aber jetzt muss er wirklich liefern.
Dan Soltvedt, 16 Jahre, Sturm, Valerenga IF
Außergewöhnlicherweise gibt es in dieser Saison eine Nachmeldung, dem Mann des 1 TATs mit gerade einmal zarten 16 Jahren: Dann Soltvedt legt bei seinem Pflichtspieldebüt bereits nach 4 Minuten das 1:0 gegen Esbjerg auf. Weiters erzielt an einem ersten TAT für Valerenga gleich 3 Buden in 3 Spielen, und zieht den Blick der internationalen Presse auf sich.
Manager Kolomaznik äußerte sich hierzu wie folgt: "Die Jugend von Valerenga ist diese Saison erstmalig mit Dan Soltvedt in der Startformation angetreten. Noch nicht lange im Verein hat sich Dan jedoch schon als neuer fester Freistoßschütze durchgesetzt, nachdem er vergangene Saison zu keinem einzigen Einsatz gekommen war.
Dan ist für diese Saison, neben seinem zwei Jahre älteren Sturmpartner Alfred Ovrebo, fest gesetzt.
Zum Saisonauftakt konnte er in 3 Spielen gleich 3 Tore erzielen, was sein Debüt in der Liga nahezu perfekt macht und für den weiteren Verlauf nochmal zusätzlich motivieren sollte."
Davon, dass der zweite TAT diesen Schnitt wohl nicht halten können würde, war auszugehen. Die Gegner waren an diesem TAT gewarnt, und nahmen den bisweilen frustrierten Jungspund gut aus dem Spiel. Nach einem Corner zeigt er jedoch seinen Riecher, reagiert nach einem Abpraller am schnellsten und schiebt zum entscheidenden 0:2 bei Göteborg ein. Und gegen Nordsjælland bleibt er richtig cool, chipt einen Freistoß nach einem überzeugenden Anlauf über die Mauer zu Team-Kollege Teils Kvisk, der völlig blank das 0:1 in Minute 89 erzielt. Ein Mann für die großen Momente - mit gerade einmal 16 Jahren! Folgerichtig schafft er den Sprung auf Stärke 3, weniger Aufmerksamkeit der Abwehrreihen wird er so nicht bekommen.
Auf - WER - tungen
Die alte Garde erlebt ihren dritten Frühling! Vier Spieler schaffen erneut den Sprung auf Stärke 11, dazu gesellen sich satte acht neue 10er und vier neue 9er. Am unteren Ende finde sich zudem einige vielversprechende Nachwuchstalente. Die Aufgewerteten waren im Schnitt 27,44 Jahre alt, und wurden auf Stärke 8,07 aufgewertet.
TAT 2 - Meisterkonkurrent gefunden?
HB Tórshavn muss an diesem TAT die erste Niederlage einstecken, bleibt mit 15 Punkten aber erster. Ystads - welches am zweiten Spieltag Zuhause gegen Tórshavn verloren hatte - bleibt mit Ausnahme dieser Partie bei einer weißen Weste, und schiebt sich punktgleich auf Platz 2.
Und während Lahti noch als einziges SKA-Team auf einen Sieg wartet, bricht Haka Valkeakoski das Unterhaus in seine Einzelteile auseinander: 26:2 Tore, 7 von 7 Spielen gewonnen, und satte 8 Punkte Vorsprung auf den zweiten Brøndby.
Derby des TATs:
Tampere United - JJK Jyväskylä 2:1
Rosenborg BK - Kristiansund BK 3:1
Das Mittelfinnland Derby steigt in Tampere. Der Aufsteiger startet ambitioniert in die Partie, erzwingt in Minute 4 einen Eckball. David Pratt kommt völlig frei an den Ball verlängert auf den zweiten Pfosten, wo Petri Sulkki goldrichtig steht und den Ball im Netz versenkt. Der Führungstreffer gibt den Gastgebern Aufwind, JJK rettet sich mit Müh und Not ohne weiteren Treffer in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wieder eine Standardsituation, diesmal ein Freistoß. Kurz abgespielt, der Keeper wehrt den Ball an den Pfosten ab. Jouni Ihatsu reagiert blendend, grätscht den Abpraller zum 2:0 ins Netz. Von Jyväskylä kommt offensiv einfach gar nichts, sodass Tampere die letzten Minuten einen Gang zurückschaltet. Und das hat Folgen: Rauli Karjalainen hat eine Idee, spielt den perfekten Querpass auf Rauli Svanberg - nur mehr 2:1, in Minute 92. Und eine Chance hat JJK dann noch: weiter Ball auf David Jeanne, der den Gegenspielern aus kurzer Distanz abschießt, und wehement auf Strafstoß reklamiert. Der Videokeller prüft minutenlang, ordnet dieses aber letztlich nicht als strafbar ein. So kann der Referee in Minute 90 +12 die Partie beenden. Eine Partie, die lange so eindeutig schien, bekam zu Schluss noch eine ordentliche Portion Drama.
Rosenborg hat die Vormachtstellung in Norwegen verloren, im Vergleich mit Rivalen Kristiansund hat man aber die Zehennägel vorne. Dabei beginnt die Partie durchaus durchwachsen. Nach gut zwanzig Minuten gehen die Trolle durch einen Abstauber von Oystein Slettahjell in Front, BK antwortet kurz darauf mit einem mustergültigen Konter durch Aidan Jackson zum 1:1. Im zweiten Durchgang ist es weiter eine ausgeglichene Partie, in der die Eulen bisweilen das Zepter in die Hand nehmen. Am Ende ist es erneut Slettahjell, der den Unterschied macht. In Minute 80 semmelt er einen Freistoß in den Winkel. BK muss riskieren, ein Abspielfehler zieht den Gästen dann den Zahn. Dietmar Stoffregen lässt dem Torwart im 1 gegen 1 keine Chance, und fixiert mit dem 3:1 den Sieg der Trolle.
Highlights des TATs:
Höchster Spieltagssieg: Silkeborg IF im Heimspiel gegen den FC Nordsjælland, Ergebnis 4:0
Sowie Ystads IF FF im Heimspiel gegen Kristiansund BK, Ergebnis 4:0,
Sowie JJK Jyväskylä im Auswärtsspiel beim FC Kopenhagen, Ergebnis 0:4
Effizientestes Team: Valerenga IF im Heimspiel gegen HJK Helsinki, Ergebnis 4:3
Beste Defensivleistung: IFK Göteborg im Heimspiel gegen den FC Lahti, Ergebnis 3:2
Gleich 3 Partien endeten mit 4:0, höheres gab es an diesem Spieltag nicht. Silkeborg ist nach einer durchwachsenen ersten Hälfte eiskalt, schenkt Nordsjælland binnen den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte alle 4 Hütten ein. Ystads legt mit einem couragieten ersten Durchfang und einem 2:0 zur Pause den Grundstein zum Erfolg über Kristiansund. In einer schwachen zweiten Hälfte kommt Ystads zweimal vor den Kasten der Gäste, und lässt es beide Male klingeln. Ein verdienter Sieg, der aber doch etwas zu hoch ausfällt. Jyväskylä hält Defensiv den Kasten gegen Silkeborg sauber, kann einzelne Nadelstiche setzen und verwertet diese eiskalt. In der letzten Viertelstunde riskiert Silkeborg alles, Jyväskylä lässt sich nicht zweimal bitten. Bezeichnend der Corner in Minute 82 zum 0:3, wo Ólafur Örn als einziger Finnen im Strafraum der Gastgeber ist - und gegen 7 Verteidiger zum Tor einköpft.
Valerenga präsentiert sich im ersten Durchgang gegen Helsinki als Meister der ruhenden Bälle. Die Finnen halten dem Druck nicht Stand, verursachen einen Elfer - Bjørn Murí lässt sich nicht zweimal bitten. Valerenga legt in Durchgang eins noch 2 direkte Freistöße sowie einen Eckball nach, mit dem 4:0 scheint ein Debakel für Helsinki unausweichlich. Doch die Finnen nützen einen eigenen Freistoß zum 4:1 zur Pause. Der Treffer gibt den Finnen Mut, Valerenga entgleitet die Partie völlig. Ein weiterer Freistoß durch Gonzague van Kerkhoven bringt das 4:2, und es sind ja noch gut 40 Minuten zu spielen. Valerenga ist völlig von der Rolle, und kann sich bei Pabrizio Mareggini bedanken. Der italienische Nationaltorhüter bleibt gleich zweimal im eins gegen eins gegen Eetu Nyholm Sieger, und entschärft einen Distanzkracher von Linus Thor, wenngleich mit großer Mühe. Gegen einen Van Kerkhoven Freistoß zum 4:3 ist er zwar machtlos, dass die Partie kurz darauf abgepfiffen wird, kann er mit den 3 Punkten aber wohl leben.
Göteborg empfängt Lahti, beide Teams vor Spieltag 5 in den unteren Tabellenplätzen. Lahti startet mit viel Elan. Weiter Ball auf Simic, der den Ball ans Außennetz setzt. Besser macht es Aquiles Comnenus, der nach einem Freistoß perfekt einläuft und die Flanke dankbar verwandelt. Göteborg braucht lange, um in die Partie zu finden. Dann bekommen die Schweden einen Einwurf. Vassilios Antoniou ist berühmt für seine Einwürfe. Er wirft den Ball über das halbe Spielfeld, der Ball wird zu Lee Ohlsen verlängert, der zum 1:1 einköpft. Nach dem Seitenwechsel bleibt es beim Spielverlauf. Lahti macht das Spiel, Göteborg mauert. Und in Minute 70 belohnen sich die Finnen endlich. Ken Sonic profitiert davon, dass zwei Göteborger sich gegenseitig abräumen, und schließt zum 1:2 ab. Was ist mit den Schweden? Finn Kleerwot nimmt sich ein Herz aus 40 Metern - und der passt genau. Was für ein Tor. Und nun kommen die Schweden. Lahti ist müde ob der ganzen Arbeit, teils unkonzentriert. Bobby Lindgren mit einem super Laufweg an den zweiten Pfosten, wird perfekt eingesetzt - und bringt die Kamraterna in Minute 90 zum ausflippen. Für Lahti hingegen ist es die völlige Ernüchterung. Alle 3 Partien wurden 3:2 verloren, und diese Partie war sicher die Dominanteste.
Was tut sich in - Schweden:
Ystads ist on fire! 4:0 über Kristiansund, 1:3 bei Hammarby und 2:0 gegen Esbjerg bringen gleich 9 Punkte und den zweiten Tabellenrang. Hammarby selbst muss zwar die Niederlage gegen Ystads einstecken, sieht aber in der Fremde bei Helsingborg (2:3) und Tampere (0:2). Mit 13 Punkten liegt man auf einem starken 5 Rang. AIK Solna feiert zwei knappe Erfolge gegen Helsinki (1:0) und in Lahti (2:3). Valerenga erweist sich als zu stark für Punkte, mit 12 Punkten stehen Solna auf Rang 7.
IFK Göteborg schlägt Lahti mit 3:2, in der Fremde gelingt den Kamraterna aber herzlich wenig. Mit dem ersten Saisonsieg klettert man mit 3 Punkten immerhin aus der Abstiegszone auf Rang 15. Helsingborg hingegen findet weiter überhaupt nicht in die Saison. Alle 3 Partien verliert einer der Dominatoren der Vorjahre, mit einem ungewohnten 17 Platz und 3 Punkten muss man sich aktuell Begnügen.
In Liga zwei findet Djurgarden Stockholm gegen Haka Valkeakoski wie der Rest der Liga kein Mittel. Die weiteren Partien absolviert man aber mit Bravour: Einem 1:4 bei Odense lässt man ein 3:0 über Brøndby folgen. Der Lohn: Platz 3 mit 12 Punkten.
Anmerkung der Redaktion: Wir hoffen, dass Sie beim Lesen dieser Ausgabe unseres Quälitätsmediums viel Freude hatten. Wenn Sie Anregungen zur Verbesserung haben, sich bestimmte Themen oder interessante Statistiken wünschen, freuen wir uns über eine Rückmeldung.
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Hyvää päivää, willkommen beim TAT-Blatt für SKA. Bleiben Sie immer am Torkonto mit den besten FTCP, Trainingstipps für weniger Verletzungen und dem VARscheinlich besten Umgang mit dem 4 Offiziellen. Sperren garantiert!
SKA goes Europe - die internationalen Vertreter im Einsatz
BMO Champions League: Zwischen Triumph und Tragödie
Die Königsklasse bringt unterschiedliche Ergebnisse für die skandinavischen Vertreter. HB Tórshavn spielt sich mich viel Bravour und satten 21 Punkten zum Gruppensieg. Der FC Kopenhagen landet in einer denkbar ausgeglichenen Gruppe auf Platz 3, die Tordifferenz entschied hier über das Weiterkommen. Für Esbjerg und Helsingborg ist die Reise indes zu Ende, mit 9 Punkten reicht es jeweils nur für Tabellenplatz 6.
Für HB Tórshavn kommen Osnabrück, Austria Salzburg sowie Atlético Madrid als Achtelfinalgegner in Betracht. Die Spanier sind sicherlich das Wunschlos, Austria Salzburg und Osnabrück wären hingegen harte Nüsse, die aber nicht unlösbar wären. Der FC Kopenhagen wird in jedem Fall als krasser Außenseiter in die Runde gehen. Neben Lierse SK könnten auch Ajax Amsterdam und CS Grevenmacher der Gegner werden.
Tatsächlich erhält HB Tórshavn mit Atlético Madrid den wohl einfachsten Gegner. Für den FC Kopenhagen geht es nach Luxemburg zu CS Grevenmacher.
BMO Europa League: Aus Tradition erfolgreich
Die Europa League - sie liegt den skandinavischen Klubs. Silkeborg holt mit 19 Punkten den Gruppensieg, Aarhus und Valerenga sichern sich mit 17 respektive 16 Punkten Rang 2.
Silkeborg könnte im Achtelfinale auf die Berwick Rangers, AZ Alkmaar oder den FC Basel treffen. Berwick wäre eine äußerst harte Nuss, gegen Alkmaar wäre man in der Favoritenrolle und Basel wäre wohl das Traumlos. Für Valerenga sieht es ebenso solide aus. Der SC Heerenveen wäre eine ordentliche Herausforderung, Chelsea und Liverpool wären zwei ideale Lose. Anders sieht es bei Aarhus aus. Liverpool fällt als möglicher Gegner weg, dafür könnte man auf ein starkes Besiktas treffen. Auch gegen Heerenveen sind Aarhus Chancen eher gering, einzig Chelsea bietet wohl die Chance auf ein Viertelfinale.
Während sich Silkeborg mit dem FC Basel über große Fortune bei der Losfee freuen darf, sieht es für die Zweitplatzierten anders aus: Aarhus zieht mit dem SC Heerenveen Besiktas eine Mammutaufgabe, und auch Valerenga zieht mit dem SC Heerenveen die härteste Nuss. Hier dürfen wir uns auf eine Hochspannende Partie freuen – wenngleich uns diese doch erspart hätte bleiben können.
Players to watch:
Sammy Kærgård bleibt weiter unauffällig, und kann nicht aus dem Schatten des großartig aufspielenden Anton Bagger treten. Immerhin liefert Kærgård beim umjubelten 3:4 bei Rosenborg einen Assist, der jedoch eher an der unglücklichen Parade des Keepers liegt, als einen Schuss, der den Abpraller provoziert hätte. Seine Form bleibt mir 102 immerhin stabil.
Der Verletzungsteufel hat zugeschlagen. Dan Soltvedt geht im Training auf einen Kopfball, kracht mit dem Gegenspieler zusammen, und fällt unglücklich auf seinen Ellenbogen/Arm. Schmerzverzerrte Schreie beenden eine bis dahin gute Trainingssession, und enden am Krankenbett. Soltvedt wurde bereits operiert, verfolgte die Partien aber noch aus dem Spital. 3 Wochen soll es noch dauern, bis der Jungspund sein Comeback geben kann. Seiner vielversprechenden Karriere könnte die Verletzung aber einen herben Dämpfer verpassen, ist er doch bereits jetzt in Abwertungsform.
TAT 3 - Fröhliche Führungswechsel
Lag zur Vorwoche noch Tórshavn und Ystads an der Spitze, ist es nun ein anderes Duo, welches die Tabelle anführt. Der FC Kopenhagen und Hammarby sichern sich mit der maximalen Ausbeute die Spitzenplätze, während Aarhus mit einer Niederlage am letzten Spieltag auf Platz 3 abrutscht.
In Liga zwei wird es derweil unheimlich: Valkeakoski hat alle 10 absolvierten Spiele ausnahmslos gewonnen. SKArückt!
Derbies des TATs:
IFK Göteborg - Helsingborg IF 5:6
Esbjerg fB - Silkeborg IF 1:0
Kellerduell in Göteborg, und beide Klubs attackieren mit offenem Visier. Den Anfang macht Göteborg, dass durch einen Distanzschluss von Leigh Howlett in Führung geht. Mats Rosenkvist in Dienste Helsingborgs hat die passende Antwort: Super Dribbling, ein einfacher Doppelpass überlistet den letzten Verteidiger - diese Chance lässt sich ein Mann seines Formats nicht entgehen. Göteborg schlägt postwendend zurück, der erneute Führungstreffer stachelt die Gäste aber richtig an. Ein Eckball bringt den Ausgleich, bis Mats Rosenkvist zweimal den perfekten Pass findet, und seine Team-Kollegen nicht nur die erstmalige Führung, sondern gleich das 2:4 bringen. Nach dem Pausentee legt Rosenkvist mit einem direkten Freistoß den fünften Streich nach, die Partie scheint entschieden. Scheint. Denn während Helsingborg zurückschraubt, fängt Göteborg wieder an zu kicken. Und wie! Howlett spitzelt nur kurz nach dem Treffer zum 3:5, um dann die Inaktivität der Gäste gnadenlos auszunützen. 2 blitzschnell abgespielte Freistöße spielen die Kamraterna sauber runter, und erzwingen doch noch den Ausgleich. Helsingborg ist völlig von der Rolle, fängt sich beinahe noch den sechsten Streich - Howlett zirkelt den Ball ans Außennetz. Und dann kippt die Partie erneut. Henrik Larsson hat eine Idee, lässt sich mit einem Doppelpass steil schicken, lupft - und der Ball kullert zum 5:6 ins Netz. Ein hochspannendes Derby, mit einer irren Dramaturgie!
In Esbjerg steigt eine Partie zweier zuletzt starker Teams, die sich in dieser Saison beide im Mittelfeld wiederfinden. Es ist eine ausgeglichene Partie, mit guten Chancen auf beiden Seiten. Silkeborgs beste Chance ist in Durchgang eins, als Solospitze Tino Buchmann alleine auf die Reise geschickt wird, den Heber aber den Tick zu weit ansetzt. Auf der Gegenseite verpasst Sebastian Kafkas einen Querpass hauchzart. Im zweiten Durchgang werden die Chancen rarer, beide Teams scheinen mit dem Punkt zufrieden. Dann die Minute 90. Freistoß Esbjerg aus aussichtsreicher Position. Silkeborg rechnet mit einem Direktschuss, und dem entsprechend Geplänkel mit Mauerbildung und so fort. Elias Svenssen denkt aber gar nicht daran, spielt den Ball schnell auf Sergio Gonzalo Ebro, der das Zuspiel trocken in das linke untere Eck verwandelt - direkt vor dem Block der Heimfans. Silkeborg protestiert, muss sich aber letztlich eingestehen, dass man sich diese Unkonzentriert selbst zuzuschreiben hat.
Highlights des TATs:
Höchster Spieltagssieg: Silkeborg IF im Auswärtsspiel bei Kristiansund BK, Ergebnis 0:4
Sowie HJK Helsinki im Heimspiel gegen JJK Jyväskylä, Ergebnis 4:0
Effizientestes Team: Aarhus GF im Auswärtsspiel bei AIK Solna, Ergebnis 1:2
Beste Defensivleistung: Tampere United in Auswärtsspiel beim IFK Göteborg, Ergebnis 2:3
Silkeborg zeigt Kristiansund in der Fremde, wie Fußball geht. Eine wunderbare Freistoßvariante von Vilmos Sándor, gefolgt von einem Abstauber Tor des Freistoßschützen Steingrimur Kjartansson sowie ein Distanzkracher bringen den Dänen eine komfortable 0:3 Pausenführung. In Durchgangs zwei packt Silkeborg nochmal einen Hammer zum vierten Streich aus, spätestens ab hier war der Drops gelutscht.
HJK Helsinki erlegt Jyväskylä mit zwei Doppelschlägen. Zum einen um die Halbstundenmarke, als Mohamed Ndiba mit einer Fersenablage die ganze Abwehr düpiert, und nur eine Minute später, als sich nach einem Gestochen im Strafraum die Uhr des Refs meldet. Im zweiten Durchgang sieht es sogar eine Zeitlang danach aus, als ob Jyväskylä zurückkommen könnte, die beiden sehenswerten Tore in der Nachspielzeit beenden diese Hoffnung aber endgültig.
In Solms steigt eine muntere Partie, die bereits nach wenigen Minuten den ersten Aufreger hat: Morris Bruziks zieht zum Strafraum, lässt sich im Zweikampf fallen. Der Schiedsrichter lässt zunächst laufen, da meldet sich jedoch der Videokeller. Und tatsächlich wurde Bruziks getroffen, allerdings fällt der Lette sehr leicht. Am Ende gibt es einen harten Strafstoß, den Thoralf Jakobsen eiskalt zum 0:1 in die Maschen schweißt. AIK braucht aber nicht lange für die Antwort: Tommy Nesbø mit einer genialen Körpertäuschung, mit der er den Verteidiger auf den Boden setzt. Auch hier gibt es einen Kontakt, Nesbø macht aber einfach weiter, und schlenz den Ball mit einer irren Flugkurve ins lange Eck. Prädikat: Tor des Jahres. Danach kommt es aber zu Tumulten, da Nesbø beim Torjubel Bruziks und sein doch sehr theatralisches Fallen beim Torjubel verhöhnt. Am Ende gibt es für die Streithähne jeweils gelb, beide kommen ohne weitere Auseinandersetzung über die Partie. Vielleicht auch deswegen, weil das Tempo der Partie mehr und mehr verflacht. Aarhus tut insbesondere in Durchgang zwei mehr fürs Spiel, und belohnt sich in Minute 81: Nach einem Abspielfehler ist Niko Kronborg da, der den Ball Volley direkt neben den Pfosten zimmert - zum umjubelten 1:2.
Es ist der TAT der Auswärtsspiele: Tampere United erwischt in Göteborg den besseren Start: Freistoß von Jouni Ihatsu, und das Ding passt perfekt in den Winkel. Im zweiten Durchgang hingegen spielt nur mehr ein Team: Der Gastgeber aus Göteborg. Tampere Keeper Guðfinn Guðjónsson kann in Minute 58 im eins gegen eins noch in höchster Not retten, gegen Vilhelm Tjernströms Kopfball ist er beim nachfolgenden Eckball aber machtlos. Göteborg lässt nicht locker, kann mehrmals nur über das Regelwerk hinaus an Vorstößen unterbunden werden. Eines davon hat Konsequenzen: Bobby Lindgren semmelt das Ding perfekt neben die Stange, das 2:1 für Göteborg, dass nun die endgültige Entscheidung erzwingen Will. Tampere stellt sich mit aller Kraft dagegen, und profitiert Schließlich von einem Blackout des Schlussmanns der Schweden. Dieser wirft den Ball kurz ab, Vicente Baccin Sprinter hinein und schließt ins leere Tor zum 2:2 ab. In die Konfusion hinein hat Haftnor Logisson eine Idee, zieht einfach Mal ab - und plötzlich ist Tampere vorn. Was vor wenigen Minuten noch nach einem sicheren Heimsieg aussah, sind plötzlich 0 Punkte geworden.
Was tut sich in - Finnland:
HJK Helsinki schlägt Tórshavn im Spitzenspiel mit 4:2, und Jyväskylä hat den 4 Toren wenig entgegenzusetzen. Bei Lahti gibt es hingegen eine deutliche Niederlage. Dennoch 6 Punkte, durch die HJK nun auf Platz 4 mit 18 Punkten rangiert. Der FC Lahti schießt sich den Frust von der Seele. 2:3 bei Valerenga, 3:0 über Helsinki und ein überzeugendes 4:1 gegen Aarhus bringen die volle Punktzahl. Mit nun 10 Punkten schießt man in der Tabelle auf Rang 12. Tampere United sieht gegen Esbjerg und den FC Kopenhagen kein Land, sichert sich mit einer spektakulären Aufholjagd in Göteborg aber 3 wichtige Punkte. Platz 15 mit nun 9 Zählern. JJK Jyväskylä schlägt Nordsjælland mit 2:0, in der Fremde vermag den Füchsen aber herzlich wenig zu gelingen. Mit nun 6 Zählern bleibt man mit Rang 17 in der Abstiegszone.
In Liga zwei ballert sich Haka Valkeakoski genüßlich durch die Liga. Ein umjubelten 3:4 bei Stavanger lässt Haka zwei 2:0 Erfolge über Odense und Brøndby folgen. Mit 30 Punkten steht man mit einer pudelweißen Weste da, und fühlt sich pudelwohl in der Liga. Auch das Torverhältnis von 34:5 spricht Bände über die wahnsinnige Form der Finnen.
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Total Pokal: Achtelfinale
Pokal Profis: Favoriten mit Krampf weiter
Rosenborg BK schlägt nach deutlicher Überlegenheit den FC Lahti. Valerenga nützt die Überlegenheit gegen Viking Stavanger, der FC Kopenhagen verteidigt einen frühen 0:1 Vorsprung gegen ein stark aufspielendes Valkeakoski. Kristiansund BK und Göteborg liefern sich einen Schlagabtausch, am Ende siegen die Eulen vom Punkt. Selbiges gelingt Midtjylland gegen Jyväskylä, Ystads, Tampere und Tórshavn erledigen ihre Aufgabe in der Fremde ebenso vom Punkt.
Im Viertelfinale trifft nun Valerenga auf den FC Kopenhagen. während Rosenborg im Spitzenduell auf Ystads trifft. Tampere empfängt HB Tórshavn, Midtjylland bekommt es mit Kristiansund zu tun.
Pokal Jugend: Der Kracher und verhinderte Aufholjagden.
Das mit Spannung erwartete Derby der Oslo Klub bringt eine packende Partie. Lyn Oslo kann die spielerische Überlegenheit nicht nützen, Valerenga IF bringt die Führung über die Zeit und jubelt gegen den Lokalrivalen. Esbjerg holt gegen Kristiansund den Rückstand auf, die große Aufholjagd scheitert vom Punkt. Selbiges passiert auch Brøndby gegen Helsinki: Den Rückstand vermag man zu egalisieren, vom Punkt flattern den Dänen die Nerven. Tampere United hingegen trotz der Übermacht von Rosenborg, und bleibt dann sogar noch vom Punkt erfolgreich.
Im Viertelfinale bekommt es HB Tórshavn mit HJK Helsinki zu tun, Tampere United trifft auf den FC Kopenhagen. Kristiansund BK matcht mit Valerenga IF, KR Reykjavík duelliert sich mit Djurgarden.
Players to watch:
Sammy Kærgård endlich mit einem Ausrufezeichen. Zwar bleibt er auswärts blass, im Heimspiel spielt er aber großartig auf. Er lenkt, denkt, und wird neben guten Pässen, die Chancen vorbereiten, auch selbst zum eiskalten Killer. Anton Bagger spielt ihm von der Grundlinie den Ball in den Rückraum, wo er nur einschieben muss, und mit einem traumhaften Solo nach 24 Minuten bringt er mit dem 3:0 gar die Entscheidung in der Partie. Seine Form mit 107 braucht aber so wie seine Leistung: Mehr Konstanz.
Dan Soltvedt ist mit der Verletzung weiterhin aus dem Spiel, auch kommende Woche muss er noch passen. Immerhin ins Training soll er bald einsteigen können.
TAT 4 – Klare Favoriten? Fehlanzeige!
Es ist eine der ausgeglichensten Tabellen, die wir je gesehen haben! Kopenhagen, Ystads und Hammarby belegen mit jeweils 25 Punkten Rang 1-3. Platz 1 und Platz 7 trennen gerade einmal 3 Punkte. Währenddessen hat Haka Valkeakoski ein absolutes Festessen in Liga zwei. 39! Punkte nach 13 Runden, verlustfrei. Spätestens jetzt ist dies jenseits von Rekordverdächtig!
Derby des TATs:
FC Kopenhagen – FC Nordsjælland 3:0
Tampere United – FC Lahti 3:3
Das kleine Derby, es muss die Saison herhalten. Dem FC Kopenhagen ist es herzlich egal, aus dem Spiel heraus gelingt beiden Teams herzlich wenig. So sind es die Standards, die für klare Verhältnisse Sorgen. Nordsjællands Robin Andreasen trifft nur den Pfosten, besser machen es die Kontrahenten auf der Gegenseite. Harry Karlssen und Aaren Enes verwandeln ihre Freistöße platziert, und Harry Laursen bleibt vom Punkt erfolgreich. Ein highlightarmes Spiel, in dem der FC Kopenhagen aus ruhenden Bällen das Maximum herausholt.
Deutlich spannender ist die Partie in Finnland: Die Defensivschlacht dauert bis Minute 25, bis Lahtis Ken Simic rüde gelegt wird. Dem fälligen Freistoß nimmt sich Brent Ugia an, flankt auf Alp Zenba der die Verlängerung Volley neben den Pfosten schweißt. Zenba bleibt unauffällig, wenn er gefordert ist, steht er goldrichtig. So läuft er auch bei einem weiteren Freistoß ein, den der Keeper mit viel Mühe an den Pfosten leitet. Für den Abpraller steht er goldrichtig und erzielt das 0:2. Tampere stehend K.O., hat vor der Pause aber selbst noch eine Chance. Caspar Hegmann tankt sich durch, spielt den perfekten Schnittstellenpass, den Heikki Callihoo perfekt zum Anschlusstreffer verwandelt. Mit dem Feuer des Ausgleichs kommen die Gastgeber aus der Kabine, und plötzlich ist es ein ganz anderes Spiel. Lahti stemmt sich mit aller Kraft dagegen, kann sich bisweilen nur am Rande der Legalität wehren. Mit Folgen. Denn in Minute 66 wird Jouni Ihatsu am Fuß getroffen, knapp innerhalb des Strafraums. Den fälligen Strafstoß verwandelt er im zweiten Versuch und egalisiert die Partie. Aber da geht sogar noch mehr: Eckball auf Casper Hagman, der hochsteigt, und perfekt einköpft. 3:2 Tampere, Partie gedreht. Lahti ist nun gefordert, und schickt sich zur Schlussoffensive an. Ken Simic entwischt den Verteidigern, ein Schuss wie ein Strahl, erneuter Ausgleich. Und Lahti will noch mehr. Einen haben die Gäste somit noch: Simic zieht alleine auf den Strafraum zu, flankt auf den mitgelaufenen Zenba – doch spielt die Flanke so in den Rücken, dass Zenba diese nicht direkt verwerten kann – und ein Verteidiger schließlich klären kann. So bleibt es bei der finnischen Punkteteilung.
Highlights des TATs:
Höchster Spieltagssieg: Aarhus GF im Heimspiel gegen HJK Helsinki, Ergebnis 6:0
Sowie HJK Helsinki im Heimspiel gegen Kristiansund BK, Ergebnis 6:0
Effizientestes Team: AIK Solna im Auswärtsspiel bei Tampere United, Ergebnis 0:2
Beste Defensivleistung: Esbjerg fB im Heimspiel gegen HB Tórshavn, Ergebnis 1:2
Aarhus macht mit Helsinki kurzen Prozess: bereits in Minute 6 trifft Modris Bruziks zum 1:0, nur Sekunden später klingelt der Ball erneut im finnischen Netz. Ein Einwurf und ein Freistoß bringen bis Minute 25 den bereits vierten Treffer, jeder Standard ein Treffer – nur ein Elfer würde noch fehlen. Bruziks lupft vor der Pause gar noch zum 5:0, ehe Thoralf Jakobsen in einer ereignisarmen zweiten Hälfte kurz vor Schluss den sechsten Treffer nachlegt.
Gelernt hat Helsinki von der Pleite ganz ordentlich. Denn in der Folgewoche bekommt kristiansund sein Fett weg. Bereits in Minute 3 profitieren die Finnen von einem Missglückten Klärungsversuch Kornelius Jørgensens, der einen Querpass ins eigene Netz grätscht. Von dem frühen Treffer beglügelt, spielen die Finnen einen auf: In Minute 19 ist Daniel Dauwen nach einem vermeidbaren Torwartabpraller zur Stelle, ein Freistoß und ein simpler Spielzug bringen gar noch 4 Tore vor dem Pausentee. Nach dem Seitenwechsel setzen die Finnen einen Freistoß nach, bis Linus Thor in Minute 68 per Elfer zum Endstand trifft.
AIK Solna und Tampere United liefern sich in Finnland eine harmlose Partie. Fr Tore braucht es da schon besondere Momente: Adrian Nordbú zieht in Minute 36 aus ebensovielen Metern ab. Der Ball flattert, bevor er ins linke Kreuzeck abbiegt. Ein Wahnsinnstreffer, der die Fans der Schweden völlig zum ausrasten bringt. Solna bleibt überlegen, wird jedoch selten zwingend. Tampere somit am Leben, auf eine gute Chance müssen die Finnen vergeblich die ganze Partie warten. So ist es am Ende Solna, dass nach einem Abpraller den Deckel draufmacht – und mit dem 0:2 nicht unverdient die Punkte mitnimmt.
HB Tórshavn ist zu Gast bei Esbjerg, und tut sich von Beginn weg schwer. Zwar dominieren die Färinger die Partie, die gefährlichen Nadelstiche setzen aber die Dänen. So in Minute 23: Jakob Ekelund mit einem weiten Ball auf Gilbert Nordbú, der mit einer Ballannahme den herbeieilenden Verteidiger tunnelt, sich so den Ball auf den stärkeren linken Fuß leckt und eiskalt ins untere Eck verwandelt. Tórshavns Gift Fertout bleibt bei einem Abschluss kurz vor der Pause glücklos, als sein Schuss hauchzart an der Stange vorbeisegelt. Im zweiten Durchgang dasselbe Bild, es dauert bis weit in die zweite Hälfte, bis konkretes passiert. Dann ein Freistoß für Tórshavn. Fertout läuft an, trifft nur Aluminium. Max Velten steht aber goldrichtig, und verwertet den Abpraller zum verdienten Ausgleich. Und Tórshavn will nun mehr. Der Dauerdruck zeigt Wirkung, Esbjerg kommt nun kaum zur Entfaltung. Bis zur Minute 82. Da rutscht Verteidiger Fredi Krumm weg, und der pressende Jakob Ekelund schnapp sich das Leder, setzt Mitspieler Olaf Erikssen ein, der keine Mühe hat, locker einzuschieben. Das 2:1 ist die Entscheidung zugunsten der Dänen, und etwas schmeichelhaft. Aber wer die Chancen macht, hat es am Ende doch irgendwo verdient.
Was tut sich in – Dänemark:
Der FC Kopenhagen bleibt an diesem TAT einiges schuldig. In Silkeborg und Tórshavn gibt es jeweil nur Pleiten, das Heimspiel gegen Nordsjælland gewinnt man mit minimalem Einsatz aber souverän. So bleibt mit 25 Zählern die Tabellenführung. Aarhus GF zerlegt Helsinki mit dem 6:0 in alle Einzelteile, danach gerät der Motor aber ins Stocken. 1:3 gegen Helsingborg und eine torlose Punkteteilung bei Ystads bringen nur noch einen weiteren Punkt. Mit nun 23 Zählern liegt man auf Rang 5. Esbjerg fB schlägt Nordsjælland mit 1:3, und holt gegen Tórshavn doch noch den Dreier. Gegen Jyväskylä geht etwas die Puste aus – geschenkt. Mit 21 Punkten liegt man auf Rang 8.
Silkeborg mit einem perfekten TAT. Nach einem 2:0 über den FC Kopenhagen folgen ein 2:5 bei Göteborg und ein 5:0 über Solna – beides hat viel Kraft gekostet. In der Tabelle klettert man auf Rang 9 – mit 18 Zählern. Gänzlich konträr dazu der FC Nordsjælland. 1:3 gegen Esbjerg, 3:0 in Kopenhagen und 2:4 gegen Göteborg – Punkte sollten es am Ende schlicht nicht sein. Mit weiterhin 9 Punkten rutscht man auf Rang 17 ab, die Situation in Farum ist prekär.
In Liga zwei siegt Brøndby IF ohne Mühe gegen Odense (2:0) und Stavanger (3:0). Bei Lyn Oslo muss man sich nach hartem Kampf mit 4:3 geschlagen geben. Mit nun 22 Punkten liegen Ralles Jungs auf Rang 3. Der FC Midtjylland muss sich in der Fremde Lillestrøm SK und Djurgarden Stockholm jeweils knapp geschlagen geben. Freude bringt der 2:0 Heimerfolg über Nykøbing, der Platz 4 mit 18 Zählern sichert. Nykøbing selbst muss neben der Niederlage bei Midtjylland auch noch ein Heim 3:4 gegen Überflieger Valkeakoski verdauen. Punkte bringt ein 2:0 über Haugesund, mit 16 Punkten bleibt Platz 5 für die Mannen aus Falster. Odense zieht den Kürzeren gegen Brøndby, hat dann mit einem 2:0 gegen Lyn und einem umjubelten 0:1 gegen Lillestrøm ordentlich gepunktet. Mit nun 14 Zählern liegt man auf Rang 7.
Anmerkung der Redaktion: Wir hoffen, dass Sie beim Lesen dieser Ausgabe unseres Quälitätsmediums viel Freude hatten. Wenn Sie Anregungen zur Verbesserung haben, sich bestimmte Themen oder interessante Statistiken wünschen, freuen wir uns über eine Rückmeldung.
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SKA goes Europe - die internationalen Vertreter im Einsatz
BMO Champions League: Schlaraffenland der Schafe
HB Tórshavn trifft auf Atlético Madrid. In der spanischen Hauptstadt halten die Färinger mit 5:2 dagegen, und wandeln das Heimspiel zu einem furiosen 5:1 Erfolg. Die Auswärtstorregel, mit der gespielt wurde, sie ward am Ende nicht benötigt. Erwartungsgemäß sieht der FC Kopenhagen gegen CS Grevenmacher hingegen kein Land. Einem 2:3 zuhause folgt ein 2:0 in der Fremde, die Luxemburger lassen nichts anbrennen.
Viele Kaliber warten im Viertelfinale als mögliche Konkurrenten für Tórshavn. Besonders den Kugeln mit dem FC Dynamo Kiew und Eintracht Frankfurt SG galt es auszuweichen. Tatsächlich beschert die Losfee mit Rubin Kasan eines der beiden idealen Lose, es kann als noch weit geblöckt werden.
BMO Europa League: Die Losfee liebt Skandinavien
Silkeborg IF hält trotz eines Schockmoments das 1:1 in Basel. Im Rückspiel lässt man zwar ordentlich Torchancen liegen, kommt aber mit einem 0:0 aufgrund der Auswärtstorregel weiter. Das ordentlich Kräfte gespart wurden, ist für den weiteren Turnierverlauf sicher hilfreich.
Valerenga IF liefert sich mit Heerenveen einen Schlagabtausch. In Friesland fangen sich die Norweger ein spätes Gegentor zum 6:5, aber auch Zuhause feiert man einen Last-Minute treffen zum 6:5, und erzwingt so die Verlängerung - und letztlich das Elfmeterschießen. In diesem wird Torhüter Pabrizio Mareggini zum Matchwinner, da er als einziger einen Elfmeter zu halten vermag. Aarhus GF hingegen hält bei Besiktas das 3:3 Unentschieden, und spielt im Heimspiel groß auf. Mit geringem Chancenplus erzwingt man ein 3:3, in der letzten Minute hat man sogar eine Chance auf den Lucky Punch. So geht es in die Verlängerung, in der sich doch die Routine der Türken gegen die müden Beine durchsetzt. Dass es so überhaupt so knapp werden würde war nicht unbedingt zu erwarten.
Im Viertelfinale galt es insbesondere Besiktas, Celta Vigo und dem FK Sarajevo aus dem Weg zu gehen. Und während zwei der genannten Klubs im direkten Duell aufeinandertreffen, zieht Silkeborg mit Kaiserslautern eines der beiden idealen Lose. Für Valerenga - das einzig gegen Kaiserlautern nicht in der krassen Außenseiterrolle gewesen wäre - bleibt Spartak Moskau als Gegner. In Summe aber wohl die ideale Auslosung für SKA, schwingt sich doch Silkeborg mehr und mehr in den Favoritenkreis des Bewerbs.
Auf - WER - tungen nach TAT 5
Meine Herren! 4 ältere Spieler schaffen erneut den Sprung auf Stärke 11, zudem gibt es 2 weitere Spieler mit Stärke 10. 7 Spieler schaffen zudem den Sprung auf Stärke 9, zudem schaffen es etliche Amateure rund Jugendspieler in die Liste. Die Spieler waren somit im Schnitt 25,56 jahre alt, und wurden auf Stärke 7,96 aufgewertet.
Players to watch
Er kann es ja! Sammy Kærgård zeigt endlich seine Qualitäten, wenngleich er immer noch etwas im Schatten von Anton Bagger steht. Gegen Djurgarden ist er vor allem Defensive auffällig, beim furiosen 5:0 über Aarhus steuert er zwei Assists bei, darunter ein Solo der allerhöchsten Kategorie, nachdem er uneigennützig den besser postierten Mitspieler einsetzt. Die großen Highlights setzt er beim dritten Spiel nicht, aber es ist ein phänomenaler Auftritt, insbesondere in den ersten beiden Partien. Weiter so, mit Form 105 kann er sich langsam auch nach oben orientieren.
Dann Soltvedt steigt mittlerweile bereits ins Training ein, sein Armbruch ist mittlerweile bereits gut verheilt - auch langfristige Folgeschäden dürfte der Youngstar nicht zu befürchten haben. Seine Form ist mit 65 prekär, der Abwertungsgott ließ am letzten Wochenende aber Gnade walten.
TAT 5 - Skandinavisches Roulette
Ding, Dong, die Abgabe für das Tippspiel ruft. Ah, der Meister Skandinaviens wird gesucht. Wie wäre es mit dem FC Kopenhagen, aktueller Tabellenführer. Oder doch Ystads IF FF, Pablo Timisela wird doch sicher noch heiß auf einen Titel sein. Wie wäre es mit Hammarby, den aufmüpfigen Herren aus Stockholm? Sie mögen Schafe? Also doch HB Tórshavn. Was sagen Sie? Neo Meister Aarhus, der sich langsam oben etabliert hat, und auf den ersten Titel schielt? Gute Wahl. Wobei, wie wäre es mit HJK Helsinki. Die waren bislang nur einmal Meister, in Saison 22. Ganz langer Atem da oben in Finnland. Ein Aufsteiger als Meister? Warum nicht.. ich hätte da AIK Solna im Angebot. Oder soll es mit Esbjerg fB einen Back to Back Meister geben, der nicht Rosenborg heißt? Das hatten wir doch auch schon ewig nicht mehr! Apropos Rosenborg.. die fehlen auch noch. Rekordmeister und so jaja, wenngleich wie Silkeborg schon etwas Rückstand? Ah, Sie sind aber bestimmt mutig!
Was, Sie sind nun überfordert? Das sind doch eh nur 8-10 Teams im Meisterrennen. 8-10.. Teams. Seid ihr alle Skarückt, was führt ihr diese Saison auf!
*Räusper* Entschuldigung, wir müssen noch über etwas anderes reden. Und zwar über Liga zwei. Gebetsmühlenartig wiederholen wir uns Woche für Woche. Aber was um alles in der Welt ist bitte in diese Mannschaft aus Valkeakoski gefahren. 16 Spiele, 16 Siege. 55:8 Tore. Der Allzeitrekord von 19 Siegen in Folge - aufgestellt von Rosenborg BK in der zweiten Nachgründungs-SKA Saison 11! - ist ernsthaft in Gefahr. Es ist mehr als historisch, was die Finnen hier abliefern, und reiht sich nahtlos in diese jenseits von verrückten Saison ein. Die eine Liga wird auf historischem Niveau kurz und klein geschossen, die andere Liga ist eng wie kaum jemals zuvor.
Derby des TATs:
Aarhus GF - Silkeborg IF, Ergebnis 2:0
So, aber genug der Statistikwut. Denn Fußball gespielt wurde ja auch noch. Wir beginnen in Aarhus, wo das mitteljüländische Derby steigt. Lohnen sollte sich die kurze Reise an die Küste nicht: Von Beginn weg schnürt AGF Silkeborg im eigenen Strafraum ein. Mit viel Not halten die Gäste das Tor sauber, bis unweigerlich doch passiert, was passieren musste: Der Lette Modris Bruziks entwischt seinem Gegenspieler, und schiebt den Stanglpass ein. Im zweiten Durchgang weiter nur Aarhus, das Chance um Chance liegenlässt. Eine Viertelstunde vor Schluss erlöst Sigurd Olesen mit einem Distanzkracher die Fans, der 2:0 Heimsieg ist in Summe mehr als verdient.
Highlights des TATs:
Höchster Spieltagssieg: FC Kopenhagen im Auswärtsspiel bei Kristiansund BK, Ergebnis 0:5
Sowie Helsingborg IF im Auswärtsspiel bei Tampere United, Ergebnis 0:5
Effizientestes Team: HB Tórshavn im Auswärtsspiel bei IFK Göteborg, Ergebnis 0:2
Beste Defensivleistung: FC Lahti im Auswärtsspiel bei Silkeborg IF, Ergebnis 0:0
Kristiansund BK aus der unteren Tabellenhälfte empfängt den Tabellenführer Kopenhagen. Deutliche Verhältnisse in der Tabelle, die am Platz nicht minder deutlich sind. William Kvist vernascht die Abwehr, bedient mustergültig den einlaufenden Kevin Jakobsen, das 0:1 nach gerade einmal 4 Minuten. Die Eulen sind unter Dauerdruck, retten Defensiv, was zu retten ist. Gegen einen Sune Eggen Freistoß ist dann auch das Bollwerk machtlos, und dann ist Kvist nach einem Corner auch noch selbst erfolgreich. Im zweiten Durchgang schaltet Kopenhagen einen Gang zurück, nützt aber die 2 Chancen, die KBK anbietet, eiskalt aus.
Tampere weiß gegen Helsingborg nicht, wie ihnen geschieht. In Minute 3 wird Mats Rosenkvist gelegt, der Gefoulte verwandelt den Strafstoß sicher. Wenige Minuten später hämmert Markus Cederkvist das Leder aus der Distanz ins Kreuzecke, und verwandelt einen Stanglpass zum Doppelpack. Tampere ist in der Anfangsviertelstunde nicht existent, und auch wenn sich dies in Folge bessert - die Hypothek ist zu groß. In zweiten Durchgang fordert das hohe Tempo weiteren Tribut. Cederkvist lässt den Ball tropfen, Aaron Rutenbeck verwandelt die Ablage und linke untere Eck. Den Schlusspunkt hat dann wieder Rosenkvist, der spät aber doch sei en eigenen Doppelpack erzielt.
HB Tórshavn ist zu Gast in Göteborg. Während die Färinger oben mitspielen, wird das Licht beim Aufsteiger immer schlechter. In der Abwehr vertändelt man den Ball, Vinnie Taylorsten sagt Danke, die Einladung zum Sieg gibt es nach gerade einmal 5 Minuten. Tórshavn spielt mit Minimalaufwand, macht aus diesem aber viel. Man lässt den Gegner viel laufen, drückt aber kaum auf Gefahr. Im zweiten Durchgang ist es wieder eine frühe undurchsichtige Aktion, die den Treffer bringt, Max Velten ist bei einem Gestochere der offizielle Torschütze. Laut unseren Kameras sah es zwar eher nach einem Eigentor aus, für das Ergebnis spielt dies aber keine Rolle. Tórshavn schaukelt die 0:2 Führung ruhig nach Hause, und mit im Schnitt gerade mal 2 gelaufenen KM pro Spieler in Hälfte zwei ein Matte Sache.
Der FC Lahti reist nach Silkeborg mit einer Unserie im Gepäck. Die letzten 4 Spiele bei den Dänen wurden allesamt verloren. Dementsprechend liegt der Fokus voll auf der Defensive. Und das große Silkeborg Feuerwerk, es sollte ausbleiben. Tino Buchmann hat mit einem Freistoß in Minute 37 noch die beste Möglichkeit, den Schuss setzt er einen guten Meter neben die Stange. Im zweiten Durchgang werden die Finnen müde, und Silkeborg findet erste Räume: Buchmann schickt Jørgen Talberg, der mit einem Kupfer den Lahti Keeper völlig am falschen Fuß erwischt. Der eingelaufene Aquiles Comnenus klärt den Ball aber einen guten Meter vor dem Tor. In der Nachspielzeit wirft Silkeborg nochmal alles nach vorne, aber auch der Kopfball von Claudius Augustinossen geht unter Bedrängnis am Tor vorbei. So jubelt Lahti zum ersten Mal seit Saison 77 wieder über Punkte in Silkeborg.
Eine Kategorie, notorisch geplagt von Heimspielen. Diesmal sind es gleich 4 Auswärtspartien, und in keiner einzigen konnte das Heimteam auch nur einen Treffer erzielen.
Was tut sich in - Norwegen:
Rosenborg verliert den Klassiker gegen Lahti, spielt ansonsten groß auf. 5:1 über Aarhus und ein 2:4 bei Helsingborg bringen 6 Zähler für den Rekordmeister, der sich aktuell mit Rang 9 und 24 Punkten begnügen muss. Valerenga IF verliert mit 1:3 gegen Silkeborg, auch bei Nordsjælland gibt's für Kolomazniks Jungs nichts zu holen. Versöhnlich ist der 4:0 Erfolg über HB Tórshavn, mit nun 18 Punkten führt man auf Platz 11 die untere Tabellenregion an. Kristiansund BK verliert gegen Esbjerg und Kopenhagen, holt aber einen umjubelten 3:4 Erfolg bei Schlusslicht Göteborg. Die Eulen liegen punktgleich hinter Valerenga auf Rang 12.
Im Unterhaus spielt sich Lyn Oslo mit Minimalismus zu 7 Punkten. Einem 2:0 über Viking Stavanger folgt eine Nullnummer bei Lillestrøm, Nykøbing schlägt man denkbar knapp mit 1:0. Der Lohn ist mit 23 Punkten Rang 4, um den Aufstieg wird man noch ein Wörtchen mitreden können. Viking Stavanger muss sich nach Oslo auch bei Midtjylland geschlagen geben, Punkte bringt ein Heimerfolg über Lillestrøm. Mit dem Erfolg sichert man sich Rang 8 mit 15 Punkten. Der FK Haugesund bleibt ohne eigenen Torerfolg punktelos, und bleibt mit 13 Punkten auf Platz 9. Lillestrøm schließt mit einem 2:3 bei Brøndby und einem 0:0 die Lücke, einzig Stavanger erweist sich als zu stark. Es bleibt bei Platz 10 mit ebenso 13 Punkten, der Rückstand wurde aber deutlich verkürzt.
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Total Pokal - Viertelfinale
Pokal Profis: Favoriten und ein Schock
HB Tórshavn zeigt bei Tampere groß auf und macht aus wenigen Chancen ein 0:2. Rosenborg nützt in einem engen Spiel einen Konter zum entscheidenden 1:0 gegen Ystads, und Kristiansund BK behält bei Midtjylland vom Punkt die Nerven. 2 Norwegische Teams somit im Halbfinale, und eines spielt ja noch: Valerenga empfängt den FC Kopenhagen, und dominiert die Partie nach Belieben. Einzig das verflixte Tor, es will nicht Fallen, bei 2 Stangentreffern ist man zudem arg im Pech. So muss die Entscheidung von Punkt fallen, wo ausgerechnet Meistermacher Saso Kewell wegrutscht, und den entscheidenden Elfmeter vergibt.
Im Halbfinale empfängt Rosenborg BK den FC Kopenhagen, während HB Tórshavn auf Kristiansund BK trifft. Während 3 der üblichen Verdächtigen im Pokalhalbfinale stehen, ist Kristiansund BK bereits jetzt mit dem Halbfinaleinzug ein Coup gelungen. Ich
Pokal Jugend: Reykjavík als Spielverderber
Meine (jungen) Herren. Die Non-League Teams üben wieder Mal den Aufstand. KR Reykjavík zwingt Djurgarden Stockholm in eine Entscheidung vom Punkt, von dort lassen die Isländer den Schweden keine Chance. HB Tórshavn müht sich trotz Offensivfeuerwerk zu einem 1:0 gegen HJK Helsinki, während die Jungspunde von Tampere, angetrieben durch zahlreich erschienene Fans, den FC Kopenhagen gnadenlos mit 2:0 abschießen. Hochspannung gibt es derweil in Norwegen: Kristiansund und Valerenga schenken sich nichts, am Ende bleiben die Jungs aus Oslo vom Punkt erfolgreich. Beide Teams somit konträr zu ihren Profiabteilungen.
Im Halbfinale trifft Valerenga auf Tampere, während HB Tórshavn zum Inselderby nach Island muss. Mit Tórshavn und Valerenga sind hierbei zwei mehrfache Sieger des Jugendpokals dabei. Tamperes Jugend zeigte in der Vergangenheit mit 7 Jugendmeisterschaften auf, Reykjavík ist trotz der ehemaligen langen Teilnahme am Spielbetrieb im Jugendbereich ein gänzlich unbeschriebenes Blatt.
Players to watch:
Sammy Kærgård zeigt Biss. Beim 3:0 Erfolg über Rosenborg BK zerlegt er die Abwehrreihen mit tödlichen Pässen, und hat großen Anteil am Elfmeter, den Teamkollege Syssel Budtz verwandelt. Auch in Minute 87 kämpft er weiter, erzwingt einen Ballverlust, und setzt seinen Teamkollegen uneigennützig ein. Auch gegen Stavanger erzwingt er mit einem Zuspiel einen Penalty, und erzielt nach einem Abpraller selbst den 0:3 Endstand. Im Spitzenspiel mit Odense hingegen ist er etwas zu offensiv postiert, die Lücke können seine Teamkollegen mehrfach nicht ausbessern. Seis drum, Kærgård wird deutlich konstanter, und das hilft der Mannschaft sichtlich. Mit Form 118 ist der Blick nach oben auch nicht verkehrt.
Dan Soltvedt, er ist zurück. Die Fitness fehlt dem 16-jährigen nach seiner Verletzung sichtlich noch, wenngleich ihm die Spielpraxis Gut tut. Im letzten Spiel findet er sich trotz einer herben Niederlage auch auf dem Scoresheet wieder: Nach einem Geschenk steht goldrichtig für den Querpass, um den Ehrentreffer Valerengas bei Esbjerg zu erzielen. Seine Form ist mit 69 weiterhin prekär, bis zum kommenden Aufwertungsfenster hat der junge Norweger aber noch genug Zeit, dies zu ändern.
Intermezzo: Alles hat ein Ende!
Der Krösus, er ist gefallen! Haka Valkeakoskis Rekordlauf endet mit einem 2:2 bei Odense BK, mit etwas Glück wäre sogar noch ein achtzehnter Sieg in Folge möglich gewesen. So sind es rekordverdächtige 17 Siege und 18 Spiele ohne Niederlage in Folge, beendet von einem 3:1 in Brøndby. Nur das letzte Spiel der Hinrunde wurde nicht gewonnen, und selbst dieses nicht verloren. Absolut SKArückt!
Wie historisch war diese Serie?
Wir blicken zunächst auf Skandinavien, und sehen.. es ist die zweitlängste Siegesserie bei einem skandinavischen Profiteam in der gesamten Geschichte des BMO! Einzig Rosenborg BK vermochte es unter Schirge in Saison 11 – der zweiten nach der SKA-Gründung – diesen Wert mit unerreichten 19 Siegen in Folge in der ersten Liga zu brechen. Ob der Datenlage ist jedoch unklar, ob dies von Saisonbeginn weg, saisonübergreifend, oder wie Haka von Beginn der Saison weg war. Valerenga kam unter Kolomaznik im Unterhaus auf 16 Siege, dies ist mit Saison 12 auch verdammt lange her – mit ebenso fehlenden genaueren Daten. Wirklich gefährlich wurde den beiden Ausreißern bislang niemand.
*Erklärung zur Statistik: Die aktuelle und bisher beste Siegesserie Valkeakoskis sind farblich hervorgehoben. In Blau sind aktive Teams, in schwarz Teams, die nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen.
Wie historisch war diese Serie.. wirklich?
11 Teams gelang es, den Wert von Haka zu überbieten, allesamt waren Sie zu der entsprechenden Zeit Erstligisten. Unerreicht ist Torstinos legendäre Saison bei Real Madrid mit 24 Siegen in Folge, gefolgt von Der General mit 23 Siegen in Folge mit Linfield FC. Den letzten Platz am Treppchen teilen sich sykeflo mit Spartak Moskau und Abe mit Panathinaikos Athen mit je 22 vollen Erfolgen nacheinander. Sykeflo ist zudem der einzige Manager, der mit zwei Klubs (Spartak Moskau und AJ Auxerre) in dieser Liste auftaucht.
Den absoluten BMO-Rekord hält ebenso ein Bekannter: Sykeflo gewann mit seinem Amateurteam in Saison 27 satte 28! Spiele in Folge, es ist die einzige Leistung, die auch Torstinos großartige Real Saison etwas in den Schatten stellen kann. In SKA selbst hält diesen Rekord McQuincy, der mit seinem Amateurteam in Saison 26 immerhin 20 Spiele in Folge gewinnen konnte – weitere Werte in Skandinavien können den Rekorden nicht gefährlich werden.
*Erklärung zur Statistik: Die Teams sind farblich nach der aktuellen Verbandszugehörigkeit markiert.
Disclaimer: Pro Klub konnte nur die jeweils beste Saison berücksichtigt werden, ein Mehrfaches erreichen derselben ist durchaus möglich. Vielen Dank an sykeflo, der die Erstellung dieser Statistik möglich gemacht hat.
TAT 6 - Hochspannung am Gipfel
HB Tórshavn heißt unser neuer Tabellenführer, aber deutlich ist anders. Punktgleich folgt Ystads auf Rang 2, Aarhus lauert nur einen Punkt dahinter auf Platz 3. Der FC Kopenhagen, AIK Solna, Hammarby IF und Rosenborg liegen nur 3-4 Punkte hinter der Spitze, und auch Esbjerg als Achter wird wohl im Kampf um die sieben Europastartplätze ein Wörtchen mitreden können.
Derby des TATs:
FC Lahti - JJK Jyväskylä 1:0
Ein Finnland Derby, garniert mit Abstiegsfeeling. Der FC Lahti hat eine Idee, probiert nach der Balleroberung nach Jyväskylä-Anstoß direkt einen Spielzug. Jari Litmanen wird an der Flanke angespielt, steigt aber über den Ball. So kommt Außenverteidiger Fernando Speranza an den Ball, hat den Tempovorteil gegen Verteidiger Babatunde Wusu, und lupft frech über den Torwart ins lange Eck. Ein Wahnsinnsspielzug, den sich Coach Cody Maverick hier einfallen hat lassen - und der direkt von Erfolg gekrönt ist. Aber der Treffer, er sollte dem Spiel nicht Gut tun. Lahti spielt bereits nach gut 15 Minuten auf Zeit, Gegenwehr von Jyväskylä ist aber auch nicht wahrzunehmen. So plätschert das Derby die restliche Zeit vor sich hin, sodass sich der Referee in beiden Halbzeiten nicht genötigt fühlt, auch nur 1 Sekunde nachzuspielen.
Highlights des TATs:
Höchster Spieltagssieg: Valerenga IF im Heimspiel gegen Hammarby IF, Ergebnis 5:0
Effizientestes Team: HB Tórshavn im Auswärtsspiel bei Aarhus GF, Ergebnis 1:1
Beste Defensivleistung: Kristiansund BK im Auswärtsspiel beim FC Lahti, Ergebnis 0:4
Hammarby hält gegen Valerenga mit harten Bandagen dagegen. Die Norweger kommen so in Hälfte eins kaum in Spielfluss, wenngleich die rustikale spielweise bereits Recht früh Folgen hat. Bjørn Muri wird im Strafraum gefällt, verwandelt den Strafstoß selbst. Im zweiten Durchgang halten die Schweden weiter gut dagegen, bis Saeed Celsius bei einem Zweikampf am Boden liegt, und sich den Rücken hält. So muss Hammarby zu zehnt weitermachen, und findet keinerlei Entlastung mehr. So spielt sich Valerenga in einen Rausch, setzen Distanzschluss um Distanzschluss ins Tor. Einen Querpass schließt Muri aus kurzer Distanz ab, bis ein Eckball das 5:0 bringt - und der Referee ein Einsehen hat.
Es ist das Spitzenspiel der Runde: Aarhus GF empfängt HB Tórshavn, ein Duell, dass die Massen bewegt - und ein mögliches finales Meisterduell. Beide Teams starten dementsprechend Verhalten in die Partie, keiner will den entscheidenden Fehler machen. AGF fängt aber langsam an, das Szepter zu übernehmen. Weiter Ball auf Modris Bruziks. Der Lette verzögert, spielt dann in den Lauf von Søhren Winter - Verteidiger Kevin Thornton kann den Schuss gerade so am Tor vorbei abfälschen. Auf der Gegenseite klärt Sid Duff eine Flanke zur Ecke - vielleicht wäre dies nicht nötig gewesen. So gibt es Eckball für Tórshavn, Flanke auf Thornton, der aus vollem Lauf einköpft - und schon steht es 0:1 für die Färinger. Jubeltrauben vor dem Gästeblock, die vorher kaum Gefahr ausstrahlen könnten. In Durchgang zwei bekommt Aarhus einen Einwurf, der schnell auf Thoralf Jakobsen geworfen wird. Der 26-jährige ist völlig Blank, nimmt das Leder an - und lupft über den Torwart ins Netz. 1:1, Partie wieder völlig offen. Aarhus will mehr. Wieder ein weiter Ball auf den quirligen Mudriks, der Jakobsen wunderbar einsetzt - Außennetz. Es soll nicht sein. Tórshavn sichert sich mit einer halben Offensivaktion in der ganzen Partie ein glückliches Pünktchen, während man in Aarhus dem Dreier hinterher trauert.
Ein 0:4 als beste Defensivleistung? Sachen gibt's! Der FC Lahti verkauft sich gegen Kristiansund offensiv so schlecht nicht. Bereits nach 20 Minuten zwingt Ken Simic Ørjan Nyland im Tor der Gäste zu einer starken Parade, bei einer Flanke 5 Minuten später kann er gerade noch entscheidend gestört werden. Das Tor hingegen fällt auf der anderen Seite: Kristiansunds Davíð Halldórson spekuliert auf einen Rückpass, fängt diesem ab, und lupft zur Führung der Norweger. Nach einem äußerst schmeichelhaften 0:1 zur Pause drehen die Eulen aber völlig auf: Halldórson spitzelt eine scharfe Flanke ins Netz, ein Eckball findet den Weg ins Tor, und ein trockener Abschluss von Halldórson besiegeln eine letztlich doch eindeutige Partie.
Was tut sich in - Finnland:
Es ist wieder die Saison Finnlands, noch die Woche Finnlands. HJK Helsinki verliert mit 1:2 gegen Tampere, 2:0 in Kopenhagen und 4:0 bei Rosenborg. Mit 0 Punkten rutscht man auf Rang 9 ab – mit 28 Zählern. Tampere United hat den 1:2 Erfolg bei HJK zu bejubeln, und holt auch gegen Silkeborg ein 3:1. Rosenborg entführt die Punkte aus Tampere. Mit 6 Punkten schießt sich Tampere aus der Abstiegszone, mit nun 19 Punkten belegt man Rang 14. Der FC Lahti bejubelt den 1:0 Erfolg über JJK Jyväskylä, auf den Färöer und zuhause gegen Kristiansund ist jedoch kein weiterer Zähler drin. Mit 18 Punkten liegt man auf Rang 15. JJk Jyväskylä schlägt Valerenga mit 2:1. Nach der Derbypleite gibt es aber auch bei Aarhus nichts zu holen. Mit ebenso 18 Punkten bleibt vorerst nur Rang 16.
Haka Valkeakoski schlägt Viking Stavanger mit 3:0, und muss bei einem 2:2 bei Odense BK erstmals Punkte lassen. Es hätte die erste Niederlage werden können, in letzter Minute hatte man aber gar noch die Riesenchance auf das 2:3, womit man die gesamte Hinrunde gewonnen hätte. Absolut SKArückt. Mit dem Unentschieden war die Luft raus, sodass man bei Brøndby nach einem 3:1 erstmals den Platz als Verlierer verlassen musste. Mit 52 Zählern sitzt man aber überkomfortabel an der Tabellenspitze, alles andere als ein Aufstieg der Finnen wäre eine noch größere Sensation als dieser phänomenale Lauf.
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Europameisterschaft Saison 81 – Ein Rückblick
Die Kontinentalmeisterschaft, sie ist Geschichte. Spanien hatte eingeladen, und es lief aus skandinavischer Sicht wechselhaft. Positiv hervorzuheben: Schweden, dass sich mit 6 Punkten den Gruppensieg in Gruppe 8 nach einem 3:2 über Luxemburg und einem 3:2 über Österreich sichert. Island wird ungeschlagen Gruppensieger in Gruppe 4, holt nach einem 1:1 gegen Zypern ein 2:3 gegen England, und spielt gegen die Schweiz ebenso 1:1. Dänemark holt nach einem 3:3 mit Italien und einem bitteren 3:4 gegen Russland doch noch ein 0:2 gegen Bulgarien, und rettet sich doch noch dank eines Tores mehr im Vergleich mit Italien Platz 2.
Die Färöer Inseln gewinnen nur die Partie gegen Gastgeber Spanien mit 1:3, verliert gegen Griechenland mit 3:2, auch Liechtenstein ist mit 2:4 zu stark. So bleibt nur Rang 3 – und das vorzeitige Turnierende. Norwegen und Finnland holen jeweils gar nur einen Punkt, und scheiden als Gruppenletzter jeweils deutlich aus.
Im Achtelfinale sind somit 3 skandinavische Vertreter, und wieder meinte es Fortuna nicht gut mit Skandinavien. Island vermochte zwar Portugal mi 4:3 zu bezwingen, das war es dann aber auch. Für Dänemark war mit einem 4:3 gegen Schottland Schluss, Schweden muss sich in der Verlängerung der Türkei mit 5:6 geschlagen geben.
Island im Viertelfinale, und die Reise des einzigen Verbandes ohne aktivem Ligateam, sie geht weiter: Man kickt Gastgeber Spanien nach hartem Kampf mit 4:5 im Elferschießen aus dem Bewerb. Wie weit geht der isländische Höhenflug noch?
Nicht so weit. Im Halbfinale wartet Bulgarien, hier haben die Südosteuropäer vom Punkt das glückliche Händchen. Im kleinen Finale wartet Schottland, wo man erneut vom Punkt ran muss – und auch an der bronzenen Medaille scheitert. Dennoch ist es eine sensationelle Leistung für Island, einzig in Saison 34 konnte man das diesjährige Abschneiden mit dem Finaleinzug toppen.
SKA goes Europa - die internationalen Vertreter im Einsatz
BMO Champions League: Der Traum geht weiter
Es könnte eine historische Saison werden! HB Tórshavn schlägt Rubin Kasan auswärts mit 3:4, Zuhause reicht es trotz enormen Chancenplus nur zu einem 4:4. Doch das ist allen egal. Die Färinger stehen im Halbfinale der Königsklasse, und ziehen mit US Lecce den wohl dankbarsten Gegner. Alles ist angerichtet für ein heißes Finale mit Eintracht Frankfurt SG, was seinerseits mit Lierse einen spielstarken Halbfinalgegner zu bewältigen hat. Nach 38 langen Jahren seit dem Königsklassentriumph Lahtis könnte es das zweite Mal sein, dass der Henkelpott den Weg nach Skandinavien findet.
Aber genug der Euphorie, vorerst will die Hürde Lecce im Semifinale gemeistert werden.
BMO Europa League: Wie der König, so der Prinz?
Valerenga IF fordert Spartak Moskau, die Russen lassen aber bereits im Heimspiel nichts anbrennen und siegen mit 5:3. Da man im Rückspiel über ein 3:3 nicht hinaus kommt, is das Ausscheiden besiegelt. Silkeborg IF hingegen schlägt Kaiserslautern mit 3:4 in Deutschland, und setzt mit einem 4:3 Heimerfolg ein Sahnehäubchen zum Halbfinaleinzug.
In diesem geht es für die Dänen gegen Valerenga-Bezwinger Spartak Moskau, Silkeborg ist in der Partie der klare Favorit. Auch hier schielt man bereits aufs Finale, in dem der FK Sarajevo wohl warten wird. Die große Frage: Wie viel Energie verlangt Besiktas den Bosniern im Halbfinale ab?
Am Ende stehen somit nicht nur zwei wahrscheinliche Finalteilnahmen in beiden europäischen Bewerben, sondern gar ein mögliches erstmaliges Europadouble für Skandinavien. Einzig in Saison 74 gab es zwei europäische Finalteilnehmer, damals setzte sich Rosenborg BK mit 6:4 gegen Ystads IF FF im Europa League Finale durch. Eine Finalteilnahme in beiden Bewerben in der gleichen Saison gelang hingegen in der gesamten Verbandsgeschichte noch nie!
Players to watch:
Sammy Kærgård hat eine anstrengende Woche hinter sich. Gleich 4 Partien mussten absolviert werden, weswegen die Kräfte gut eingeteilt wurden. Gegen Nykøbing reichte eine weitgehend unauffällige Leistung, beim 3:3 in Lillestrøm zeigt er aber wieder sein ganzes Können: Mit einer scharfen Flanke erzwingt er ein Eigentor, und nach einem Freistoß köpft er überlegt zur zwischenzeitlichen Führung ins Netz. Gegen Lyn Oslo legt er sogar noch einen drauf: Einen direkten Freistoß, eine Freistoßflanke per Kopf und eine Freistoßflanke als Vorlage - mit Kærgård wird es eine richtige Packung für die Blitze. Gegen Djurgarden folgt dann wohl das Highlight: Nach einer Balleroberung im Mittelfeld tanzt er sich durch die schwedische Hintermannschaft, tunnelt gleich 2 Gegenspielern und schlenzt dann noch überlegt ins lange Eck. Weltklasse. Dass er sich danach etwas schont, sei ihm gegönnt - bei dieser Spitzenleistung eines TATs. Mit Form 122 ist für den Aufwertungsgott vorerst noch nicht genüge getan - Mal sehen, ob er dies bis zur kommenden Woche noch ändern kann.
Dan Soltvedt beweist gegen Silkeborg Spritzigkeit, und kann beim Konter zum 2:0 völlig blank vor dem Torwart auftauchen - eine einfache Übung für den 16-jährigen. Ansonsten ist ihm die fehlende Spielpraxis doch noch anzumerken, gegen Göteborg frustriert ihn insbesondere die Abseitsfalle, wo er mal um mal nicht das korrekte Timing findet. Mit Form 80 sind die größten Sorgen vorerst Adé, jetzt heißt es sich zu stabilisieren.
TAT 7 - Tórshavn voran - und ein neuer Verfolger!
HB Tórshavn bleibt an der Spitze, baut den Vorsprung gegen die üblichen Verdächtigen etwas aus. Dahinter aber eine Überraschung: Hammarby IF mausert sich zum ersten Verfolger der Färinger. Kopenhagen, Solna und Ystads folgen einen Punkt dahinter, während Aarhus, Rosenborg und Esbjerg den Abstand zur Verfolgergruppe auf 3-4 Punkte verkürzen - und ein mächtiges Wort um Europa mitreden wollen.
Derby des TATs:
JJK Jyväskylä - Tampere United 5:0
Jyväskylä entfacht gegen Tampere das Feuer. Bereits in der zweiten Minute findet eine Flanke das Haupt von Ólafur Örn Thorvaldsson, der den Ball zur Führung über die Linie köpft. Tampere ist konsterniert, und fängt sich fast den zweiten Streich - Torwart Morgan Turci lenkt den Kopfball aus fünf Metern noch irgendwie über die Latte. Aber die Lufthoheit, sie gehört den Gastgebern. Eckball, Rauli Svanberg läuft ein - 2:0. Nur eine Minute später knallt Thorvaldsson einen direkten Freistoß ins Netz, die Partie ist spätestens jetzt gegessen. Nur im Finish dreht JJK nochmals auf, erzwingt ein Eigentor, bis Thorvaldsson mit einem erneut wunderbar angetragenen Freistoß den Endstand von 5:0 herstellt.
Highlights des TATs:
Höchster Spieltagssieg: HB Tórshavn im Heimspiel gegen Ystads IF FF, Ergebnis 6:0
Sowie HB Tórshavn im Heimspiel gegen Rosenborg BK, Ergebnis 6:0
Effizientestes Team: Silkeborg IF im Heimspiel gegen HJK Helsinki, Ergebnis 2:0
Beste Defensivleistung: IFK Göteborg im Heimspiel gegen Valerenga IF, Ergebnis 0:0
HB Tórshavn braucht gegen Ystads etwas, legt dann aber los wie die Feuerwehr. Max Velten legt mit der Hacke ab, Telemachos Chrysaphes nimmt den Ball an, verlädt den Keeper und schiebt zum 1:0 ein. Vor der Pause gelingt den Färingern ein Doppelschlag, nach dem Seitenwechsel geht es weiter nur auf ein Tor. Ein Distanzkracher von Alfonso Azóla, ein zweiter Treffer von Arni Faerø und ein Doppelpack von Chrysaphes bringen insgesamt das 6:0.
Auch Rosenborg bekommt von Tórshavn eine ordentliche Packung. In Minute 13 hat Sasa Nogaiski zu viel Platz, zieht einfach mal ab – und rums steht es 1:0. Telemachos Chrysaphes macht nach 30 Minuten den zweiten Treffer, bis Arni Faerø einen Freistoß und einen Elfer verwandelt – und nach Chrysaphes Zuspiel seinen Hattrick schnürt. Kurz vor Schluss schnürt auch Nogaiski seinen Doppelpack, Rosenborg hat der Offensivwut Tórshavns nichts entgegenzusetzen.
Silkeborg empfängt HJK Helsinki, und hat mit einer Defensivkette zu kämpfen. Den Dänen gelingt wenig, bis Frank Hansen eine Idee hat. Er täuscht den Rückpass ab, macht einen No-Lookpass in den Strafraum auf Steingrimur Kjartansson. Der Isländer fackelt nicht lange, lupft über den Torwart – und stellt auf 1:0. Die Finnen bleiben weiter Defensiv, und lassen wenig zu. Nach der Pause kommen die Finnen, und machen ordentlich Dampf. Sind aber anfällig für Konter. Einen davon kann man nur kurz vor dem Strafraum mit einer Notbremse klären, man hat Glück, dass man weiterhin mit 11 Mann Spielen darf. Den Freistoß führt Michele Bonifazi aus, auf William Turner, der aus der Drehung abzieht – und auf 2:0 stellt. Nun zieht sich Silkeborg zurück, lässt HJK anrennen – und lässt Defensiv rein gar nichts zu. So schaukelt man die Partie locker runter, und holt verdiente 3 Punkte.
Es hätte so schön sein können. Auswärtsspiel beim Schlusslicht, das Offensiv wenig auf die Reihe bekommt. Valerenga dominiert die Partie in Göteborg nach Belieben, insbesondere Saso Kewell läuft in Sturm so richtig heiß. Sein erster Treffer wird nach VAR-Studium zurückgenommen, der Australier soll einen Schritt im Abseits gestanden sein. Mit der Zeitlupe können wir dies nicht zweifelsfrei auflösen. Aber die Chancen, sie bleiben rar. Bjørn Murí kommt nach der Pause zu seiner besten Gelegenheit, zieht im eins gegen eins auf das Tor – und vertändelt die Chance kläglich. Mit Fortdauer werden die Norweger immer ungeduldiger, und letztlich will man zu sehr mit dem Kopf durch die Wand. Göteborg rettet dank eines starken Thomas Ravelli einen Punkt, der eine Punkt hilft aber auch den Schweden im Tabellenkeller nicht wirklich weiter.
Was tut sich in - Norwegen:
Rosenborg BK hat zwei schwere Auswärtsspiele vor der Brust, und ergibt sich in diesen kampflos. 5:0 bei Silkeborg, gar 6:0 bei Tórshavn, gut für das Gemüt sind diese Resultate nicht. Immerhin wurden Kräfte geschont, mit einem effizienten 2:0 über Nordsjælland bleibt man zudem im Kampf um Europa dran. Platz 7 mit 37 Punkten für die Trolle. Kristiansund BK schießt sich wohl endgültig aus den Abstiegssorgen. Ein überzeugendes 3:0 gegen Aarhus und Ystads folgt ein 2:4 bei Helsingborg. Mit 9 Punkten schießt man in der Tabelle nach oben, und verdrängt mit nun 33 Zählern Valerenga von Rang 10. Apropos Valerenga: Die Hauptstädter starten gut in den TAT, mit einem fulminanten 1:5 bei Esbjerg und einem 4:0 über Kopenhagen setzt man jeweils ein Statement. Beim letzten Spiel scheitert man aber an der eigenen Chancenauswertung. Ein 0:0 bei Göteborg ist die Folge, letztlich sicher 2 verlorene Punkte. Mit 31 Punkten belegt man Rang 11.
Im Unterhaus kann nur ein norwegischer Klub oben mithalten. Lyn Oslo hat an diesem TAT 3 Auswärtsspiele, dafür ist die Ausbeute in Ordnung. Zwar gibt es bei Haka Valkeakoski und Brøndby nichts zu holen, aber aus Stavanger entführt man mit einem 0:3 die Punkte, und die Heimpartie gegen Odense gewinnt man sicher mit 2:0. Platz 5 mit 33 Punkten für die Blitze. Der FK Haugesund geht im Abstiegsduell mit Nykøbing mit 0:5 ordentlich baden, nach der Klatsche zeigen sich die Jungs von Spike72 deutlich verbessert. Einem 0:0 bei Djurgarden folgt ein knappes 1:0 über Viking Stavanger und ein saftiges 5:2 über Midtjylland. Mit 23 Punkten klettert man auf Rang 8. Viking Stavanger feiert bei Djurgarden gar einen umjubelten 2:3 Auswärtssieg, dieser ist aber das höchste der Gefühle. Weder in den Heimpartien gegen Brøndby (0:1) und Lyn (0:3) noch in Haugesund (1:0) gibt es weitere Punkte. Mit 22 Punkten muss man mit Platz 9 vorlieb nehmen. Lillestrøm SK vermag Tabellenführer Haka Valkeakoski mit 3:1 zu besiegen, weiteres gelingt aber nicht mehr. Bei Midtjylland (1:0) und Odense (4:0) als auch Zuhause gegen Brøndby (0:2) bleibt man ohne Torerfolg, und ohne weitere Punkte. Mit 19 Punkten bleibt nur Tabellenplatz 10.
Anmerkung der Redaktion: Wir hoffen, dass Sie beim Lesen dieser Ausgabe unseres Quälitätsmediums viel Freude hatten. Wenn Sie Anregungen zur Verbesserung haben, sich bestimmte Themen oder interessante Statistiken wünschen, freuen wir uns über eine Rückmeldung.
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Total Pokal - Halbfinale
Pokal Profis: Traditionsduell als Finalpartie
Rosenborg BK, angetrieben von den eigenen Fans, nützt eine Großchance kurz vor Schluss zum entscheidenden 5:4 über den FC Kopenhagen. HB Tórshavn hingegen lässt zahlreiche Hochkaräter liegen, schafft aber bereits um Minute 70 den fünften Streich. Zwar kämpft sich Kristiansund noch auf 5:4 ran, mehr war für die Eulen heute nicht drin.
Nach Saison 68 und 79 heißt das Finale zum zum dritten Mal Rosenborg gegen Tórshavn. Beide Male konnte sich der Rekordpokalsieger durchsetzen, fügte Tórshavn in 8 Finalpartien somit 2 der 3 Niederlagen zu. Doch nun sind die Stärkeverhältnisse gedreht. Tórshavn hat den Kader eines neuen Ligakrösus, während Rosenborg deutlich abgebaut hat. Bricht Tórshavn den Fluch, oder bleibt Rosenborg der Finalangstgegner für die Färinger?
Pokal Jugend: Non League oder Dominator?
Mit etwas Risiko begegnet Valerenga Tampere IF in der Partie. Die Finnen halten vor allem Defensive gut dagegen, schließlich braucht es die Verlängerung zum 5:4. Auf Reykjavik wird es hochspannend. Im Inselderby bringen die Isländer das Unentschieden über die Zeit.
Valerenga IF, in den letzten Jahren eine Spitzenadresse im Nachwuchssport. Die jungen Norweger holten in den vergangenen 10 Jahren satte 5 Titel, auf einen Pokaltriumph wartet man aber bereits seit Saison 75. Für KR Reykjavík ist es die vielleicht einmalige Chance, sich wie schon Elfsborg in Saison 78 den ersten Jugendtitel überhaupt zu sicher - und diesen als Team, das nicht einmal am regulären Spielbetrieb teilnimmt. Wie Elfsborg konnte Reykjavik zudem nur im Amateurbereich eine Meisterschaft feiern, wenngleich man hier schon in Saison 32 zurückblicken muss.
Ein spannendes Narrativ in beiden Finalpartien, die Wahrheit finden wir in 2 Wochen am grünen Rasen.
Auf - WER - tungen nach TAT 8
7 neue 10er gibt es für Skandinavien, ebenso viele Spieler schaffen den Sprung auf Stärke 9. Einen Jugendspieler gibt es ebenso, ansonsten ist die Stärke der Spieler durchgehend recht hoch. Im Schnitt waren die aufgewerteten Spieler 26,3 Jahre alt, und wurden auf Stärke 8,14 aufgewertet.
Players to watch:
Es ist keine gute Woche für Brøndby, und ebenso keine gute für Sammy Kærgård. Das Nachwuchstalent vermag zwar eine perfekt getimete Freistoßflanke auf das Haupt von Bo Heilbo zu befördern, das war es dann aber mit Tourbeteiligungen. Ansonsten ist vom 18-jährigen herzlich wenig zu sehen, so sieht auch der Aufwertungsgott keinen Grund, die Stärke 5 zu verleihen - trotz Form 131.
Bei Dan Soltvedt läuft es nicht wirklich besser. Zwar zaubert er gegen ein Foulspiel Hakas ein wunderbares Solo auf den Rasen, welches er zum zwischenzeitlichen 3:3 verwandelt. Am Ende lässt er noch 1-2 gute Gelegenheiten aus, sodass sich sein Team mit 5:4 geschlagen geben muss. Mit Form 86 bleibt er unter den Erwartungen zurück, an Aufwertung ist diese Saison nicht mehr zu denken.
TAT 8 - Tórshavn legt vor, die Top-Teams ziehen nach
HB Tórshavn baut seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf 3 Punkte aus, dahinter folgen mit Ystads, Aarhus und Rosenborg schwere Kaliber. Ein Statement setzt derweil Valerenga, das sich von einem abgeschlagenen 11 Platz auf Rang 8 katapultiert, und wieder voll im Rennen um Europa ist. Und während es auch im Abstiegskampf hochspannend bleibt, geht das erste Lichtlein wohl langsam aus: IFK Göteborg steht weiter bei 14 Punkten, und müsste in den letzten verbliebenen Runden satte 10 Punkte gutmachen.
Derby des TATs:
Kristiansund BK - Rosenborg BK 0:3
Kristiansund hatte sich für das Derby gegen Rosenborg viel vorgenommen, und startet gut in die Partie. Valentyn Karyaka wird nach gut 10 Minuten mit einem weiten Ball geschickt, legt den Ball am Torwart vorbei – aber auch hauchzart am Tor. Die Trolle sind von der anfänglichen Energie sichtlich beeindruckt, zeigen sich aber brutal effizient. Roar Strand kommt nach einem Eckball an den Ball, schießt diesen scharf in die Mitte – und schießt Oystein Slettahjell zum 0:1 ab. Ein Treffer, der den Eulen den Stecker zieht. Rosenborg zieht im zweiten Durchgang das Tempo an, braucht aber zum 0:2 einen Gewaltschuss von Thomas Parke. Und als Kristiansund sich gegen Ende der Partie doch nochmal zu einer Reaktion verleiten lässt, kontern die Trolle durch Alfred Bomhof gnadenlos zum 0:3 aus.
Highlights des TATs:
Höchster Spieltagssieg: Helsingborg IF im Heimspiel gegen IFK Göteborg, Ergebnis 7:0
Effizientestes Team: HB Tórshavn im Auswärtsspiel bei Silkeborg IF, Ergebnis 1:1
Beste Defensivleistung: Silkeborg IF im Auswärtsspiel bei JJK Jyväskylä, Ergebnis 1:1
Es ist nicht die Saison Göteborgs, was man erneut in Helsingborg sehen durfte. Helsingborg selbst ist ebenso im Abstiegskampf, und lässt dem Nationskollegen keine Chance. Nach 18 Minuten eröffnet Hasse Sperlingsson mit einem gefühlvollen Schlenzer ins linke Kreuzeck den Torreigen. Mats Rosenkvist lässt wenige Minuten später den zweiten Streich folgen, und legt nach einem perfekten Zuspiel den dritten Treffer folgen. Helsingborg lässt es in Folge etwas ruhiger angehen, bis man nach einer guten Stunde nochmal so richtig den Turbo zündet: Ein Doppelschlag in Minute 65 + 66 zieht den Gästen jegliche Gegenwehr, sechs Minuten später macht eine Freistoßflanke zum halben Duzend voll. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, passt Lee Ohlsen zum eigenen Torwart zurück, der aber nicht auf der Linie Stand. Ein Gegentor, symptomatisch für eine verkorkste Saison.
Silkeborg müht sich gegen HB Tórshavn ab, hat gegen den Meisterkandidaten teilweise bis zu 70% Ballbesitz. Aber an dem harten Abwehrriegel der Gäste beißt man sich die Zähne aus, und die wenigen Abschlusschancen vermag Tórshavn Schlussmann Villi Rubeksen zu verhindern. Von Tórshavn hingegen kommt absolut gar nichts, nicht einmal einen Abschluss haben die Färinger in Hälfte eins vorzuweisen. Dann kommt es aber, wie es kommen muss. Torshavn bekommt einen Freistoß. Gift Fertout läuft an, der Ball mit mehrfach abgefälscht, springt vom Pfosten zurück auf Arni Faerø, der den Abpraller über die Linie stolpert. Wie effizient kann man bitte sein. Silkeborg ist für gut 10 Minuten geschockt, zündet dann aber unermüdlich den Turbo. Tino Buchmann zwingt Rubeksen zu einer Flugeinlage, und Steingrimur Kjartansson bleibt im eins gegen ein mit dem jungen Keeper nur zweiter Sieger. Minute 80. Wieder ein weiter Ball, Buchmann stoppt diesen, lupft perfekt ins lange Eck – 1:1, der hochverdiente Ausgleich. Oder auch nicht. Denn nach VAR-Konsultation wird der Treffer zurückgenommen, Buchmann war beim Zuspiel im Abseits – und hauchzart über die eigene Hälfte. Es ist zum aus der Haut fahren. Minute 88, noch ein Freistoß. Hjamlar Alexandersson mit einer gefährlichen Flanke, Hilario Horreo läuft ein – und köpft den Ball doch noch zum 1:1 ins Netz. Für mehr reicht aber die zeit schlichtweg nicht mehr. Am Ende sind es 14:1 Torschüsse – und die Frage, wie man diese Partie nicht gewinnen konnte.
Silkeborg ist zu Gast in Jyväskylä, und startet deutlich besser in die Partie. Tino Buchmann prüft bereits nach wenigen Minuten die Standfestigkeit des Aluminiums des Tores der Gastgeber – nur auf der falschen Seite. Besser macht er es nach 15 Minuten, als er mit Steingrimur Kjartansson die JJK-Hintermannschaft mit mehreren Doppelpässen völlig desorientiert und das 0:1 erzwingt. JJK – bislang völlig außen vor – sucht nun selbst das Heil in der Offensive. Weiter Ball auf Juuso Raukko, der den Ball hält, kurz auf Rauli Svanberg abspielt – und rumms kracht das Leder zum 1:1 ins Netz. Jyväskylä ist nun am Drücker, will den Führungstreffer – läuft aber mal um mal in die Abseitsfalle der Dänen, die zwar riskant war, aber perfekt funktionierte. Im zweiten Durchgang flacht die Partie immer mehr ab, beide Teams scheinen mit dem Punktgewinn zufrieden.
Was tut sich in - Dänemark:
Aarhus GF meldet Ambitionen nach ganz oben an! Ein 4:0 gegen den FC Kopenhagen, ein 0:3 bei Göteborg und ein 4:0 gegen AIK Solna – 3 Spiele, 11:0 Tore – eine perfekte Woche für AGF. Mit 46 Punkten liegt man nun auf Rang 3. Der FC Kopenhagen muss neben der Niederlage bei Aarhus auch noch bei Ystads eine Pleite hinnehmen. Immerhin gewinnen die Löwen noch Ihre Heimpartie gegen Helsingborg mit 3:0. Mit 43 Punkten liegt man nun auf Rang 7. Esbjerg fB schlägt Helsingborg mit 1:4, muss sich gegen Ystads allerdings mit einem 3:3 begnügen. Bei Tampere gibt es schließlich eine deutliche Abfuhr, mit nun 40 Punkten rutscht man auf Rang 9 ab.
Silkeborg IF ist indes der Remiskönig. Gegen Tórshavn muss man sich trotz guter Leistung mit einem 1:1 begnügen, bei Jyväskylä hingegen kann man mit dem Punktgewinn sicher leben. Mit einem 2:0 gegen Kristiansund schließt man den TAT versöhnlich ab, mit nun 39 Punkten liegt man auf Rang 10. Der FC Nordsjælland schlägt HJK Helsinki überzeugend mit 5:0. Bei HB Tórshavn geht man mit 5:0 unter, und auch gegen Jyväskylä gibt es mit 2:4 eine saftige Heimniederlage. Mit 17 Punkten liegt man nun auf Rang 17.
Brøndby IF gibt im Schlagerspiel mit Nykøbing alles raus, muss sich am Ende aber hauchzart mit 4:5 geschlagen geben. Djurgarden Stockholm nützt in Folge die Müdigkeit Brøndbys zu einem 4:0, bis Brøndby mit einem 4:0 gegen Haugesund doch noch punkten kann. Ideal ist anders, mit nun 47 Punkten reicht es aber weiterhin für Platz 2. Der Auftstiegskampf ist weiter voll drinnen für Ralles Jungs. Der FC Midtjylland feiert ein umjubeltes 2:3 bei Viking Stavanger, schlägt Tabellenführer Haka mit 5:1 – und teilt sich bei Odense mit einem 2:2 die Punkte. Mit 44 Punkten klettert man auf Rang 4, und ist nun wieder voll im Aufstiegsrennen. Nykøbing FC feiert den 4:5 Auswärtserfolg bei Brøndby, bevor man Lyn Oslo mit 1:0 schlägt. Überraschend verliert man bei Lillestrøm SK mit 3:1, mit nun 37 Punkten liegt man nun auf Rang 5. Odense BK schlägt Djurgarden mit 2:0, bevor man sich bei Haugesund mit 2:1 geschlagen geben muss. Einen 2:2 Punkteteilung mit Midtjylland schließt den TAT ab, mit nun 30 punkten liegt man auf Rang 7.
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SKA goes Europe - die internationalen Vertreter im Einsatz
BMO Champions League: Ein Finale für die Ewigkeit?
HB Tórshavn lässt in Halbfinale der Königsklasse bei US Lecce gute Chancen aus. Im Rückspiel auf den Färöer dreht man hingegen voll auf und gewinnt verdient mit 2:0.
Es ist also angerichtet: Die erste Finalteilnahme in der Königsklasse für die Färinger. Die größte Erfolg war bislang sicherlich das internationale Endspiel in der Europa League in Saison 72, welches man sogleich auch mit 6:3 gegen Nürnberg gewinnen konnten. Nun folgt mit Eintracht Frankfurt SG ein absolutes Top-Team, das auch im Finale gegenhalten wird können. In einer etwaigen Verlängerung wäre man favorisiert, in der regulären Spielzeit hingegen darf man vor allem Defensiv nichts anbrennen lassen. Wir drücken die Daumen!
BMO Europa League: Wir sind Europa!
Silkeborg tut es den Färingern gleich! Einem 3:4 bei Spartak Moskau lässt man Zuhause ein klares 2:0 folgen, und zieht ebenso ins internationale Endspiel ein.
Finalgegner wird der FK Sarajevo. Die Bosnier bringen bisweilen mehr individuelle Qualität mit, dem Powerfußball der Dänen sollten sie im Finale aber nicht gewachsen sein. Silkeborg steht somit ganz kurz vor dem größten Triumph der Vereinsgeschichte!
Players to watch:
Sammy Kærgård, das Mentalitätsmonster! Gegen Viking Stavanger liegt man bereits mit 0:3 zurück, es funktioniert gar nichts bei Brøndby. Dann fasst sich Kærgård ein Herz, dribbelt die gesamte Abwehr aus, legt am Keeper vorbei - und ein Abwehrspieler blockt den Schuss mit der Hand. Den fälligen Elfer verwandelt er sicher, und legt den Grundstein für die Aufholjagd zum 3:3. Gegen Odense ist er gleich bei 3 Treffern involviert - den zweiten macht er per Köpfchen selbst, den dritten bereitet er mit einer scharfen Flanke vor. Ein gelungener TAT für den Jungspund, der mit Form 142 an Stärke 5 kratzt.
Dann Soltvedt und das Verletzungspech! Im Training zieht er sich bei einem Zusammenstoß einen Bluterguss zu, zur Sicherheit wird er von Betreuerteam auf die Tribüne verbannt. Es soll nicht sein beim 16-jährigen, der mit Form 72 nun wieder bangen muss.
TAT 9 - ein Königreich für ein Schaf
HB Tórshavn dominiert nach Belieben. Mit bereits 4 Punkten Vorsprung verweist man Rosenborg auf Platz 2, und ist in bestechender Form. Wenn wird einzig der Rekordmeister noch ein Wörtchen mitreden können, der Rest ist insbesondere auswärts nicht mehr zwingend genug.
Während Rosenborg sich nach zwei mauen Saisonen zurück an die Spitze meldet, geht der Kampf um Europa in die heiße Phase: Ystads und Aarhus belegen aktuell die Champions League Ränge, ggf. könnte auch der 5 Platz für die Königsklasse reichen (aktuell AIK Solna). Mitreden wollen dabei der FC Kopenhagen, Hammarby IF, Valerenga IF und Esbjerg fB. Silkeborg hat die eigene EL-Teilnahme mit dem EL-Finale in der eigenen Hand, es könnten im besten Fall also alle genannten Teams kommendes Jahr europäisch vertreten sein!
Ab Platz 11 folgt bereits der Abstiegskampf: Platz 10 und Platz 11 trennen 9 Punkte, Platz 11 und der erste Abstiegsplatz 16 gerade mal 7 Zähler. Für Göteborg wird es am Tabellenende wohl nicht mehr reichen, für die restlichen Teams ist zumindest noch etwas drinnen.
Derby des TATs:
Silkeborg IF - Esbjerg fB 6:0
Die Partie in Silkeborg ist von Beginn weg von Kampf geprägt. Viele Nickligkeiten und versteckte Fouls prägen die Partie, der gelbe Karton muss in der ersten halben Stunde gleich mehrfach gezückt werden. Vor allem auf der Seite der Gäste aus Esbjerg hat dies Folgen, ist doch früh die gesamte Verteidigungskette vorbelastet. Und das weiß Silkeborg zu nützen: Weiter Ball auf Frank Hansen, der auf Vilmos Sándor ablegt – ein trockener Schuss zum 1:0. Kurz darauf ein Schnittstellenpass auf Hwartwin Bilic, der vorbelastete Verteidiger geht nur Halbherzig in den Zweikampf. Bilic macht einen Haken, und versenkt das Leder im langen Eck. Im zweiten Durchgang ist es dann ein weiterer Doppelschlag, der Silkeborg endgültig auf die Siegesstraße bringt. Samson Fjallsbak legt in Minute 77 mit seinem zweiten Treffer den fünften Streich nach, ehe Anders Zimling mit einem Schuss aus satten 35 Metern das selbst in der Höhe nicht unverdiente 6:0 besorgt.
Highlights des TATs:
Höchster Spieltagssieg: Silkeborg IF im Heimspiel gegen Esbjerg fB, Ergebnis 6:0
Sowie HB Tórshavn im Heimspiel gegen Kristiansund BK, Ergebnis 6:0
Sowie Aarhus GF im Heimspiel gegen den FC Lahti, Ergebnis 6:0
Effizientestes Team: FC Kopenhagen im Heimspiel gegen Silkeborg IF, Ergebnis 4:4
Größter Chancenwucher: Tampere United in Heimspiel gegen IFK Göteborg, Ergebnis 5:5
Was klappt denn diese Saison bei den Färingern nicht? Wenig! Bereits in Minute 7 steht Arni Færo bei einem Abpraller richtig, und schiebt zum 1:0 gegen Kristiansund ein. Ein Omen für die Partie, denn die Eulen haben den Färingern nichts entgegenzusetzen. In Minute 20 köpft Alfonso Azóla zum 2:0 ein, ehe die Höchststrafe folgt. Der zweite Pass nach dem Anstoß wird von Færo abgefangen. Der Eigenbauspieler Tórshavns tanzt durch die Abwehr, und tunnelt bei seinem Schuss gleich 3 Spieler zum 3:0. Überhaupt ist Færo an diesem Abend überhaupt nicht zu bändigen. Im zweiten Durchgang verwandelt er einen Freistoß, spitzelt eine Flanke ins Netz, und macht in der Nachspielzeit nach einem Konter seinen fünften Streich an diesem Tag. Færo steht nun bei 26 Toren in 21 Spielen, eine wahnwitzige Quote. Er ist damit alleiniger führender der Torschützenliste, obwohl er satte 6 Partien passen musste. Wahnsinn!
Viel hatte sich der FC Lahti in Aarhus vorgenommen, vor allem Defensiv sollte sich der krisengebeutelte Klub stabilisieren. Diese Hoffnung ward bereits nach wenigen Sekunden gestorben. Ulrik Danielsen kommt nach gut 25 Sekunden an die Grundlinie, findet mit einem scharfen Querpass Claudius Silberbauer – und schon klingelt es im Tor der Gäste. Wie so oft läuft Lahti einem Rückstand hinterher, findet aber offensiv nicht statt. Stattdessen spielt nur Aarhus, wenngleich die Dänen gegen eine nun kompakte finnische Abwehr kein Durchkommen mehr finden. Der zweite Durchgang startet aber wieder mit einer Hiobsbotschaft: Lauri Winberg fängt einen Ball ab, möchte klären.. und haut das Ding ins eigene Netz. Ein Fehler, der Lahti jegliche Energie zieht. Die defensive Zuordnung bröckelt, was Aarhus sodann bei zwei Eckbällen ausnützt. Aber auch Geschenke verteilt man weiter: Keeper Matti Thorvaldson schießt bei einem Ausschuss Silberbauer ab, von dem der Ball ins Tor kullert – und in der Nachspielzeit vertändelt man in der Abwehr den Ball, sodass Søren Winther leichtes Spiel hat.
Torreichere Spiele wurden sich gewünscht – und das Saisonfinale liefert wieder! Der FC Kopenhagen matcht sich mit Silkeborg. Während die Löwen oben mitspielen, hängt Silkeborg etwas hinter den europäischen Plätzen. Das Kraftverhältnis in der Liga, es wird am Anfang deutlich spürbar: Oscar Landrath packt den Hammer aus, und was für ein Strahl zum 1:0 für Kopenhagen. Silkeborg schwimmt, und die Löwen legen nach: Cyrus Bayramai mit einem genialen Tempodribbling, mit dem noch besseren Auge für Heinrich Senger – so einfach kann Fußball sein. Aber mit dem 2:0 nimmt der FC etwas das Tempo raus. Silkeborg mal mit einem Freistoß – und der passt! Nur mehr 2:1. Die Partie entgleitet Kopenhagen immer mehr. Kommt man noch zu einer knappen Pausenführung, drehen die Gäste in Durchgang zwei so richtig auf: Wieder ein Freistoß, Anders Zimling auf Frank Hansen, und rumms, da ist der Ausgleich! Und in die Verunsicherung hinein ein Ball auf Hartwin Bilic, der seinen Gegenspieler stehen lässt und vor dem Gästeblock das Leder zur 2:3 Führung Silkeborgs ins lange Eck schlenzt. Silkeborg will nun die Entscheidung, patzt aber im Aufbauspiel. Zacharias Rostholms versuch kann noch geklärt werden, aber Senger sticht zum Ausgleich für Kopenhagen. Aber Silkeborg spielt unbeirrt werden, macht dauerhaft Druck – und kommt durch Anders Zimling kurz vor Schluss zur erneuten 3:4 Führung. Verspielt der FC Kopenhagen die Führung komplett? Nein! Denn Lesly Löwenkranz steht bei einem Gestochere goldrichtig, und trifft mit dem Ende der regulären Spielzeit zum 4:4. Geht da noch mehr? Nachspielzeit. Weiter Ball auf Lövenkrands, der auf Landrath ablegt. Der Routinier packt den Hammer aus, perfekt ins Kreuzeck – Kenny Samm im Tor der Gäste fliegt, und lenkt den Ball noch an die Latte und ins Toraus. Die Heimfans können es nicht fassen, nicht wenige hatten diesen Ball schon drinnen gesehen. So bleibt es nach einem Wechselbald der Gefühle bei einer Punkteteilung. Eine Partie als absolute Werbung für den skandinavischen Fußball!
Auch in der zweiten Partie sollten viele Tore fallen. Tampere United empfängt Göteborg. Während die Finnen sich über dem Strich halten, brennt die Hütte in Göteborg lichterloh. Beide Teams schenken sich nichts, besonders Göteborg zeigt aber früh bislang ungewohnte Qualitäten! Bobby Lindgren wird freigespielt, wartet eigentlich zu lange. Der Verteidiger kommt noch ran, fälscht den Abschluss aber unhaltbar ab – 0:1 für die Schweden. Tampere braucht etwas, um sich von dem Schock zu erholen, schlägt aber mit der ersten guten Kombination zurück. Tepi lampero blickt auf, sieht Jouni Ihatsu – und der 33-jährige lässt sich diese Chance nicht entgehen! Tampere nun mit deutlichem Ballbesitzvorteil, ohne konkret zu werden. Kurz vor der Pause hat dann David Pratt eine Idee, hebelt mit deinem Doppelpass die schwedische Hintermannschaft aus, und schließt trocken ins linke Eck zur erstmaligen Führung Tamperes ein. Diese sollte aber nicht mal bis zum Pausenpfiff halten: Göteborg wagt sich nochmals nach vorne, Vilhelm Tjernström wird perfekt freigespielt und lupft den Ball lässig zum 2:2 in die Maschen. Und in der Tonart macht Göteborg auch nach dem Seitenwechsel weiter. Kaum ist die Partie angepfiffen, wird Tjernström wieder vorstellig, spielt Lindgren frei – und der lässt sich nicht zweimal bitten. 2:3! Tampere übernimmt nun wieder das Kommando, im Spiel der Finnen ist aber oft zu wenig Bewegung. Einzig Eusebio Donati versucht immer wieder tiefe Läufe. Und einer sollte belohnt werden. Völlig frei taucht er vor dem Tor Göteborgs auf, umkurvt den Torwart und schiebt zum Ausgleich ein. Aber an diesem Tag kann Tampere die Führungen einfach nicht halten. Wieder eine Unkonzentriertheit in der Abwehr, die Gpöteborg einen Freistoß bringt. Lindgren schweißt diesen ins Netz, und nach einem Eckball köpft ìvar Mársson gar zum 3:5 für Göteborg ein. Tampere ist einfach zu nachlässig mit den eigenen Chancen, und lädt den Gegner immer wieder ein. Aber man muss den Finnen zu Gute Halten, dass sie nicht aufgeben. Und dann.. kommt das nötige Stück Fortune dazu. Tjernström will einen Abschluss blocken – fälscht diesen aber unhaltbar für den Torwart ab. 4:5, noch 10 Minuten. Was geht noch in Tampere? Eckball auf Ihatsu, der aus spitzem Winkel an den Ball kommt – und nur die Stange trifft. Es ist zum Mäuse melken. Nachspielzeit. Nochmal ein weiter Ball auf Ihatsu, der 2 Gegenspieler völlig als aussehen lässt, den Torwart tunnelt – und Tampere doch noch einen Punkt sichert. Das Minimalziel ist doch noch erreicht, so wirklich zufrieden sind aber wohl beide Teams mit diesem Ergebnis nicht.
Was tut sich in - Norwegen:
Rosenborg BK - totgeglaubt und nun wieder am Aufblühen. Bei Esbjerg fB reicht es zu einem 1:1, danach folgen ein 1:0 Heimerfolg über den FC Kopenhagen und ein 0:3 bei IFK Göteborg. Mit nun 52 Punkten rückt man bis auf den zweiten Rang vor. Valerenga schießt Aarhus mit 5:0 ab, kommt bei Helsingborg mit 4:1 unter die Räder. Zum Abschluss gibt es ein knappes 1:0 über Ystads. Die Mannen aus Oslo belegen somit mit 46 Punkten Rang 8. Kristiansund BK bekommt gegen Nordsjælland (0:3) und auf den Färöer (6:0) jeweils eine Packung. Umkämpft ist das 4:4 gegen Jyväskylä, wenngleich man in der Nachspielzeit noch die Chance auf den Lucky Punch hatte. Berauschend ist die Ausbeute nicht, mit Rang 11 und 34 Punkten hat man den Klassenerhalt aber vollkommen in eigener Hand.
Im Unterhaus gewinnt Lyn Oslo mit 0:3 bei Haugesund, bei Midtjylland (5:2) ist man aber chancenlos. Ein 3:0 gegen Valkeakoski bringt dennoch eine solide Ausbeute, wenngleich man mit Rang 6 und 42 Punkten nicht große Argumente für den Aufstieg liefert. Viking Stavanger erleidet bei Nykøbing mit einem 7:0 eine sportliche Hinrichtung. Aber die Mannschaft zeigt Charakter: Einem 2:5 bei Odense BK lässt man ein 5:0 über Djurgarden Stockholm folgen. Mit nun 30 Punkten klettert man hauchzart aus der Abstiegszone auf Rang 8. Lillestrøm liefert an diesem TAT hochspannende Begegnungen. Eine launige Partie bei Djurgarden endet 3:3, ehe man sich bei Haugesund mit 4:3 geschlagen geben muss. Einem 4:2 Erfolg über Midtjylland sei Dank, klettert man mit ebenso 30 Punkten auf Rang 9. Haugesund gewinnt zwar den Abstiegskrimi gegen Lillestrøm, das ist aber das höchste der Gefühle. Gegen Lyn Oslo (3:0) und Nykøbing (7:0) ist in der Fremde rein gar nichts zu holen. So rutscht man auf Rang 10 mit 29 Punkten ab.
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Total Pokal - Finale
Pokal Profis: Projekt Triple - Teil 1?
HB Tórshavn nützt die drückende Überlegenheit gegen Rosenborg BK. Calderon Novia setzt einen direkten Eckball ins Netz, und entscheidet so dass Pokalfinale mit 0:1 für die Färinger. Im dritten Anlauf kann Tórshavn Rosenborg im Endspiel schlagen. Rosenborg hingegen gelingt ein wahres Kunststück: In den letzten vier Jahre erreichte man das Finale, nach dem Sieg in Saison 79 musste man sich nun gleich dreimal in Folge geschlagen geben - erstmals in der Geschichte SKAs.
Damit bestätigt sich nicht, was der Großteil der Manager beim Tippspiels vermutete: 20 Manager sahen Rekordpokalsieger Rosenborg als Pokalsieger. Immerhin 13 Manager sagten HB Tórshavn korrekt als Pokalsieger hervor. Eine Stimme entfiel jeweils auf Valerenga und den FC Kopenhagen, die im Viertelfinale aufeinandertrafen. Für Kopenhagen war schließlich im Halbfinale bei Rosenborg Schluss.
Pokal Jugend: Aufstand der Non-League Teams?
Nach dem Jugendpokalsieg von Elfsborg in Saison 78 kommt mit Reykjavik nun ein zweites Non-League Team ins Finale - ausgerechnet die beiden Teams, die bis vor kurzem noch am Spielbetrieb teilgenommen hatten. Gibt es folglich ein Elfsborg 2.0? Nein! KR Reykjavík hat im Endspiel gegen Valerenga IF keine Chance. Die Norweger bringt dabei ausgerechnet der 16-jährige Jan Frode George in Front, mit dem wohl wichtigsten Tor seiner Karriere. Es war sein erst 7 Einsatz für die Jugend, sein erstes Pokalspiel - dass er sich so vergolden lassen konnte. Nicht häufig stehen 16-jährige Verteidiger mit Stärke 2 und Talent 7 auf der Torschützenliste, es sei ihm gegönnt!
Gratulation an die Manager Schwalbinho und Kolomaznik zu den jeweiligen Pokalerfolgen!
Players to watch:
Sammy Kærgård glänzt als Vorbereiter. Gegen Lillestrøm bringt sein Eckball das 1:0, ehe er im zweiten Durchgang bissig einem weiten Ball hinterherhechtet, und den Ball nochmal richtig heiß macht. Das folgende 4:0 ist die endgültige Entscheidung. Bei Lyn Oslo und Djurgarden Stockholm spielt er zwar ebenso geniale Bälle, die Stürmer lassen ihn an diesem Abend im Stich. Vielleicht hätte er sich Defensiver orientieren sollen, denn mit gleich 5 Gegentoren pro Spiel war man hinten offen wie ein Scheunentor. Seine Form ist mit 149 bestechend, hier könnte zu Saisonende was gehen!
Dan Soltvedt hat nach den Verletzungen weiter einen schweren Stand. Beim Debakel in Solms ist er unauffällig, beim Scheibenschießen gegen den FC Kopenhagen und Hammarby hat er wenig beizutragen. Zwar wird er gegen die Schweden mustergültig bedient, das verwaiste Tor hätte aber wohl jeder Spieler getroffen. Seine Form bleibt mit 76 weiter prekär, wenngleich sich seine Quote in dieser Saison so schlecht nicht liest. Mit 0,556 Scorern pro Spiel hat er die zweitbeste Quote der Mannschaft. Man darf gespannt sein, was er in einer verletzungsfreien Saison bewegen kann.
TAT 10 - Drei Ausreißer und die Zweiklassengesellschaft
HB Tórshavn steht kurz vor der Rückkehr auf Skandinaviens Thron: Mit 4 Punkten Vorsprung auf Rosenborg geht man in die letzte Runde, die Trolle somit nur mehr mit Außenseiterchancen – Platz zwei ist den Norwegern aber sicher. Dahinter folgen gleich etliche Klubs: Der Drittplatzierte Aarhus GF ist gerade einmal 5 Punkte vom Tabellenzehnten Valerenga entfernt. Zwei – oder ggf. durch den zusätzlichen Cl-Platz drei – Plätze in der Königsklasse sind zu vergeben. Aarhus, Ystads, Kopenhagen, Solna und Hammarby sind nur einen Punkt voneinander getrennt – auf genauere Prognosen wollen wir uns hier gar nicht mehr einlassen. Esbjerg, Silkeborg und Valerenga liegen etwas abgeschlagen, Esbjerg und Valerenga könnten aber noch weiter in der Tabelle klettern. Gewinnt Tórshavn die CL, wäre aber allen 10 genannten Klubs die internationale Qualifikation sicher.
Danach gibt es einen krassen Sprung: Valerenga mit 49 Zählern ist vom Elften JJK Jyväskylä gleich mit 13 Punkten getrennt – fast so viele Punkte, die Valerenga von der Tabellenspitze trennen. In der Abstiegsgruppe ist Jyväskylä gut in Form, und werden sich aller Vorrausicht nach retten können. Dahinter wird es aber wie im Kampf in der oberen Gruppe hauchdünn: HJK Helsinki hat mit 35 Punkten einen guten Vorsprung, aber ist schlecht in Form. Kristiansund BK folgt mit 34 Zählern, zeigt sich zuletzt aber stark verbessert. Dahinter wird es richtig eng: Helsingborg mit 33 Punkten, Tampere United mit 30 Punkten auf dem 15 und letzten sicheren Platz. Nordsjælland und Lahti folgen ein respektive zwei Punkte dahinter, und sind durchaus in guter Form. Viele interne Duelle gibt es noch unter den letzten Plätzen, darunter Nordsjælland, welche gleich zwei Heimspiele gegen Helsingborg und Lahti vor der Brust hat, und Tampere, welches bei Helsingborg zu Gast ist. Fix ist hingegen der Abstieg von IFK Göteborg. Rein rechnerisch könnten die Schweden sich zwar noch retten, aber 11 Punkte sind schlicht nicht mehr aufzuholen.
Im Unterhaus ist Haka Valkeakoski nach der wahnwitzigen Hinrunde bereits vorzeitig Zweitligameister. Dahinter wird es durchaus nochmals spannend: Midtjylland hat mit 56 Punkten die besten Chancen auf den Aufstieg, Brøndby hat sich mit 53 Punkten den dritten und letzten Aufstiegsplatz gesichert. Das verdrängte Djurgarden Stockholm sowie Nykøbing lauern aber 3-4 Punkte dahinter. Lyn Oslo wird um Platz 3 wohl nicht mehr mitreden können, vielleicht geht aber noch mehr als Platz 6 für die Blitze.
Im Abstiegsrennen der 2 Liga ist Viking Stavanger mit 37 Punkten in der besten Ausgangslage, Odense BK ist mit 34 Punkten aktuell sicher. Der FK Haugesund und Lillestrøm SK sind 2 respektive 4 Punkte dahinter. Alle Teams haben aber noch ordentlich Feuerpower, sodass eine Aufholjagd ungleich schwerer ist.
Derby des TATs:
FC Nordsjælland – FC Kopenhagen 0:5
FC Lahti – Tampere United 6:4
Nordsjælland kämpft gegen den Abstieg, der FC Kopenhagen um die Königsklasse. Klare Vorzeichen, aber in Derbies ist doch oftmals alles anders. Nicht so heute! Die Löwen aus Kopenhagen ziehen den Tiger völlig die Krallen. Der Defensivriegel der Gastgeber hält zunächst, bis Zacharias Rostholm durch die Abwehr spaziert, gleich drei Gegenspieler bindet – und dem völlig blanken Cyrus Bayramai den Ball zum 0:1 serviert. Ulrike Brokmann legt nach wenigen Minuten den zweiten Treffer nach. Die Tiger kommen mit viel Wut aus der Pause, diese wird aber je gestürzt. William Kvist steht bereits nach wenigen Sekunden zum Abstauber goldrichtig, es ist das entscheidende 0:3. Die Partie flacht immer mehr ab, nur um Minute 70 rafft sich der FC nochmal auf, und legt zwei weitere Treffer nach.
Finnischer Abstiegskracher! Der FC Lahti und Tampere sind ganz dick im Abstiegskampf drin. Lahti muss wohl gewinnen, um die Chance auf den Nichtabstieg zu wahren, während Tampere mit einem Sieg nicht nur selbst einen großen Schritt zum Klassenerhalt machen kann, sondern Lahti wohlmöglich ins Unterhaus schießen kann. Langes abtasten ist heute nicht. Beide Teams mit voller Offensive, vor allem Tampere meldet mit gleich 3 Spieler an vorderster Front Ambitionen auf Tore an. Die macht sich gleich früh bezahlt: Vicente Baccin startet vom Anstoß weg, spielt im richtigen Moment auf Flügelverteidiger Juho Vainio, der perfekt in den Ball grätscht – das 0:1 nach gerade einmal 17 gespielten Sekunden. Der Jubel im Gästeblock ertönt, mit einem Transparent, dass Lahti viel Spaß in Liga zwei wünsche. Unter einem gellenden Pfeifkonzert nehmen sich die Spieler Lahtis die Provokation aber als Motivation zu Herzen. Ken Simic dribbelt in den Strafraum, geht zu Boden. Ausgerechnet Vainio, der nichts getan haben will, hatte den Deutschen getroffen. Alp Zenba läuft an, der Keeper hält, im Nachschuss ist bei Ball aber drin – und das Stadion gleich einem Hexenkessel. Minute 9. Tampere wieder im Angriff, Jouni Ihatsu wird klar vor dem Strafraum gelegt, wo eine Rudelbildung folgt. 3 gelbe Karten gibt es, das Schiedsrichterteam heute mit einer gehörigen Portion Arbeit. Aber - am Platz wird geliefert. Ihatsu läuft an, Weltklasse! Der passt genau, mit 1:2 geht Tampere erneut in Führung. Tampere bleibt am Drücker, Lahti kämpft dagegen an, dass das Spiel nicht völlig entgleitet. Dann einmal ein Entlastungsangriff, der einen Eckball bringt. Dieser wird kurz auf Lauri Winberg abgespielt, der von der Strafraumkante draufhält – rumms, mit dem 2:2 steht es wieder Unentschieden. Aber die erste Hälfte, Sie gehört Tampere. Nach dem Anstoß ein Distanzschuss, Keeper Matti Thorvaldson lässt nur prallen, und Mikko Saarinen staubt trocken ab. Tampere bleibt am Drücker, möchte den vierten Treffer erzwingen, scheitert jedoch zweimal am nun starken Schlussmann Lahtis. Die Halbzeitpause folgt, und diese nützt ein Team deutlich besser. Lahti kommt mit einem anderen System aus der Kabine, und damit kommt Tampere überhaupt nicht zurecht. Einen Querpass verwandelt Brent Ugia zum 3:3, nur eine Minute später trifft Zenba zum 4:3, und bringt die Fans endgültig zum eskalieren. Was kommt von Tampere? Die Gäste sind stehend K.O. Stattdessen läuft Lahtis Simic zur Höchstform auf, und legt in Minute 71 den fünften, und in Minute 83 den entscheidenden Treffer zum 6:3 auf. Lahtis Chance auf den Klassenerhalt, sie lebt! Tampere gelibt mit auslaufender Uhr zwar noch das 6:4, die 3 Punkte bleiben aber bei Cody Mavericks Jungs. In brisantes Derby, das Lahti mit einer wunderbaren Leistung im zweiten Durchgang verdient für sich entscheidet.
Highlights des TATs:
Höchster Spieltagssieg: Silkeborg IF im Heimspiel gegen IFK Göteborg, Ergebnis 7:0
Effizientestes Team: Aarhus GF im Auswärtsspiel gegen Helsingborg IF, Ergebnis 5:5
Größter Chancenwucher: Ystads IF FF im Heimspiel gegen Helsingborg IF, Ergebnis 5:5
Silkeborg empfängt das Tabellenschlusslicht Göteborg, und zeigt den Schweden von Beginn weg die Grenzen auf. Ein Freistoß von Tino Buchmann bringt den Europa-League Finalisten nach 16 Minuten mit 1:0 in Front. Reini Vainio setzt nach gut 30 Minuten per Distanzschuss den zweiten Streich. In Durchgang zwei hält Göteborg zunächst dagegen, bis alle Dämme brechen. Zwei Doppelschläge um Minute 60 und 70 schrauben das Ergebnis auf 6:0 hoch, bis eine geniale Freistoßflanke von Samson Fjallsbak auf Hjalmar Alexandersson das satte 7:0 bringt.
Helsingborg IF gegen Aarhus GF, in den letzten Jahren ein Garant für Spitzenpartien. Während die Gäste weiter oben mitspielen, geht es für die Schweden in dieser Saison gegen den Abstieg. Davon merkt man anfangs aber herzlich wenig: Aarhus läuft regelrecht in ein Debakel. Zweimal lässt man sich zu unnötigen Foulspielen hinreißen. Dabei weiß man doch, was Mats Rosenkvist für ein Freistoßschütze ist: Beide Freistöße zimmert dieser wunderbar zu Treffer ins Kreuzeck. Davon aber nicht genug. Einen dritten Freistoß möchte Rosenkvist zu genau machen. Rosenkvist läuft aber durch, und kommt in Vollspringt nochmal an den Ball, und schiebt das Leder zum 3:0 über die Linie. Und als Markus Cederquist nach einem Eckball noch zum vierten Streich einköpft, scheint die Partie gegessen. Aarhus Coach Anders Linderoth ist sichtlich sauer auf seinen Jungs, und dürfte in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden haben. Denn plötzlich ist der Motor der Aarhus-Offensive gut geölt. Søren Winther setzt einen scharfen Querpass ins Tor Helsingborgs, Kevin Ipsen ist nach einem Hakentrick völlig blank und schiebt locker ein. Ein Abwehrfehler bringt schließlich zwei AGF Spieler alleine vor den Keeper – so eine Chance lässt man sich nicht entgehen. Aus 4:0 macht 5:3 – binnen 8 Minuten droht die Partie völlig zu kippen. Helsingborg gelingt nichts mehr, Aarhus drückt und drückt. Minute 77. Doppelpassen zwischen Ipsen und Winther, scharfer Schuss ins lange Eck – und tatsächlich, es steht 4:4. Der Gästeblock kann sein Glück kaum fassen. Und dann.. dann wird es noch verrückter. Minute 93, schnell abgespielter Freistoß auf Modris Bruziks. Der Lette ist das ganze Spiel völlig abgetaucht, zieht jetzt auf den Torwart zu – und überlupft diesen völlig frech aus 5 Metern zum 4:5 für Aarhus. Der Gästeblock explodiert förmlich, und alles schaut auf den Schiedsrichter. Dieser gibt Helsingborg noch einen Angriff. Rosenkvist hält aus gut 27 Meter einfach drauf, schießt Aaron Rutenbeek ab – der den Ball unhaltbar zum 5:5 abschießt. Absolut SKArückt! Es ist ein wahres Wechselbad der Emotionen, wo am Ende beide Fanlager nicht so recht wissen, was man mit diesem Ergebnis nun anfangen soll. Aber vor dieser Aufholjagd Aarhus muss man einfach den Hut ziehen. Nicht wenige Teams hätten aufgesteckt.
Ystads empfängt Helsingborg. Die Südschweden sind im Kampf um die Königsklasse dabei, Helsingborg kämpft gegen den Abstieg, und braucht jeden Punkt. Beide Teams lassen es zu beginn ruhig angehen. Die erste Hälfte ist weitgehend ruhig, bis Finn Ringström perfekt eingesetzt wird. Eine kurze Finte, ein trockener Abschluss – das 1:0 für Ystads ist die Folge. Helsingborg verliert nach dem Anspiel den Ball, erobert den ball aber gleich zurück. Zwei verzweifelte Rettungsversuche bringen den Ball vor die Füße von Eddie Fogelström, der den Ball knallhart in die Maschen ballert. Aber auch Helsingborg ist für einen Defensivfehler gut. Der Torwart lässt den Ball liegen, übersieht einen Gegenspieler völlig – dieser lässt sich diese Chance nicht entgehen. Mit 2:1 geht es in die Pause, Ystads ist klar besser, aber nicht zwingend genug. Nach dem Seitenwechsel überschlagen sich die Ereignisse: Mats Rosenkvist steht nach einem Abpraller goldrichtig, erzielt das 2:2. Ringström stellt nach einem Corner wieder auf 3:2 für Ystads, welches Rosenkvist binnen einer Minute per Strafstoß zum 3:3 egalisiert. Helsingborg drückt weiter, und geht nach einem Freistoß auf Markus Blomquist tatsächlich erstmals in Führung. Die Reaktion Ystads? Einwurf auf Markus Cummis, der für die Südschweden postwendend ausgleicht. Ein ewiges hin und her. Ystads schnürt Helsingborg nun aber in der eigenen Hälfte ein. Der bislang blasse Tyrese Trotzig hat gleich drei gute Möglichkeiten. In Minute 70 verzieht er aus spitzem Winkel. Drei Minute Später findet er seinem Meister im Torwart, ehe sein Lupfer in Minute 78 in höchster Not noch von Verteidiger Blomquist über die Latte geköpft werden kann. Und was ist die alte Fußballerweisheit? Genau! Helsingborg einmal mit Entlastung. Blomquist ist vorne, spielt auf Zackarias Enckell, der das Leder aus kurzer Distanz zum 4:5 über die Linie drückt. Ystads hält nun gar nichts mehr hinten. Freistoß, kurz abgespielt auf Trotzig, der den Ball perfekt aufs lange Eck zirkelt – und nun ist auch der Torwart geschlagen. Das 5:5 kommt aber zu spät, Helsingborg lässt die letzten Minuten nichts mehr zu, und retten sich zu einem Punkt.
Was tut sich auf – den Färöer:
HB Tórshavn ist in absoluter Topform. Im Spiel gegen Esbjerg dreht man so richtig auf und gewinnt mit 6:4, bevor man beim FC Kopenhagen einen knappen aber umjubelten 5:6 Erfolg feiert. Mit einem klaren Erfolg bei Abstiegskandidat Göteborg bringt man sich in Prime Position für den Meisterteller.
Die Amateure der Färinger verlieren klar bei Valerenga und Jyväskylä mit 4:0. Im Heimspiel mimt man ein gutes Pferd, und springt nur so hoch, wie man muss. Mit einem 1:0 gegen Silkeborg sichert man sich doch noch 3 Punkte, und belegt Rang 8 mit Platz 47.
Die Jugend schießt Ystads mit 5:0 ab. In Folge geht man bei Silkeborg mit 6:0 unter, ehe man mit einem 7:0 über Göteborg noch einen draufsetzt. Mit Platz 6 und 53 Punkten ist man nach unten abgesichert, und kann sich noch Hoffnung machen, weiter nach oben zu klettern.
Anmerkung der Redaktion: Wir hoffen, dass Sie beim Lesen dieser Ausgabe unseres Quälitätsmediums viel Freude hatten. Wenn Sie Anregungen zur Verbesserung haben, sich bestimmte Themen oder interessante Statistiken wünschen, freuen wir uns über eine Rückmeldung.
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God dag, willkommen beim TAT-Blatt für SKA. Bleiben Sie immer am Torkonto mit den besten FTCP, Trainingstipps für weniger Verletzungen und dem VARscheinlich besten Umgang mit dem 4 Offiziellen. Sperren garantiert!
SKA goes Europa – die internationalen Vertreter im Einsatz
BMO Champions League: 38 Jahre und ein Traum
In Saison 44 geschah historisches: Der FC Lahti sicherte sich mit einem 4:2 über OGC Nice den Henkelpott, und gab Skandinavien den ersten Triumph in der Königsklasse Europas. Und lange Jahre musste man warten, Finalniederlagen hinnehmen. Und heute.. heute ist das alles vergessen. Mit 6:5 sichert sich HB Tórshavn über Eintracht Frankfurt SG die BMO Champions League, und steht als zweites Skandinavischen Team auf der höchsten Trophäe des Weltfußballs. Eine lange, entbehrliche Zeit – nun endlich gekrönt!
BMO Europa League: Doppelt in die Geschichtsbücher!
Zu Lahti, Tórshavn, Rosenborg und Turku trägt sich nun Silkeborg mit einem deutlichen 5:3 über den FK Sarajevo ein. Auch in Silkeborg musste man einen langen Atem beweisen, der nun auf besondere Weise mit dem Europa League Triumph gekrönt wird. Titel sechs und sieben für SKA in einer Saison, es ist ein Traum, aus dem man nie wieder erwachen will.
Wir gratulieren Schwalbinho und Mastermind herzlich zum jeweiligen Titel!
Players to watch:
Sammy Kærgård läuft beim Heimspiel gegen Aarhus in der Anfangsviertelstunde in Topform auf, und trifft gleich doppelt. Leider macht er danach übereifrig einen weiten Schritt, und ist merklich nicht mehr so spritzig. Die leichte Verletzung ist ihm in den folgenden Spielen anzumerken. Zwar stauert er weiter gute Aktionen bei, seine Tödlichkeit im Angriffsspiel kann er so nicht mehr ausspielen. Kærgård kommt somit in 36 Spielen auf 12 Tore und 10 Assist, eine durchaus akzeptable Saison.
Dan Soltvedt steuert beim 6:0 über Tampere nach perfektem Zuspiel von Harald Martin Storløkken einen Treffer bei, beim 5:5 bei Jyväskylä legt er für ebenjenen Teamkollegen einen Treffer vor. In 22 Spielen trifft er 9 mal, legt drei Tore auf. Die Quote ist in Ordnung, hoffentlich gelingt ihm in einer verletzungsfreien Saison mehr.
Was tats sich bei den Players to watch aus den Vorjahren?
Saison 81:
Anton Bagger, 19 Jahre, Brøndby IF, Stärke 5, Position: Mittelfeld
Anton Bagger geigt in seiner letzten Jugendsaison auf. Er absolviert alle 36 Partien, trifft dabei 12 mal und legt 15 weitere Treffer vor. Zur Saisonmitte belohnt er sich mit Stärke 5. Mal sehen, wie ihm der Umstieg auf den Profibereich gelingen wird.
Saison 80:
Thor Thorbjørnson, 20 Jahre, Valerenga IF, Stärke 7, Position: Mittelfeld
Thor Thorbjørnson tut sich mit dem harten Pflaster Erwachsenenfußball schwer. Zwar gelingt ihm zur Saisonmitte der Sprung auf Stärke 7. Am Trainingsplatz macht er einige gute Aktionen, für das Feld überzeugt er Trainer Robert Conway nicht. So kommt er auf keinen einzigen Einsatz in der Saison – zufrieden ist er damit sichtlich nicht. Fehlt ihm die Spielpraxis, oder ist das nur ein kleiner Stolperstein am Weg nach oben?
Saison 79
Gift Fertout, 32 Jahre, HB Tórshavn, Stärke 11, Position: Sturm
Gift Fertout mit langfristigen körperlichen Problemen? Erneut kommt er nur zu 19 Partien, 6 Treffer und eine Vorlage gelingen ihm dabei. Es ist wenig für dein einstigen Weltklassemann aus Sambia, der aber – gefürchtet von den Gegenspielern – seinem Teamkollegen viele Löcher für Torerfolge reißen kann. Die Saison hätte bisweilen nicht besser laufen können: Triple aus Champions League, Pokal und Meisterschaft – eine großen Mannes wie Fertout würdig.
Saison 78
Cato Andre Riis, 26 Jahre, SSC Napoli, Stärke 9, Position: Abwehr
Cato Andre Riis spielt mit Napoli eine sensationelle Saison. Alle 36 Partien absolviert er, hat dabei großen Anteil am fünften Platz in der Liga. Offensiv gelingt ihm wenig, bei Ecken lässt er aber seinen großgewachsenen Kollegen den Vortritt. Dafür sichert er die Defensive, und bringt die Top-Stürmer der Ligas regelmäßig zur Verzweiflung. So kann es weitergehen!
Werna Nielsen, 21 Jahre, Brøndby IF, Stärke 5, Mittelfeld
Werna Nielsen mit einer verlorenen Saison. Mehrere Verletzungen kosten ihm, aber auch sonst scheint man personell auf andere zu setzen. So bleibt er bei nach gerade mal 11 Einsätzen (1 Tor und ein 1 Assist) bei Form 70, gar eine Abwertung auf Stärke 4 ist zu befürchten. Ist es das frühe Ende einer vielversprechenden Karriere?
Saison 77
Thoralf Herbst: 32 Jahre, Aarhus GF, Stärke 10, Verteidigung
Thoralf Herbst wird langsamer, bleibt aber ein wichtiger Aspekt für Aarhus. Zwar positioniert er sich sichtlich defensiver, weswegen er nur mehr weniger Torbeteiligungen 81 Treffer, 3 Assists) beisteuert. Zwar verliert man am letzten Spieltag noch Platz 4, über den nachrückplatz darf man aber kommende Saison trotzdem in der Königsklasse ran.
Mr. X. aka Brynjar Valdimarsson, 32 Jahre, Lyn Oslo, Stärke 9, Sturm
Brynjar Valdimarrson im zweiten Frühling seiner Karriere! Verletzungsfrei steuert er in 36 Spielen 26 Tore bei. Es sind zwar zwei weniger als im Vorjahr, dennoch bleibt er der Main Man für die Blitze aus Oslo. Zumindest eine Saison hat er sicher noch im Tank, weitere Saisonen werden sehr formabhängig sein.
Saison 76
Knut Juliussen: 25 Jahre, ZSKA Moskau, Stärke 10, Sturm
Knut Juliussen liebt OSE! In 33 Spielen erzielt er wahnwitzige 31 Tore, und legt zum starken Vorjahr gar noch einen drauf! Mit 3 Assists steuert er sogar mehr als 1 Scorer pro Spiel bei – rekordverdächtig! Aus seiner Mannschaft kommt aber weiterhin wenig, sodass es mit Rang 4 doch deutlich nicht zum Aufstieg reicht. Reicht Juliussen das, oder weckt er woanders Begehrlichkeiten?
Stoffer Veller: 24 Jahre, Brøndby IF, Stärke 8, Sturm
Stoffer Veller sammelt Spielpraxis! Im Amateurteam absolviert er 36 Spiele, trifft 11 mal und legt 5 weitere Treffer auf. Im Sturm der Profis könnte sich für ihn in der kommenden Saison gar ein Platz öffnen. Geben ihm die Verantwortlichen um Ralle die Chance, oder soll er erst beim Amatauerteam seine Konstanz beweisen?
Saison 75
Tycho Ankergren: 25 Jahre, Berwick Rangers, Stärke 10, Mittelfeld
Wechselte zu Saisonbeginn für 28 Millionen von Brøndby IF
Nach dem Abstieg ist Ankergren nicht mehr bei Brøndby zu halten. Für eine stattliche Summe wechselt er nach Schottland, wo die Berwick Rangers ihn warm empfangen. Kleinere Verletzungen werfen ihn immer wieder zurück, sodass er nur 28 Partien absolvieren kann. Mit 5 Toren und 7 Assists erweist er sich aber bereits jetzt als veritable Waffe im Offensivspiel, und darf mit Platz 5 kommende Saison wieder europäisch ran.
Saison 74
Lambert Tobiasen: 27 Jahre, Juventus Turin, Stärke 9, Torwart
Lambert Tobiasen kämpf mit Verletzungen. Nur 23 Spiele kann der Däne im Tor absolvieren, diese laufen aber schon deutlich besser. Statt über 100 gibt es in dieser Saison nur mehr 80 Gegentore. Gut ist das sicherlich auch nicht, aber doch ein Schritt nach vorne. Auch einen Assist kann er wieder beisteuern.
Steven Nornes: 27 Jahre, FC Nordsjælland, Stärke 9, Sturm
Es geht doch! Nach 3 Toren und 4 Assists im Vorjahr strahlt Nornes nun wieder Torgefahr aus. 13 Tore und 4 Vorlagen sind kein Spitzenwert, dennoch muss man den Norweger in dieser Saison wieder ernst nehmen. Darunter ist auch das höchstwichtige zwischenzeitliche 6:3 gegen Helsingborg, was den Tigern letztendlich am letzten Spieltag den entscheidenden Sieg zum Klassenerhalt bringt. Der Norweger ist zurück!
Saison 73
Bjørn Murí: 31 Jahre, Valerenga IF, Stärke 11, Sturm
Murí kommt wieder besser zurecht. 31 Spiele absolviert der Norweger, erzielt dabei mit 17 Treffern gleich 6 mehr als im Vorjahr. 2 Assists sind auch dabei, er wird seiner Sonderrolle als Ausnahmespieler wieder gerecht. Der Zahn der Zeit nagt aber an ihm, über das Tempo kann er bald nicht mehr kommen.
Axel Albrechtsen: 25 Jahre, Brøndby IF, Stärke 9, Abwehr
Axel Albrechtsen kann diesmal alle 36 Partien absolvieren, und ist der Fels in der Brandung der Defensive Brøndbys. 2 Tore und 4 Assists steuert er bei, bei Eckbällen ist er nun deutlich defensiver, was auch in deutlich weniger Gegentoren resultiert. An Stärke 10 kann er aktuell weiter nicht kratzen, für die kommende Saison ist er aber in einer guten Ausgangslage.
Saison 72
Michael Pedersen: 34 Jahre, Esbjerg fB, Stärke 10, Sturm
Nach dem Trubel der Vorsaison ist nun Ernüchterung angesagt. Nur 22 Spiele kann Pedersen absolvieren, der Körper gibt langsam nicht viel mehr her. 11 Tore und 2 Vorlagen kann er diese Saison geben. Eine Chance bekommt die Vereinslegende noch, über den nachrückplatz darf er sogar nochmals zurück auf die europäische Bühne.
Saison 71
Pablo Timisela: 34 Jahre, Ystads IF FF, Stärke 11, Abwehr
Das Alter, es meint es nicht mit Pablo Timisela nicht gut, aber nicht schlecht. 28 Spiele absolviert er, trifft fünfmal und legt drei Treffer auf. Seine Offensivaktionen öffnen bisweilen aber die Defensive, die deutlich anfälliger ist als in den Vorjahren, und das Tempo hat er sichtlich auch nicht mehr. Mit Rang 6 geht es nochmal nach Europa – in der letzten Saison des schwedischen Weltstarts!
Steingrimur Kjartansson: 32 Jahre, Deportivo La Coruña, Stärke 9, Mittelfeld
Wechselte zu Saisonbeginn von La Coruña für in Summe 4,25 Millionen zurück nach SKA zu Silkeborg
Nach vercorksten Saisonen in Galizien sucht Kjartansson sein heil in der Heimat. Individuell läuft es weiter mäßig. 25 Spiele, 8 Tore und 5 Assists sind in Ordnung, aber weit weg von den eigenen Ansprüchen. Dafür kann er sich einen großen Wunsch erfüllen. Mit Silkeborg setzt er sich die Europa-League Krone auf, und hat zumindest einen ganz großen Titel, von dem er Stolz erzählen kann.
Saso Kewell: 29 Jahre, Valerenga IF, Stärke 10, Sturm
Saso Kewell kommt auch an seine Vorjahresleistung nicht mehr heran. In 28 Spielen kommt er auf 8 Tore und 4 Assists – für den Australier, der vor wenigen Jahren die Liga mit 41 Treffern zerbombte, eine magere Ausbeute. Immerhin kommt sein Sturmpartner wieder mehr zur Geltung, auch sonst ist die Offensive sehr ausgeglichen.
Saison 70
Valther Thor: 30 Jahre, FC Kopenhagen, Stärke 9, Mittelfeld
Valther Thor kann die Quote des letzten Jahres nicht ganz halten. In 31 Spielen steuert er 7 Tore und ebensoviele Assists bei. Der FC Kopenhagen kann mit seiner Leistung wieder bis in die Königsklasse kommen, es steht nun wieder ganz großes für den Mann an.
Saison 69
Ole Voigt: 33 Jahre, Bremen, Stärke 9, Abwehr
Ole Voigt bleibt diese Saison weiter dem Verletzungspech treu, wenngleich er zumindest 28 Partien absolvieren kann. Der fehlende Rhythmus ist ihm trotz 3 Treffer und 5 Vorlagen anzusehen. Defensiv ist er nicht immer sattelfest, und kann somit auch den bitteren Abstieg der Bremer in Liga zwei nicht verhindern. Erhalten bleibt uns der 33 jährige weiterhin, wurde sein Vertrag doch auf 3 Jahre verlängert.
Hicham Salanga: 35 Jahre, Legia Warschau, Stärke 8, Sturm -> Karriereende
Hicham Salanga bleibt im Profikader Legias, Spielzeit ist ihm aber kaum vergönnt. Siebenmal darf er das Trikot überstreifen, 3 Tore kann er dabei erzielen. Ein Einsatz in letzter Runde ist ihm nicht vergönnt, wenngleich einige Valerenga Fans im Heimblock eine kleine Choreo ihm zu ehren hochalten. Große Karrieren, sie klingen nicht immer am Gipfel aus. Mach es gut, Salanga, du warst eine Legende!
Saison 68
Harry Laursen: 32 Jahre, Brøndby IF, Stärke 8, Sturm
Diese Saison.. es sollte nicht besser werden. Nur 20 mal stand Laursen am Feld, ein erneuter Fußanbruch und eine Gehirnerschütterung zogen ihn lange aus dem Verkehr. Zwar lieferte er mit 9 Treffer die doppelte Ausbeute im Vergleich zum Vorjahr, aber große Sprünge sind damit nicht möglich. Retten tun ihn seine 6 Assists, mit denen er doch fast auf einen Scorer pro Spiel kommt. Mit Stärke 7 geht es nun in sein letztes Vertragsjahr – eine Bewerbung für mehr ist das sicherlich nicht.
TAT 11 – Die MeisterSCHAFt wird geblöckt!
HB Tórshavn schafft mit dem Triple historisches. In der Liga waren sich bei der Saisonprognose gleich 32 der Teilnehmer sicher, dass der Titel auf die Färöer wandern sollte. 2 Stimmen waren auf Aarhus, eine auf den FC Kopenhagen entfallen. Mit 75 Punkten sichern sich die Färinger somit nicht nur Pokal und Champions League, sondern auch die skandinavische Meisterschaft. Das gab es in der Geschichte Skandinaviens noch NIE!
Rosenborg BK sichert sich mit 70 Punkten ungefährdet Platz 2. Hammarby IF schafft überraschend den Sprung bis auf Rang 3, vor dem FC Kopenahgen, die die CL-Plätze komplettier..ren würde. Denn durch den CL-Triumph Tórshavns rückt Aarhus trotz des Verlusts des ritten Rangs in die Königsklasse nach. Ystads IF FF, AIK Solna sichern sich die Europa League Plätze. Wenn da nicht wieder Nachrückplätze wären – einer über die Liga, einer über den Pokal. Und da der Achte Silkeborg bereits über den Europa League Triumph qualifiziert ist, erben Esbjerg und Valerenga auf Rang 9 und 10 noch die Plätze, und lösen ihr Ticket für Europa.
JJK Jyväskylä folgt mit sattem Abstand dahinter, und führt die Abstiegsgruppe mit 43 Punkten an. Helsingborg, Helsinki und Kristiansund machen es mit 39-28 Punkten nur bedingt spannend, dahinter wird es aber richtig dramatisch: Der FC Nordsjælland schlägt am letzten Spieltag Helsingborg mit 6:5 – so muss Lahti mit 2 Punkten weniger nach langer Erstligazugehörigkeit ins Unterhaus. Hätte Nordsjælland nicht getroffen, hätte die Tordfifferenz von -24 zu -25 hauchzart den Ausschlag zugunsten der Finnen gegeben. So muss Lahti zum ersten mal seit Saison 62 wieder in Liga 2, begleitet von Tampere United und IFK Göteborg.
Im Unterhaus ist es der FC Haka Valkeakoski, der nach der besten Hinrunde der gesamten BMO-Geschichte mit 83 Punkten souverän aufsteigt. Der FC Midtjylland folgt mit 65 Punkten, dahinter wurde es denkbar dramatisch. Djurgarden Stockholm holt bei Lillestrøm nach langem Chancenplus einen Punkt, und verdrängt Brøndby so aufgrund 5 Toren Tordifferenz noch vom Austiegsplatz.
Für Brøndby und Nykøbing heißt es somit knapp weiter Unterhaus. Lyn Oslo landet mit Ambitionen nach oben dahinter. Viking Stavanger und der FK Haugesund haben mit dem Tabellenende nicht zu tun, Odense BK verweist Lillestrøm SK ans Tabellenende.
Bei den Amateuren entreißt Nordsjælland Valaerenga nach einem umjubelten 5:0 über Ystads noch die Meisterschaft. Gerade mal 2 Tore an Tordifferenz haben die beiden punktgleichen Klubs getrennt. Valerenga gewann zwar das Derby gegen Lyn Oslo mit 6:5, verlor aber trotz des Sieges die Meisterschaft im Spiel gegen den Stadtrivalen.
Die Jugendmeisterschaft holt sich schließlich Silkeborg mit Mastermind – einen Punkt vor Ystads, dass zudem die bessere Tordifferenz gehabt hätte. Brisant: Platz 1-3 verloren jeweils ihre letzte Begegnung, mit einem Sieg war für jedes Team noch der Meisterteller drin gewesen.
Torschützenkönig wurde Tórshavns Arni Faerø, der in 28 Spielen nicht weniger als wahnwitzige 39 Treffer erzielte. Dabei muss er sich hauchzart Glen Procter von Austria Salzburg geschlagen geben, der einen Treffer mehr erzielen konnte – wenngleich in 34 Partien. Es gibt durchaus Argumente, die Leistung des Färingers höher zu gewichten.
Bester Vorlagengeber werden gleich fünf Spieler, mit 11 Vorlagen sticht diese Leistung aber nicht besonders hervor. Walter Kranz (Valerenga IF), José Francisco Perez Cabrejas (Aarhus GF), Calderon Novoa (HB Tórshavn) Anders Zimling (Silkeborg IF) und Cyrus Bayrami (FC Kopenhagen) waren die besten Voerlagengeber.
Wenig verwunderlich ist somit Arni Faerø auch bester Scorer der Liga: Mit 42 Scorern in 28 Spielen kommt er auf die irrsinnige Quote von 1,5 Torbeteiligungen pro Spiel. Auch hier muss er sich Glen Procter geschlagen geben, der satte 46 Scorer vorzuweisen hat. Mit 1,353 Torbeteiligungen pro Spiel kann er mit den Verrückten von den Schafsinseln in der Quote aber nicht mithalten.
Intermezzo – der Meister am Wort:
S.D.: Sehr geehrter Schwalbinho, herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen Saison! Es ist eine historische Saison für Skandinavien, und eine noch historischere für HB Tórshavn. Nach dem Pokalerfolg und neben dem Meistertitel holten Sie als erst zweites skandinavisches Team die Champions League (zuvor FC Lahti in Saison 44), und als überhaupt erstes Team in der Geschichte Skandinaviens das Triple. Wie fühlt sich diese ultimative Krönung an?
S.: Ja die Mannschaft ist diese Saison komplett eSKAliert! Einige Amateure haben am Anfang der Saison die Mannschaft in der Breite erweitert. Das war gerade in Anbetracht der Dreifachbelastung enorm wichtig. Den erste Champions-League-Titel, sowohl für den Verein, die Färöer und auch mich als Manager zu holen ist natürlich komplett verrückt. Im Parlament wird wohl zur Stunde über die Einführung eines nationalen Feiertages abgestimmt, habe ich gehört.
S.D.: Die Saison startete bereits in allen 3 Bewerben sehr erfolgreich. In der Liga gab es um Spieltag 11 einen kleinen Einbruch, den Sie aber sofort behoben haben. Seit Spieltag 17 konnte Sie schließlich niemand mehr von der Spitze verjagen. Der Pokal hat ja immer seine eigenen Gesetze, ebenso der internationale Wettbewerb. Ab wann war im Team der Glaube da, dass es gar mit diesem historischen Triple klappen könnte?
S.: Im ersten Saisondrittel war die Mannschaft ein einziges Lazarett. Bis zu 6 Stammspieler waren verletzt. Wie schon angesprochen konnten wir uns hier dem verbreiterten Kader über in der Liga über Wasser halten und auch die ersten Pokalrunden überstehen. Titel sind hier kaum planbar, aber nach der CL-Gruppenphase konnte man erahnen, dass es gerade mit den vorher verletzten Rückkehrern sehr weit gehen kann. Genau deswegen haben wir uns zur Saisonmitte auch nochmal auf Leihbasis verstärkt, um die letzten Prozente rauszuholen.
S.D.: In dieser Saison verstärkten zwei Leihspieler um Torwart Victor Lord (32/12) und Mittelfeldspieler Telemachos Chrysaphes (29/11) ihren Kader um Saisonmitte, im Gegenzug wechselten mit 1:1 Tausch Eigengewächs Bergur Isaksen (28/10) und Valentin Kitzmann (28/10) als Leihspieler zu den abgebenden Vereinen. Wie lange brauchten die beiden, um sich einzufinden, und wie groß war ihr Anteil am Erfolg?
S.: Ja exakt, 2 absolute Weltstars, denen muss man nicht viel erklären. Die lesen die Mannschaft und das System von ganz alleine und haben dementsprechend ab Tag 1 absoluten Mehrwert gebracht.
S.D.: Das Kollektiv Tórshavn war eine gut geölte Maschine – mit einer gigantischen Tormaschine, die nach Lust und Laune gefüttert wurde. Eigengewächs Arni Faerø fehlte zwar in 6 Ligapartien, erzielte aber in 28 Toren wahnwitzige 39! Treffer – fast 1,4 pro absolvierter Partie. Mit 3 Vorlagen hat er gar 1,5 Torbeteiligungen pro Spiel. International traf er in 17 Spielen elf mal, im Pokal steuerte er in 4 Partien 3 Treffer bei. In der gesamten Saison ist er folglich für nicht weniger als 53 Treffer verantwortlich. Wo fängt man da überhaupt an, einen Spieler auf diese Klasse zu heben?
S.: Arni dürfte der ballon d'or diese Saison wohl sicher sein. An ihm sieht man wie die beharrliche Entwicklung von Toptalenten seit den Jugendauswahlen aussehen kann. Anabole Ste… ähm, ich meine HÖHENtrainingslager bei unserem Exklusivpartner Dr. chem. Do Ping über viele Jahre hinweg haben natürlich ihren Teil zur Entwicklung des Spielers beigetragen und am Kader erkennt man denke ich auch, dass wir dieses Erfolgssystem auch bei anderen Talenten effektiv anwenden.
S.D.: Dann möchten wir Sie nicht mehr länger aufhalten, und wünschen viel Spaß bei der wohl größten Party, die die Färöer Inseln je gesehen haben!
S.: Danke Herr Exiltibeter. Sie sind herzlich zum Saufgelage mit anschließendem Feuerwerk eingeladen. Das Finale wird die Explosion eines aufgeblähten Walkadavers sein, den ich durch internationale Kontakte organisieren und in den Hafen schleppen lassen konnte! Im Anschluss natürlich ein üppiges Buffet!
Derby des TATs:
Silkeborg IF – Aarhus GF 2:0
JJK Jyväskylä – FC Lahti 5:5
Silkeborg empfängt Aarhus zum Tanz. Für beide geht es noch um Platzierungen in der Tabelle, für Aarhus gar um die Champions League. Davon ist aber herzlich wenig zu merken. Silkeborg macht von Beginn weg Druck, erzwingt einen Eckball. Barbaros Güsar flankt auf den kurzen Pfosten, Hjalmar Alexandersson steigt hoch, wuchtiger Kopfball – und schon klingelt es! Aarhus ist geschockt, besonders in der Offensive läuft einfach nichts zusammen. Silkeborg spielt die Partie trocken herunter. Kurz vor Schluss hat Michele Bonifazi eine Idee, zündet den Turbo. Er blickt auf, legt quer auf Hilario Horreo, der locker einschiebt. 2:0, Kas gegessen.
Ein Finnland-Derby mit Abstiegscharakter! Jyväskylä empfängt Lahti, und beide Teams schenken sich von Beginn weg gar nichts. Minute zwei, Jyväskyläs erster Vorstoß, Flanke auf David Jeanne – das frühe 1:0. Die Antwort Lahtis lässt nicht lange auf sich warten. Konter, weiter Ball auf Jari Litmanen, der den Torwart umkurvt und zum Ausgleich einschiebt. Es folgt die Show zweier Spieler: Jyväskyläs Rauli Svinberg, und Lahtis Alp Zenba. Den Anfang macht Zenba, der im zweiten Anlauf einen Elfer verwandelt. Rauli Svanberg erzielt nach einem Querpass nach schönem Laufweg das 2:0. Zenba bringt Lahti wieder in Front, Rauli Svinberg schlägt nach einem Eckball direkt mit dem 3:3 zurück. Gerade mal 22 Minute gespielt, und 6 Tore sind gefallen. Die Defensivreihen, löchrig wie schweizer Käse! Das wird nun besser, einen haben die Ausnahmekönner aber noch: Alp Zenba rutscht in einen Querpass zum 3:4, Rauli Svanberg nimmt eine Abnahme per Kopf und knallt das Ding in den Winkel. Nun erstmal Halbzeit. Jyväskylä ist im zweiten Durchgang aber deutlich stärker, drückt auf die Führung. Jeanne ist nach 50 Minuten mit dem Kopf fast erfolgreich, die Latte rettet für Lahti. Dann aber die Slapstick Aktion. Rauli Karjalainen fängt einen Ball ab, möchte diesen klären – und setzt den Ball vor dem Gästeblock ins eigene Netz. Extase bei Lahti, während der Unglückrabe getröstet werden muss. Jyväskylä wirft nochmals alles nach vorne. Minute 89, böse Grätsche im Strafraum – und Strafstoß! Ólafur Örn Thorvaldsson läuft an, scheitert im ersten Versuch – im zweiten ist er dann erfolgreich zum 5:5. In der Nachspielzeit hat Jeanne noch die Chance auf den Siegtreffer, sein Schuss touchiert aber nur das Außennetz. So bleibt es beim Unentschieden, das insbesondere Lahti nur bedingt weiterhilft.
Highlights des TATs:
Höchster Spieltagssieg: JJK Jyväskylä im Auswärtsspiel bei IFK Göteborg, Ergebnis 0:7
Sowie HB Tórshavn im Heimspiel gegen Valerenga IF, Ergebnis 7:0
Sowie Hammarby IF im Auswärtsspiel bei IFK Göteborg, Ergebnis 0:7
Effizientestes Team: Valerenga IF im Heimspiel gegen JJK Jyväskylä, Ergebnis 5:4
Größter Chancenwucher: HB Tórshavn im Auswärtsspiel beim FC Lahti, Ergebnis 5:5
IFK Göteborg – durchwegs überfordert. Gegen Jyväskylä dauert es weniger als 10 Minuten, bis Benjamin Paski einen Freistoß wunderbar auf das Haupt von Adrian Clarke zirkelt – das frühe 0:1 gibt den Schweden kurz Motivation. Nach einer halben Stunde klingelt es erneut, bis Jyväskylä nach der Pause binnen 4 Minuten die Abwehr der Schweden in alle Einzelteile zerlegt – und den Schweden 3! Tore einschenkt. Einen Efler und einen Freistoß gibt es noch in der späten zweiten Hälfte, beide schlagen im Tor der Schweden ein. Es ist ein überdeutliches Ergebnis – und das nicht unverdient.
HB Tórshavn erlegt Valerenga binnen Minuten. Minute zwei, Max Velten auf Telemachos Chrysaphes, der den Ball ins Netz spitzelt. Minute fünf, Eckball auf Dunaldur Reynheim, 2:0. Minute 11 Freistoß Arni Faerø – Weltklasse zum dritten Streich. Minute 14, Ferserl auf Reynheim, 4:0. Jeder Schuss sitzt, Valerenga wähnt sich im falschen Film. Die Partie ist gegessen, beide Teams schalten sichtlich zurück. Im zweiten Durchgang drehen einige Tórshavn Spieler nochmals auf. Ein Eckball, ein Freistoß und eine Kombination Chrysaphes – Faerø schrauben das Ergebnis noch auf 7:0 hoch.
IFK Göteborg, die zweite. Auch gegen Hammarby fängt man sich nach 5 Minuten nach einem horrenden Ballverlust, und ein Eckball nach 11 Minuten bringt schon den zweiten Gegentreffer. Göteborg hält zwar in der ersten Hälfte nach den Gegentoren gut dagegen, nach dem Seitenwechsel geht die Defensive aber wieder vollkommen ein. Zwischen Minute 47 und 55 schlägt der Ball gleich viermal! Ins Gehäuse der Schweden ein. Den Schlusspunkt setzt Helgi Backberger nach einem unwiderstehlichem Solo zum 0:7.
Valerenga empfängt Jyväskylä, und die Finnen starten besser in die Partie. Freistoß Jyväskylä, Ólafur Örn Thorvaldsson läuft an – Weltklasse zum 0:1. Aber auch Valerenga kann ruhende Bälle. German Amauri mit einer mustergültigen Flanke auf Walter Kranz, der den Ball per Seitfallzieher direkt in den Winkel knallt. Und Valerenga legt nach: Eckball auf Amauri, der locker zur Führung einflankt. Danach patzen beide Defensivreihen. Zunächst lädt Valerenga die Gäste mit einem Ballverlust zum 2:2, kurz vor der Pause verteilt Jyväskylä selbst ein Geschenk, gleicht aber sogleich mit einem Freistoß zum 3:3 aus. Nach dem Seitenwechsel übernimmt Valerenga mehr und mehr die Kontrolle. Vidar Solli schweißt einen weiten Ball direkt ins Kreuzeck, Nach einer Ecke ist nochmals Krenz erfolgreich. Das 6:4 ist die vermeintliche Entscheidung. Denn Jyväskylä ist von nun an deutlich besser – bleibt im Abschluss aber glücklos. Das 6.5 gelingt zwar in Minute 91 nach einem herrlichen Solo von Adrian Clarke, fällt aber eindeutig in die Kategorie: Too little, too late!
Die ersten Halbzeiten, sie sind ein Wahnsinn! Auch in Lahti geht es zwischen den Finnen und dem designierten Meister aus Tórshavn heiß her. Lahtis Ejnar Poulsen steht nach einem Freistoß völlig blank, rutscht weg – und haut den ball im Fallen über den verdutzen Torwart ins Netz. Tórshavn antwortet mit einem Eckball, Lauri Winberg bringt Lahti wieder in Front – nur um durch ein Slapstick Eigentor von Àtli Stefanson die Führung wieder aus der Hand zu geben. Danach die stärkste Phase von Lahti: Alp Zenba bringt die Finnen wieder in Front, Chris Münzenberg legt mit einem indirekten Freistoß nach. Tórshavn kämpft sich mit dem Arni Fearø Freistoß wieder ran, Ken Simic staubt aber vor der Pause noch zum 5:3 ab. Klare Sache? Keineswegs! Denn den Finnen geht die Puste aus. Faerø setzt mit einem Abpraller auf 5:4, und 10 Minuten später steht es unentschieden. Und nun ist es ein Anlaufen gegen immer müdere finnische Beine. Faerø feuert aus allen Lagen, Dan Munch ist nach dürftiger Leistung im ersten Durchgang nun aber voll da. Im eins gegen eins gegen den Ausnahmestürmer bleibt er erfolgreich, auch einen gut angetragenen Freistoß fischt er aus dem Winkel. In der Nachspielzeit hat Gift Fertout noch die Riesenchance, beim Querpass rutscht ihm der ball aber über den Schlappen, und landet am Stadiondach.
Highlights der Saison:
Fünfmal endeten Partien mit 7:0 – die gleiche Zahl wie im Vorjahr. Diesmal gab es gleich drei der hohen Siege am letzten Spieltag – und gleich zwei davon auswärts.
Derby der Saison: 7 Spieltag, IFK Göteborg – Helsingborg IF Ergebnis 5:6
15 Derbies gab es in dieser Saison zu bestaunen, 5 davon waren äußerst spannende Partien – gleich 3 Mal Beteiligung von Lahti. Den Vortritt bekam jedoch das torreichste Derby. Helsingborg erzielt in diesem in einer halben Stunde nicht weniger als 5 Tore, und kann trotz der beeindruckenden Aufholjagd Göteborgs die Partie noch mit 5:6 für sich entscheiden.
Effizientestes Team der Saison: Spieltag 22, Silkeborg IF – HB Tórshavn, Ergebnis 1:1
Ein Freistoß und das Chaos danach reicht Tórshavn zum einzigen Torschuss – und zum eigenen Treffer. Ein drückendes Silkeborg kann kurz vor Schluss egalisieren, dies steht aber in keinerlei relation zu dem Aufwand, den man betrieben hat.
Größter Chancenwucher der Saison: Spieltag 33, FC Lahti – HB Tórshavn 5:5
Ein zweites Mal in Folge der Auftritt der Färinger in dieser Kategorie. Besonders im zweiten Durchgang bringt Torwart Dan Munch die färingischen Stürmer zur Weißglut, wenngleich Tórshavn wohl damit Leben kann. Mehr als Meister geht nicht.
Hot Takes – Auswertung der seriösen ™ Saisonprognose
Liga 1:
Flop Takes – das totale Saisonversagen! Was um alles in der Welt war das denn bitte? 96 Plätze lagen wir diesmal bei der Prognose daneben. Wo fängt man da überhaupt an? War es eine gewagte Prognose, oder ist Skandinavien so eng beieinander, dass die Liga so unberechenbar ist? Wahrscheinlich ein Mix von beiden. Trotzdem.. ein absolut unterirdischer Wert von 5,3 Plätzen pro Team – gruselig.
Fangen wir mit dem guten an: HB Tórshavn als Meister, diese Vorhersage war uns geglückt. Als neuer Ligenkrösus war dies aber definitiv kein Hot Take. Auch Ystads, Tampered und Esbjerg (1 Platz daneben) konnten wir halbwegs akzeptabel einschätzen.
Unterschätzt haben wir.. viele. Zu viele. Angefangen vom FC Kopenhagen, der vom fast Abstieg hoch bis in die Champions League kletterte – eine Differenz von 11 Plätzen! Auch Rosenborg und Hammarby tippten wir weit nach unten, beide schaffen die CL-Qualifikation – jeweils 9 Plätze.
Gruselig geht es weiter: Den FC Nordsjælland setzten wir auf Rang 3, stattdessen konnten die Löwen in letzter Sekunde noch irgendwie dem Abstieg entrinnen. Mit 12 Plätzen daneben der Rekordwert. Valerenga hat mit Platz 2 wenig zu tun, blieb trotz eines dürftigen 10 Platzes immer in Reichweite der europäischen Bewerbe. Die vollen 8 Punkte können wir hier noch akzeptieren. Helsingborg hatte hingegen nichts oben verloren, statt Königsklasse hieß es Abstiegskampf.
Eine absolute Katastrophe einer Vorhersage – schnell weg hier!
Liga zwei:
Das ist doch schon erfreulicher! 10 Plätze lagen wir im Unterhaus daneben, im Schnitt einen Platz pro Verein. Absolutes Highlight ist sicherlich, dass Platz 7-10 komplett richtig von unserem System vorhergesagt werden konnte – wenngleich die Punkte natürlich.. gewagt waren.
Haka Valkeakoski und Midtjylland hatten wir vertauscht auf Platz 1 und 2, mit dieser irren Hinserie von Haka hatte aber wohl niemand gerechnet. Unser größter Fehler: Djurgarden trauten wir den sofortigen Wiederaufstieg nicht zu, die Mannen aus Stockholm sollten uns eines Besseren belehren. Stattdessen bleibt Nykøbing in Liga zwei. Platz 3 und 6 trennen aber gerade einmal 5 Punkte – eine duchwegs solide Prognose. Licht und Schatten, in einer Saison vereint!
Sonstiges:
Das Pokalfinale war ja wie früh gedacht ein Griff ins Klo. Silkeborg sollte gegen Nordsjælland gewinnen. Silkeborg musste in Runde 1 die Segel streichen, Nordsjælland in Runde 2. Aber – Silkeborg gewann ja den internationalen Pokal. Also.. vielleicht.. nicht nur schönreden? *räusper*
Toptorschütze sollte Helsingborgs Mats Rosenkvist werden – Mit 35 Toren in 34 Spielen. Und Voila, tatsächlich erreichte Rosenkvist genau den Wert in 34 Spielen. Zwar zerbombte Arni Faerø in 28 Spielen mit 39! Treffern die Liga, damit war wohl kaum zu rechnen. Dennoch ist Rosenkvist zumindest auf Platz 2.
Bei den Assists gingen wir von Valerengas Achim Schick mit 16 Vorlagen aus. Dem Österreicher gelangen gerade einmal 5, der Ligabestwert wurde mit 11 ebenso völlig überschätzt.
Als besten Scorer hatten wir ebenso Mats Rosenkvist, mit 35 Toren und 6 Assists. Tatsächlich gelangen ihm nur zwei Vorlagen, hinter Tórshavns Arni Faerø war er ebenso – wenig verwunderlich – der zweitbeste Scorer. Dafür, wie oft hier ins Klo gegriffen wird, eine passable Vorhersage.
Karriereende – zum Schluss Sagen wir Danke:
Mit Vilmos Sándor beendet der beste Ungar der BMO-Geschichte seine Karriere – ein Spieler mit ehemaligem Weltformat. Auch Dauerbrenner Frijdtof Heintze und Vinh Long Gerard -beide mit nicht weniger als 537 Partien – Keeper Reinar Barstikastowkitowki, der die Stürmer (und Stenographen) zur Verzweiflung brachte, als auch Stürmer Toni Pasanen, der für satte 188 Tore verantwortlich war, beenden ihre Karriere. Das ist euer Applaus, alles Gute im Fußballruhestand! Wir verabschieden 9295 Partien und 1442 Tore in den Fußball-Ruhestand.
Anmerkung der Redaktion: Wir hoffen, dass Sie beim Lesen dieser Ausgabe unseres Quälitätsmediums viel Freude hatten. Wenn Sie Anregungen zur Verbesserung haben, sich bestimmte Themen oder interessante Statistiken wünschen, freuen wir uns über eine Rückmeldung.
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Danke Exi, dass du auch diese Saison den BMO und vor Allem SKA mit deinen Beiträgen bereichert hast!
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