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SKA Tageszeitung von Exiltibeter -ab Saison 67
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God dag, willkommen beim TAT-Blatt für SKA. Bleiben Sie immer am Torkonto mit den besten FTCP, Trainingstipps für weniger Verletzungen und dem VARscheinlich besten Umgang mit dem 4 Offiziellen. Sperren garantiert!
 
 
 
SKA goes Europa – die internationalen Vertreter im Einsatz
 
 
BMO Champions League: 38 Jahre und ein Traum
 
In Saison 44 geschah historisches: Der FC Lahti sicherte sich mit einem 4:2 über OGC Nice den Henkelpott, und gab Skandinavien den ersten Triumph in der Königsklasse Europas. Und lange Jahre musste man warten, Finalniederlagen hinnehmen. Und heute.. heute ist das alles vergessen. Mit 6:5 sichert sich HB Tórshavn über Eintracht Frankfurt SG die BMO Champions League, und steht als zweites Skandinavischen Team auf der höchsten Trophäe des Weltfußballs. Eine lange, entbehrliche Zeit – nun endlich gekrönt!
 
BMO Europa League: Doppelt in die Geschichtsbücher!
 
Zu Lahti, Tórshavn, Rosenborg und Turku trägt sich nun Silkeborg mit einem deutlichen 5:3 über den FK Sarajevo ein. Auch in Silkeborg musste man einen langen Atem beweisen, der nun auf besondere Weise mit dem Europa League Triumph gekrönt wird. Titel sechs und sieben für SKA in einer Saison, es ist ein Traum, aus dem man nie wieder erwachen will.
 
Wir gratulieren Schwalbinho und Mastermind herzlich zum jeweiligen Titel!
 
 
Players to watch:
 
 
Sammy Kærgård läuft beim Heimspiel gegen Aarhus in der Anfangsviertelstunde in Topform auf, und trifft gleich doppelt. Leider macht er danach übereifrig einen weiten Schritt, und ist merklich nicht mehr so spritzig. Die leichte Verletzung ist ihm in den folgenden Spielen anzumerken. Zwar stauert er weiter gute Aktionen bei, seine Tödlichkeit im Angriffsspiel kann er so nicht mehr ausspielen. Kærgård kommt somit in 36 Spielen auf 12 Tore und 10 Assist, eine durchaus akzeptable Saison.
 
Dan Soltvedt steuert beim 6:0 über Tampere nach perfektem Zuspiel von Harald Martin Storløkken einen Treffer bei, beim 5:5 bei Jyväskylä legt er für ebenjenen Teamkollegen einen Treffer vor. In 22 Spielen trifft er 9 mal, legt drei Tore auf. Die Quote ist in Ordnung, hoffentlich gelingt ihm in einer verletzungsfreien Saison mehr.
 
Was tats sich bei den Players to watch aus den Vorjahren?
 

Saison 81:
 
Anton Bagger, 19 Jahre, Brøndby IF, Stärke 5, Position: Mittelfeld
 
Anton Bagger geigt in seiner letzten Jugendsaison auf. Er absolviert alle 36 Partien, trifft dabei 12 mal und legt 15 weitere Treffer vor. Zur Saisonmitte belohnt er sich mit Stärke 5. Mal sehen, wie ihm der Umstieg auf den Profibereich gelingen wird.
 
Saison 80:
 
Thor Thorbjørnson, 20 Jahre, Valerenga IF, Stärke 7, Position: Mittelfeld

Thor Thorbjørnson tut sich mit dem harten Pflaster Erwachsenenfußball schwer. Zwar gelingt ihm zur Saisonmitte der Sprung auf Stärke 7. Am Trainingsplatz macht er einige gute Aktionen, für das Feld überzeugt er Trainer Robert Conway nicht. So kommt er auf keinen einzigen Einsatz in der Saison – zufrieden ist er damit sichtlich nicht. Fehlt ihm die Spielpraxis, oder ist das nur ein kleiner Stolperstein am Weg nach oben?
 
Saison 79

Gift Fertout, 32 Jahre, HB Tórshavn, Stärke 11, Position: Sturm
 
Gift Fertout mit langfristigen körperlichen Problemen? Erneut kommt er nur zu 19 Partien, 6 Treffer und eine Vorlage gelingen ihm dabei. Es ist wenig für dein einstigen Weltklassemann aus Sambia, der aber – gefürchtet von den Gegenspielern – seinem Teamkollegen viele Löcher für Torerfolge reißen kann. Die Saison hätte bisweilen nicht besser laufen können: Triple aus Champions League, Pokal und Meisterschaft – eine großen Mannes wie Fertout würdig.

Saison 78
 
Cato Andre Riis, 26 Jahre, SSC Napoli, Stärke 9, Position: Abwehr

Cato Andre Riis spielt mit Napoli eine sensationelle Saison. Alle 36 Partien absolviert er, hat dabei großen Anteil am fünften Platz in der Liga. Offensiv gelingt ihm wenig, bei Ecken lässt er aber seinen großgewachsenen Kollegen den Vortritt. Dafür sichert er die Defensive, und bringt die Top-Stürmer der Ligas regelmäßig zur Verzweiflung. So kann es weitergehen!
 
Werna Nielsen, 21 Jahre, Brøndby IF, Stärke 5, Mittelfeld

 
Werna Nielsen mit einer verlorenen Saison. Mehrere Verletzungen kosten ihm, aber auch sonst scheint man personell auf andere zu setzen. So bleibt er bei nach gerade mal 11 Einsätzen (1 Tor und ein 1 Assist) bei Form 70, gar eine Abwertung auf Stärke 4 ist zu befürchten. Ist es das frühe Ende einer vielversprechenden Karriere?
 
Saison 77
 
Thoralf Herbst: 32 Jahre, Aarhus GF, Stärke 10, Verteidigung
 
Thoralf Herbst wird langsamer, bleibt aber ein wichtiger Aspekt für Aarhus. Zwar positioniert er sich sichtlich defensiver, weswegen er nur mehr weniger Torbeteiligungen 81 Treffer, 3 Assists) beisteuert. Zwar verliert man am letzten Spieltag noch Platz 4, über den nachrückplatz darf man aber kommende Saison trotzdem in der Königsklasse ran.
 
Mr. X. aka Brynjar Valdimarsson, 32 Jahre, Lyn Oslo, Stärke 9, Sturm
 
Brynjar Valdimarrson im zweiten Frühling seiner Karriere! Verletzungsfrei steuert er in 36 Spielen 26 Tore bei. Es sind zwar zwei weniger als im Vorjahr, dennoch bleibt er der Main Man für die Blitze aus Oslo. Zumindest eine Saison hat er sicher noch im Tank, weitere Saisonen werden sehr formabhängig sein.
 
Saison 76
 
Knut Juliussen: 25 Jahre, ZSKA Moskau, Stärke 10, Sturm
 
Knut Juliussen liebt OSE! In 33 Spielen erzielt er wahnwitzige 31 Tore, und legt zum starken Vorjahr gar noch einen drauf! Mit 3 Assists steuert er sogar mehr als 1 Scorer pro Spiel bei – rekordverdächtig! Aus seiner Mannschaft kommt aber weiterhin wenig, sodass es mit Rang 4 doch deutlich nicht zum Aufstieg reicht. Reicht Juliussen das, oder weckt er woanders Begehrlichkeiten?
 
Stoffer Veller: 24 Jahre, Brøndby IF, Stärke 8, Sturm
 
Stoffer Veller sammelt Spielpraxis! Im Amateurteam absolviert er 36 Spiele, trifft 11 mal und legt 5 weitere Treffer auf. Im Sturm der Profis könnte sich für ihn in der kommenden Saison gar ein Platz öffnen. Geben ihm die Verantwortlichen um Ralle die Chance, oder soll er erst beim Amatauerteam seine Konstanz beweisen?


Saison 75
 
Tycho Ankergren: 25 Jahre, Berwick Rangers, Stärke 10, Mittelfeld
 
Wechselte zu Saisonbeginn für 28 Millionen von Brøndby IF
 
Nach dem Abstieg ist Ankergren nicht mehr bei Brøndby zu halten. Für eine stattliche Summe wechselt er nach Schottland, wo die Berwick Rangers ihn warm empfangen. Kleinere Verletzungen werfen ihn immer wieder zurück, sodass er nur 28 Partien absolvieren kann. Mit 5 Toren und 7 Assists erweist er sich aber bereits jetzt als veritable Waffe im Offensivspiel, und darf mit Platz 5 kommende Saison wieder europäisch ran.

Saison 74
 
Lambert Tobiasen: 27 Jahre, Juventus Turin, Stärke 9, Torwart

Lambert Tobiasen kämpf mit Verletzungen. Nur 23 Spiele kann der Däne im Tor absolvieren, diese laufen aber schon deutlich besser. Statt über 100 gibt es in dieser Saison nur mehr 80 Gegentore. Gut ist das sicherlich auch nicht, aber doch ein Schritt nach vorne. Auch einen Assist kann er wieder beisteuern.

 
Steven Nornes: 27 Jahre, FC Nordsjælland, Stärke 9, Sturm

Es geht doch! Nach 3 Toren und 4 Assists im Vorjahr strahlt Nornes nun wieder Torgefahr aus. 13 Tore und 4 Vorlagen sind kein Spitzenwert, dennoch muss man den Norweger in dieser Saison wieder ernst nehmen. Darunter ist auch das höchstwichtige zwischenzeitliche 6:3 gegen Helsingborg, was den Tigern letztendlich am letzten Spieltag den entscheidenden Sieg zum Klassenerhalt bringt. Der Norweger ist zurück!

 
Saison 73
 
Bjørn Murí: 31 Jahre, Valerenga IF, Stärke 11, Sturm

Murí kommt wieder besser zurecht. 31 Spiele absolviert der Norweger, erzielt dabei mit 17 Treffern gleich 6 mehr als im Vorjahr. 2 Assists sind auch dabei, er wird seiner Sonderrolle als Ausnahmespieler wieder gerecht. Der Zahn der Zeit nagt aber an ihm, über das Tempo kann er bald nicht mehr kommen.
 
Axel Albrechtsen: 25 Jahre, Brøndby IF, Stärke 9, Abwehr

Axel Albrechtsen kann diesmal alle 36 Partien absolvieren, und ist der Fels in der Brandung der Defensive Brøndbys. 2 Tore und 4 Assists steuert er bei, bei Eckbällen ist er nun deutlich defensiver, was auch in deutlich weniger Gegentoren resultiert. An Stärke 10 kann er aktuell weiter nicht kratzen, für die kommende Saison ist er aber in einer guten Ausgangslage.

Saison 72
 
Michael Pedersen: 34 Jahre, Esbjerg fB, Stärke 10, Sturm

Nach dem Trubel der Vorsaison ist nun Ernüchterung angesagt. Nur 22 Spiele kann Pedersen absolvieren, der Körper gibt langsam nicht viel mehr her. 11 Tore und 2 Vorlagen kann er diese Saison geben. Eine Chance bekommt die Vereinslegende noch, über den nachrückplatz darf er sogar nochmals zurück auf die europäische Bühne.

 
Saison 71
 
Pablo Timisela: 34 Jahre, Ystads IF FF, Stärke 11, Abwehr

Das Alter, es meint es nicht mit Pablo Timisela nicht gut, aber nicht schlecht. 28 Spiele absolviert er, trifft fünfmal und legt drei Treffer auf.  Seine Offensivaktionen öffnen bisweilen aber die Defensive, die deutlich anfälliger ist als in den Vorjahren, und das Tempo hat er sichtlich auch nicht mehr. Mit Rang 6 geht es nochmal nach Europa – in der letzten Saison des schwedischen Weltstarts!

Steingrimur Kjartansson: 32 Jahre, Deportivo La Coruña, Stärke 9, Mittelfeld

Wechselte zu Saisonbeginn von La Coruña für in Summe 4,25 Millionen zurück nach SKA zu Silkeborg

Nach vercorksten Saisonen in Galizien sucht Kjartansson sein heil in der Heimat. Individuell läuft es weiter mäßig. 25 Spiele, 8 Tore und 5 Assists sind in Ordnung, aber weit weg von den eigenen Ansprüchen. Dafür kann er sich einen großen Wunsch erfüllen. Mit Silkeborg setzt er sich die Europa-League Krone auf, und hat zumindest einen ganz großen Titel, von dem er Stolz erzählen kann.
 
Saso Kewell: 29 Jahre, Valerenga IF, Stärke 10, Sturm

Saso Kewell kommt auch an seine Vorjahresleistung nicht mehr heran. In 28 Spielen kommt er auf 8 Tore und 4 Assists – für den Australier, der vor wenigen Jahren die Liga mit 41 Treffern zerbombte, eine magere Ausbeute. Immerhin kommt sein Sturmpartner wieder mehr zur Geltung, auch sonst ist die Offensive sehr ausgeglichen.
 
Saison 70

Valther Thor: 30 Jahre, FC Kopenhagen, Stärke 9, Mittelfeld

Valther Thor kann die Quote des letzten Jahres nicht ganz halten. In 31 Spielen steuert er 7 Tore und ebensoviele Assists bei. Der FC Kopenhagen kann mit seiner Leistung wieder bis in die Königsklasse kommen, es steht nun wieder ganz großes für den Mann an.

 
Saison 69
 
Ole Voigt: 33 Jahre, Bremen, Stärke 9, Abwehr

Ole Voigt bleibt diese Saison weiter dem Verletzungspech treu, wenngleich er zumindest 28 Partien absolvieren kann. Der fehlende Rhythmus ist ihm trotz 3 Treffer und 5 Vorlagen anzusehen. Defensiv ist er nicht immer sattelfest, und kann somit auch den bitteren Abstieg der Bremer in Liga zwei nicht verhindern. Erhalten bleibt uns der 33 jährige weiterhin, wurde sein Vertrag doch auf 3 Jahre verlängert.
 
Hicham Salanga: 35 Jahre, Legia Warschau, Stärke 8, Sturm -> Karriereende

Hicham Salanga bleibt im Profikader Legias, Spielzeit ist ihm aber kaum vergönnt. Siebenmal darf er das Trikot überstreifen, 3 Tore kann er dabei erzielen. Ein Einsatz in letzter Runde ist ihm nicht vergönnt, wenngleich einige Valerenga Fans im Heimblock eine kleine Choreo ihm zu ehren hochalten. Große Karrieren, sie klingen nicht immer am Gipfel aus. Mach es gut, Salanga, du warst eine Legende!
 
Saison 68
 
Harry Laursen: 32 Jahre, Brøndby IF, Stärke 8, Sturm

Diese Saison.. es sollte nicht besser werden. Nur 20 mal stand Laursen am Feld, ein erneuter Fußanbruch und eine Gehirnerschütterung zogen ihn lange aus dem Verkehr. Zwar lieferte er mit 9 Treffer die doppelte Ausbeute im Vergleich zum Vorjahr, aber große Sprünge sind damit nicht möglich. Retten tun ihn seine 6 Assists, mit denen er doch fast auf einen Scorer pro Spiel kommt. Mit Stärke 7 geht es nun in sein letztes Vertragsjahr – eine Bewerbung für mehr ist das sicherlich nicht.

 
 
 
TAT 11 – Die MeisterSCHAFt wird geblöckt!
 
 
HB Tórshavn schafft mit dem Triple historisches. In der Liga waren sich bei der Saisonprognose gleich 32 der Teilnehmer sicher, dass der Titel auf die Färöer wandern sollte. 2 Stimmen waren auf Aarhus, eine auf den FC Kopenhagen entfallen. Mit 75 Punkten sichern sich die Färinger somit nicht nur Pokal und Champions League, sondern auch die skandinavische Meisterschaft. Das gab es in der Geschichte Skandinaviens noch NIE!
 
Rosenborg BK sichert sich mit 70 Punkten ungefährdet Platz 2. Hammarby IF schafft überraschend den Sprung bis auf Rang 3, vor dem FC Kopenahgen, die die CL-Plätze komplettier..ren würde. Denn durch den CL-Triumph Tórshavns rückt Aarhus trotz des Verlusts des ritten Rangs in die Königsklasse nach. Ystads IF FF, AIK Solna sichern sich die Europa League Plätze. Wenn da nicht wieder Nachrückplätze wären – einer über die Liga, einer über den Pokal. Und da der Achte Silkeborg bereits über den Europa League Triumph qualifiziert ist, erben Esbjerg und Valerenga auf Rang 9 und 10 noch die Plätze, und lösen ihr Ticket für Europa.
 
JJK Jyväskylä folgt mit sattem Abstand dahinter, und führt die Abstiegsgruppe mit 43 Punkten an. Helsingborg, Helsinki und Kristiansund machen es mit 39-28 Punkten nur bedingt spannend, dahinter wird es aber richtig dramatisch: Der FC Nordsjælland schlägt am letzten Spieltag Helsingborg mit 6:5 – so muss Lahti mit 2 Punkten weniger nach langer Erstligazugehörigkeit ins Unterhaus. Hätte Nordsjælland nicht getroffen, hätte die Tordfifferenz von -24 zu -25 hauchzart den Ausschlag zugunsten der Finnen gegeben. So muss Lahti zum ersten mal seit Saison 62 wieder in Liga 2, begleitet von Tampere United und IFK Göteborg.
 
 
Im Unterhaus ist es der FC Haka Valkeakoski, der nach der besten Hinrunde der gesamten BMO-Geschichte mit 83 Punkten souverän aufsteigt. Der FC Midtjylland folgt mit 65 Punkten, dahinter wurde es denkbar dramatisch. Djurgarden Stockholm holt bei Lillestrøm nach langem Chancenplus einen Punkt, und verdrängt Brøndby so aufgrund 5 Toren Tordifferenz noch vom Austiegsplatz.
 
Für Brøndby und Nykøbing heißt es somit knapp weiter Unterhaus. Lyn Oslo landet mit Ambitionen nach oben dahinter. Viking Stavanger und der FK Haugesund haben mit dem Tabellenende nicht zu tun, Odense BK verweist Lillestrøm SK ans Tabellenende.
 
 
Bei den Amateuren entreißt Nordsjælland Valaerenga nach einem umjubelten 5:0 über Ystads noch die Meisterschaft. Gerade mal 2 Tore an Tordifferenz haben die beiden punktgleichen Klubs getrennt. Valerenga gewann zwar das Derby gegen Lyn Oslo mit 6:5, verlor aber trotz des Sieges die Meisterschaft im Spiel gegen den Stadtrivalen.
 
Die Jugendmeisterschaft holt sich schließlich Silkeborg mit Mastermind – einen Punkt vor Ystads, dass zudem die bessere Tordifferenz gehabt hätte. Brisant: Platz 1-3 verloren jeweils ihre letzte Begegnung, mit einem Sieg war für jedes Team noch der Meisterteller drin gewesen.
 
Torschützenkönig wurde Tórshavns Arni Faerø, der in 28 Spielen nicht weniger als wahnwitzige 39 Treffer erzielte. Dabei muss er sich hauchzart Glen Procter von Austria Salzburg geschlagen geben, der einen Treffer mehr erzielen konnte – wenngleich in 34 Partien. Es gibt durchaus Argumente, die Leistung des Färingers höher zu gewichten.
 
Bester Vorlagengeber werden gleich fünf Spieler, mit 11 Vorlagen sticht diese Leistung aber nicht besonders hervor. Walter Kranz (Valerenga IF), José Francisco Perez Cabrejas (Aarhus GF), Calderon Novoa (HB Tórshavn) Anders Zimling (Silkeborg IF) und Cyrus Bayrami (FC Kopenhagen) waren die besten Voerlagengeber.
 
Wenig verwunderlich ist somit Arni Faerø auch bester Scorer der Liga: Mit 42 Scorern in 28 Spielen kommt er auf die irrsinnige Quote von 1,5 Torbeteiligungen pro Spiel. Auch hier muss er sich Glen Procter geschlagen geben, der satte 46 Scorer vorzuweisen hat. Mit 1,353 Torbeteiligungen pro Spiel kann er mit den Verrückten von den Schafsinseln in der Quote aber nicht mithalten.
 
Intermezzo – der Meister am Wort:
 
S.D.: Sehr geehrter Schwalbinho, herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen Saison! Es ist eine historische Saison für Skandinavien, und eine noch historischere für HB Tórshavn. Nach dem Pokalerfolg und neben dem Meistertitel holten Sie als erst zweites skandinavisches Team die Champions League (zuvor FC Lahti in Saison 44), und als überhaupt erstes Team in der Geschichte Skandinaviens das Triple. Wie fühlt sich diese ultimative Krönung an?

S.: Ja die Mannschaft ist diese Saison komplett eSKAliert! Einige Amateure haben am Anfang der Saison die Mannschaft in der Breite erweitert. Das war gerade in Anbetracht der Dreifachbelastung enorm wichtig. Den erste Champions-League-Titel, sowohl für den Verein, die Färöer und auch mich als Manager zu holen ist natürlich komplett verrückt. Im Parlament wird wohl zur Stunde über die Einführung eines nationalen Feiertages abgestimmt, habe ich gehört.

S.D.: Die Saison startete bereits in allen 3 Bewerben sehr erfolgreich. In der Liga gab es um Spieltag 11 einen kleinen Einbruch, den Sie aber sofort behoben haben. Seit Spieltag 17 konnte Sie schließlich niemand mehr von der Spitze verjagen. Der Pokal hat ja immer seine eigenen Gesetze, ebenso der internationale Wettbewerb. Ab wann war im Team der Glaube da, dass es gar mit diesem historischen Triple klappen könnte?

S.: Im ersten Saisondrittel war die Mannschaft ein einziges Lazarett. Bis zu 6 Stammspieler waren verletzt. Wie schon angesprochen konnten wir uns hier dem verbreiterten Kader über in der Liga über Wasser halten und auch die ersten Pokalrunden überstehen. Titel sind hier kaum planbar, aber nach der CL-Gruppenphase konnte man erahnen, dass es gerade mit den vorher verletzten Rückkehrern sehr weit gehen kann. Genau deswegen haben wir uns zur Saisonmitte auch nochmal auf Leihbasis verstärkt, um die letzten Prozente rauszuholen.

S.D.: In dieser Saison verstärkten zwei Leihspieler um Torwart Victor Lord (32/12) und Mittelfeldspieler Telemachos Chrysaphes (29/11) ihren Kader um Saisonmitte, im Gegenzug wechselten mit 1:1 Tausch Eigengewächs Bergur Isaksen (28/10) und Valentin Kitzmann (28/10) als Leihspieler zu den abgebenden Vereinen. Wie lange brauchten die beiden, um sich einzufinden, und wie groß war ihr Anteil am Erfolg?

S.: Ja exakt, 2 absolute Weltstars, denen muss man nicht viel erklären. Die lesen die Mannschaft und das System von ganz alleine und haben dementsprechend ab Tag 1 absoluten Mehrwert gebracht.

S.D.: Das Kollektiv Tórshavn war eine gut geölte Maschine – mit einer gigantischen Tormaschine, die nach Lust und Laune gefüttert wurde. Eigengewächs Arni Faerø fehlte zwar in 6 Ligapartien, erzielte aber in 28 Toren wahnwitzige 39! Treffer – fast 1,4 pro absolvierter Partie. Mit 3 Vorlagen hat er gar 1,5 Torbeteiligungen pro Spiel. International traf er in 17 Spielen elf mal, im Pokal steuerte er in 4 Partien 3 Treffer bei. In der gesamten Saison ist er folglich für nicht weniger als 53 Treffer verantwortlich. Wo fängt man da überhaupt an, einen Spieler auf diese Klasse zu heben?

S.: Arni dürfte der ballon d'or diese Saison wohl sicher sein. An ihm sieht man wie die beharrliche Entwicklung von Toptalenten seit den Jugendauswahlen aussehen kann. Anabole Ste… ähm, ich meine HÖHENtrainingslager bei unserem Exklusivpartner Dr. chem. Do Ping über viele Jahre hinweg haben natürlich ihren Teil zur Entwicklung des Spielers beigetragen und am Kader erkennt man denke ich auch, dass wir dieses Erfolgssystem auch bei anderen Talenten effektiv anwenden.

S.D.: Dann möchten wir Sie nicht mehr länger aufhalten, und wünschen viel Spaß bei der wohl größten Party, die die Färöer Inseln je gesehen haben!

S.: Danke Herr Exiltibeter. Sie sind herzlich zum Saufgelage mit anschließendem Feuerwerk eingeladen. Das Finale wird die Explosion eines aufgeblähten Walkadavers sein, den ich durch internationale Kontakte organisieren und in den Hafen schleppen lassen konnte! Im Anschluss natürlich ein üppiges Buffet!
 

Derby des TATs:
 
Silkeborg IF – Aarhus GF 2:0
 
JJK Jyväskylä – FC Lahti 5:5
 
Silkeborg empfängt Aarhus zum Tanz. Für beide geht es noch um Platzierungen in der Tabelle, für Aarhus gar um die Champions League. Davon ist aber herzlich wenig zu merken. Silkeborg macht von Beginn weg Druck, erzwingt einen Eckball. Barbaros Güsar flankt auf den kurzen Pfosten, Hjalmar Alexandersson steigt hoch, wuchtiger Kopfball – und schon klingelt es! Aarhus ist geschockt, besonders in der Offensive läuft einfach nichts zusammen. Silkeborg spielt die Partie trocken herunter. Kurz vor Schluss hat Michele Bonifazi eine Idee, zündet den Turbo. Er blickt auf, legt quer auf Hilario Horreo, der locker einschiebt. 2:0, Kas gegessen.
 
Ein Finnland-Derby mit Abstiegscharakter! Jyväskylä empfängt Lahti, und beide Teams schenken sich von Beginn weg gar nichts. Minute zwei, Jyväskyläs erster Vorstoß, Flanke auf David Jeanne – das frühe 1:0. Die Antwort Lahtis lässt nicht lange auf sich warten. Konter, weiter Ball auf Jari Litmanen, der den Torwart umkurvt und zum Ausgleich einschiebt. Es folgt die Show zweier Spieler: Jyväskyläs Rauli Svinberg, und Lahtis Alp Zenba. Den Anfang macht Zenba, der im zweiten Anlauf einen Elfer verwandelt. Rauli Svanberg erzielt nach einem Querpass nach schönem Laufweg das 2:0. Zenba bringt Lahti wieder in Front, Rauli Svinberg schlägt nach einem Eckball direkt mit dem 3:3 zurück. Gerade mal 22 Minute gespielt, und 6 Tore sind gefallen. Die Defensivreihen, löchrig wie schweizer Käse! Das wird nun besser, einen haben die Ausnahmekönner aber noch: Alp Zenba rutscht in einen Querpass zum 3:4, Rauli Svanberg nimmt eine Abnahme per Kopf und knallt das Ding in den Winkel. Nun erstmal Halbzeit. Jyväskylä ist im zweiten Durchgang aber deutlich stärker, drückt auf die Führung. Jeanne ist nach 50 Minuten mit dem Kopf fast erfolgreich, die Latte rettet für Lahti. Dann aber die Slapstick Aktion. Rauli Karjalainen fängt einen Ball ab, möchte diesen klären – und setzt den Ball vor dem Gästeblock ins eigene Netz. Extase bei Lahti, während der Unglückrabe getröstet werden muss. Jyväskylä wirft nochmals alles nach vorne. Minute 89, böse Grätsche im Strafraum – und Strafstoß! Ólafur Örn Thorvaldsson läuft an, scheitert im ersten Versuch – im zweiten ist er dann erfolgreich zum 5:5. In der Nachspielzeit hat Jeanne noch die Chance auf den Siegtreffer, sein Schuss touchiert aber nur das Außennetz. So bleibt es beim Unentschieden, das insbesondere Lahti nur bedingt weiterhilft.
 
 
Highlights des TATs:
 
Höchster Spieltagssieg: JJK Jyväskylä im Auswärtsspiel bei IFK Göteborg, Ergebnis 0:7

                         Sowie HB Tórshavn im Heimspiel gegen Valerenga IF, Ergebnis 7:0

                         Sowie Hammarby IF im Auswärtsspiel bei IFK Göteborg, Ergebnis 0:7

Effizientestes Team: Valerenga IF im Heimspiel gegen JJK Jyväskylä, Ergebnis 5:4
 
Größter Chancenwucher: HB Tórshavn im Auswärtsspiel beim FC Lahti, Ergebnis 5:5
 
IFK Göteborg – durchwegs überfordert. Gegen Jyväskylä dauert es weniger als 10 Minuten, bis Benjamin Paski einen Freistoß wunderbar auf das Haupt von Adrian Clarke zirkelt – das frühe 0:1 gibt den Schweden kurz Motivation.  Nach einer halben Stunde klingelt es erneut, bis Jyväskylä nach der Pause binnen 4 Minuten die Abwehr der Schweden in alle Einzelteile zerlegt – und den Schweden 3! Tore einschenkt.  Einen Efler und einen Freistoß gibt es noch in der späten zweiten Hälfte, beide schlagen im Tor der Schweden ein. Es ist ein überdeutliches Ergebnis – und das nicht unverdient.
 
HB Tórshavn erlegt Valerenga binnen Minuten. Minute zwei, Max Velten auf Telemachos Chrysaphes, der den Ball ins Netz spitzelt. Minute fünf, Eckball auf Dunaldur Reynheim, 2:0. Minute 11 Freistoß Arni Faerø – Weltklasse zum dritten Streich. Minute 14, Ferserl auf Reynheim, 4:0. Jeder Schuss sitzt, Valerenga wähnt sich im falschen Film. Die Partie ist gegessen, beide Teams schalten sichtlich zurück. Im zweiten Durchgang drehen einige Tórshavn Spieler nochmals auf. Ein Eckball, ein Freistoß und eine Kombination Chrysaphes – Faerø schrauben das Ergebnis noch auf 7:0 hoch.
 
IFK Göteborg, die zweite. Auch gegen Hammarby fängt man sich nach 5 Minuten nach einem horrenden Ballverlust, und ein Eckball nach 11 Minuten bringt schon den zweiten Gegentreffer. Göteborg hält zwar in der ersten Hälfte nach den Gegentoren gut dagegen, nach dem Seitenwechsel geht die Defensive aber wieder vollkommen ein. Zwischen Minute 47 und 55 schlägt der Ball gleich viermal! Ins Gehäuse der Schweden ein. Den Schlusspunkt setzt Helgi Backberger nach einem unwiderstehlichem Solo zum 0:7.
 
Valerenga empfängt Jyväskylä, und die Finnen starten besser in die Partie. Freistoß Jyväskylä, Ólafur Örn Thorvaldsson läuft an – Weltklasse zum 0:1.  Aber auch Valerenga kann ruhende Bälle. German Amauri mit einer mustergültigen Flanke auf Walter Kranz, der den Ball per Seitfallzieher direkt in den Winkel knallt. Und Valerenga legt nach: Eckball auf Amauri, der locker zur Führung einflankt. Danach patzen beide Defensivreihen. Zunächst lädt Valerenga die Gäste mit einem Ballverlust zum 2:2, kurz vor der Pause verteilt Jyväskylä selbst ein Geschenk, gleicht aber sogleich mit einem Freistoß zum 3:3 aus. Nach dem Seitenwechsel übernimmt Valerenga mehr und mehr die Kontrolle. Vidar Solli schweißt einen weiten Ball direkt ins Kreuzeck, Nach einer Ecke ist nochmals Krenz erfolgreich. Das 6:4 ist die vermeintliche Entscheidung. Denn Jyväskylä ist von nun an deutlich besser – bleibt im Abschluss aber glücklos. Das 6.5 gelingt zwar in Minute 91 nach einem herrlichen Solo von Adrian Clarke, fällt aber eindeutig in die Kategorie: Too little, too late!
 
Die ersten Halbzeiten, sie sind ein Wahnsinn! Auch in Lahti geht es zwischen den Finnen und dem designierten Meister aus Tórshavn heiß her. Lahtis Ejnar Poulsen steht nach einem Freistoß völlig blank, rutscht weg – und haut den ball im Fallen über den verdutzen Torwart ins Netz. Tórshavn antwortet mit einem Eckball, Lauri Winberg bringt Lahti wieder in Front – nur um durch ein Slapstick Eigentor von Àtli Stefanson die Führung wieder aus der Hand zu geben. Danach die stärkste Phase von Lahti: Alp Zenba bringt die Finnen wieder in Front, Chris Münzenberg legt mit einem indirekten Freistoß nach. Tórshavn kämpft sich mit dem Arni Fearø Freistoß wieder ran, Ken Simic staubt aber vor der Pause noch zum 5:3 ab. Klare Sache? Keineswegs! Denn den Finnen geht die Puste aus. Faerø setzt mit einem Abpraller auf 5:4, und 10 Minuten später steht es unentschieden. Und nun ist es ein Anlaufen gegen immer müdere finnische Beine. Faerø feuert aus allen Lagen, Dan Munch ist nach dürftiger Leistung im ersten Durchgang nun aber voll da. Im eins gegen eins gegen den Ausnahmestürmer bleibt er erfolgreich, auch einen gut angetragenen Freistoß fischt er aus dem Winkel. In der Nachspielzeit hat Gift Fertout noch die Riesenchance, beim Querpass rutscht ihm der ball aber über den Schlappen, und landet am Stadiondach.
 
 
Highlights der Saison:
 
Fünfmal endeten Partien mit 7:0 – die gleiche Zahl wie im Vorjahr. Diesmal gab es gleich drei der hohen Siege am letzten Spieltag – und gleich zwei davon auswärts.
 
Derby der Saison: 7 Spieltag, IFK Göteborg – Helsingborg IF Ergebnis 5:6

15 Derbies gab es in dieser Saison zu bestaunen, 5 davon waren äußerst spannende Partien – gleich 3 Mal Beteiligung von Lahti. Den Vortritt bekam jedoch das torreichste Derby. Helsingborg erzielt in diesem in einer halben Stunde nicht weniger als 5 Tore, und kann trotz der beeindruckenden Aufholjagd Göteborgs die Partie noch mit 5:6 für sich entscheiden.

Effizientestes Team der Saison: Spieltag 22, Silkeborg IF – HB Tórshavn, Ergebnis 1:1
 
Ein Freistoß und das Chaos danach reicht Tórshavn zum einzigen Torschuss – und zum eigenen Treffer. Ein drückendes Silkeborg kann kurz vor Schluss egalisieren, dies steht aber in keinerlei relation zu dem Aufwand, den man betrieben hat.
 

Größter Chancenwucher der Saison: Spieltag 33, FC Lahti – HB Tórshavn 5:5
 
Ein zweites Mal in Folge der Auftritt der Färinger in dieser Kategorie. Besonders im zweiten Durchgang bringt Torwart Dan Munch die färingischen Stürmer zur Weißglut, wenngleich Tórshavn wohl damit Leben kann. Mehr als Meister geht nicht.
 
 
 
Hot Takes – Auswertung der seriösen ™ Saisonprognose 
 

Liga 1:
 
SKA-S-82-Liga-1-Saisonendstand
 
SKA-S-81-Liga-1-Saisonendstand
 
Flop Takes – das totale Saisonversagen! Was um alles in der Welt war das denn bitte? 96 Plätze lagen wir diesmal bei der Prognose daneben. Wo fängt man da überhaupt an? War es eine gewagte Prognose, oder ist Skandinavien so eng beieinander, dass die Liga so unberechenbar ist? Wahrscheinlich ein Mix von beiden. Trotzdem.. ein absolut unterirdischer Wert von 5,3 Plätzen pro Team – gruselig.
 
Fangen wir mit dem guten an: HB Tórshavn als Meister, diese Vorhersage war uns geglückt. Als neuer Ligenkrösus war dies aber definitiv kein Hot Take. Auch Ystads, Tampered und Esbjerg (1 Platz daneben) konnten wir halbwegs akzeptabel einschätzen.
 
Unterschätzt haben wir.. viele. Zu viele. Angefangen vom FC Kopenhagen, der vom fast Abstieg hoch bis in die Champions League kletterte – eine Differenz von 11 Plätzen! Auch Rosenborg und Hammarby tippten wir weit nach unten, beide schaffen die CL-Qualifikation – jeweils 9 Plätze.
 
Gruselig geht es weiter: Den FC Nordsjælland setzten wir auf Rang 3, stattdessen konnten die Löwen in letzter Sekunde noch irgendwie dem Abstieg entrinnen. Mit 12 Plätzen daneben der Rekordwert. Valerenga hat mit Platz 2 wenig zu tun, blieb trotz eines dürftigen 10 Platzes immer in Reichweite der europäischen Bewerbe. Die vollen 8 Punkte können wir hier noch akzeptieren. Helsingborg hatte hingegen nichts oben verloren, statt Königsklasse hieß es Abstiegskampf.
 
Eine absolute Katastrophe einer Vorhersage – schnell weg hier!
 
Liga zwei:
 
SKA-S-82-Liga-2-Saisonendstand
 
SKA-S-82-Liga-2-Saisonendstand
 
Das ist doch schon erfreulicher! 10 Plätze lagen wir im Unterhaus daneben, im Schnitt einen Platz pro Verein. Absolutes Highlight ist sicherlich, dass Platz 7-10 komplett richtig von unserem System vorhergesagt werden konnte – wenngleich die Punkte natürlich.. gewagt waren.
 
Haka Valkeakoski und Midtjylland hatten wir vertauscht auf Platz 1 und 2, mit dieser irren Hinserie von Haka hatte aber wohl niemand gerechnet. Unser größter Fehler: Djurgarden trauten wir den sofortigen Wiederaufstieg nicht zu, die Mannen aus Stockholm sollten uns eines Besseren belehren. Stattdessen bleibt Nykøbing in Liga zwei. Platz 3 und 6 trennen aber gerade einmal 5 Punkte – eine duchwegs solide Prognose. Licht und Schatten, in einer Saison vereint!
 
Sonstiges:
 
Das Pokalfinale war ja wie früh gedacht ein Griff ins Klo. Silkeborg sollte gegen Nordsjælland gewinnen. Silkeborg musste in Runde 1 die Segel streichen, Nordsjælland in Runde 2. Aber – Silkeborg gewann ja den internationalen Pokal. Also.. vielleicht.. nicht nur schönreden? *räusper*
 
Toptorschütze sollte Helsingborgs Mats Rosenkvist werden – Mit 35 Toren in 34 Spielen. Und Voila, tatsächlich erreichte Rosenkvist genau den Wert in 34 Spielen. Zwar zerbombte Arni Faerø in 28 Spielen mit 39! Treffern die Liga, damit war wohl kaum zu rechnen. Dennoch ist Rosenkvist zumindest auf Platz 2.
 
Bei den Assists gingen wir von Valerengas Achim Schick mit 16 Vorlagen aus. Dem Österreicher gelangen gerade einmal 5, der Ligabestwert wurde mit 11 ebenso völlig überschätzt.
 
Als besten Scorer hatten wir ebenso Mats Rosenkvist, mit 35 Toren und 6 Assists. Tatsächlich gelangen ihm nur zwei Vorlagen, hinter Tórshavns Arni Faerø war er ebenso – wenig verwunderlich – der zweitbeste Scorer. Dafür, wie oft hier ins Klo gegriffen wird, eine passable Vorhersage.
 
 

Karriereende – zum Schluss Sagen wir Danke:
 
 
Mit Vilmos Sándor beendet der beste Ungar der BMO-Geschichte seine Karriere – ein Spieler mit ehemaligem Weltformat. Auch Dauerbrenner Frijdtof Heintze und Vinh Long Gerard -beide mit nicht weniger als 537 Partien – Keeper Reinar Barstikastowkitowki, der die Stürmer (und Stenographen) zur Verzweiflung brachte, als auch Stürmer Toni Pasanen, der für satte 188 Tore verantwortlich war, beenden ihre Karriere. Das ist euer Applaus, alles Gute im Fußballruhestand! Wir verabschieden 9295 Partien und 1442 Tore in den Fußball-Ruhestand.
 
Karriereende-S-82
 
 
 
Anmerkung der Redaktion: Wir hoffen, dass Sie beim Lesen dieser Ausgabe unseres Quälitätsmediums viel Freude hatten. Wenn Sie Anregungen zur Verbesserung haben, sich bestimmte Themen oder interessante Statistiken wünschen, freuen wir uns über eine Rückmeldung.
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RE: SKA Tageszeitung von Exiltibeter -ab Saison 67 - von Exiltibeter - 25.05.2026, 22:38

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