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SKA Tageszeitung von Exiltibeter -ab Saison 67
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Hyvää päivää, willkommen beim TAT-Blatt für SKA. Bleiben Sie immer am Torkonto mit den besten FTCP, Trainingstipps für weniger Verletzungen und dem VARscheinlich besten Umgang mit dem 4 Offiziellen. Sperren garantiert!
 
 
 
SKAdventska-Länder: Jede Woche ein Tür Bildchen
 
 
Eins zwei oder drei, letzte Chance – vorbei Arena! Eine deutlich größere Stadt war es, sogar eine Hauptstadt. Ein großes Stadion für einen großen Klub? Ne! Ein großes Stadion für 2 Klubs.. ja! Die 3 Arena in Stockholm ist gleich Heimstätte für 2 Teams, nur AIK Solna hat sich für eine andere Spielstätte entschieden. So spielen Hammarby und Djurgarden beide ihre Heimspiele in dieser illustren Arena.
 
Nun wird es wieder eine Spur kleiner. Aber irgendetwas meisterhaftes hat die Arena. Oder?
 
SKAdventska-L-nder-Ausgabe-8
 
 
 
Total Pokal - Halbfinale
 
 
Pokal Profis: Ein alter neuer Klassiker
 
JJK Jyväskylä müht sich gegen Silkeborg, kann wenige Chancen nicht in Tore ummünzen. Vom Punkt bleiben schließlich die Dänen unter Mastermind erfolgreich. Rosenborg geht indes in der regulären Spielzeit mit etwas Risiko in die Partie gegen Hammarby, nützt jedoch kurz vor Schluss einen kapitalen Bock der Abwehr Hammarbys zum 4:4. Im der Verlängerung machen sich dann die frischeren Beine der Trolle deutlich bemerkbar.
 
Im Finale heißt es nun Silkeborg IF gegen Rosenborg BK. Ado, da hätten Sie das Heimrecht auch gleich bei den Norwegern lassen können. Schließlich absolvierten die Trolle jede einzelne Partie Zuhause, während Silkeborg sich durchgehend in der Fremde beweisen musste. Wir verbuchen das mal als Humor.
 
So oder so, es wird eine brisante Partie zweier zumindest lange sehr erfolgreichen Teams: Sechsmal kam Silkeborg ins Pokalfinale, jedes einzelne vermochte man siegreich zu gestalten. Dies gelang erstmals in Saison 51, in Saison 54 dann gegen den heutigen Gegner Rosenborg, den man mit 2:0 in die Schranken wieß. Rosenborg hat als Rekordpokalsieger gleich 15 Erfolgen vorzuweisen, dabei aber auch satte 11 Niederlagen einstecken müssen. Seit Saison 51 stehen indes beide Teams bei exakt 6 Pokalerfolgen. Siegt nun der pure Wille an Finalteilnahmen, oder hält die Serie des in Endspielen unschlagbaren Silkeborgs? 
 
Pokal Jugend: Kleine Vorteile ohne Wirkung
 
HB Tórshavn reist zu Hammarby IF, mit deutlich frischeren Schuhen im Gepäck. Schnell ziehen die Färinger davon, Hammarby steckt allerdings nicht auf. Die Schweden kämpfen sich Phänomenal zurück, erzwingen ein 4:5 - das verflixte fünfte Tor will aber einfach nicht fallen. Die zweite Partie steigt in Helsinki, wo Brøndby aus vollem Rohr ballert, und mit einem 1:4 in die Pause geht. Im zweiten Durchgang investieren die Finnen mehr, man hat aber trotzdem das Gefühl, dass die letzte Konsequenz fehlt. So steht es am Ende 3:4.
 
HB Tórshavn gegen Brøndby im Finale, beide bereits Titelträger des jüngsten Wettbewerbs der Jungen. Während die Färinger nach dem dritten Erfolg greifen, sucht Brøndby auf dasselbe Niveau der Färinger zu kommen.
 
 
 
Players to watch:
 
 
Anton Bagger blüht nach einer schwarzen Vorwoche so richtig auf. Im Pokal macht er das Spiel seines Lebens. Nach einer guten Viertelstunde schlenzt er den Ball aus gut 25 Metern in den Winkel. Kurz darauf steht er bei einer Flanke goldrichtig, um in Minute 35 zu einem unwiderstehlichen Solo anzusetzen, welches er mit einem gekonnten Heber phänomenal in zählbares umwandelt. Ein lupenreiner Hattrick binnen 18 Minuten - Chapeau! Ganz spurlos ging der Arbeitsaufwand an ihm nicht vorüber, weswegen Ralle im am Wochenende eine Pause verordnete. Mit Form 134 waren es noch nicht genug Argumente für den Aufwertungsgott, bis zum Saisonende bleibt Bagger somit noch Zeit, die gute Form zu bestätigen. Wenngleich die Schonung sämtlicher Schlüsselspieler den Nachwuchs Brøndbys aktuell gar auf einen Abstiegsplatz bugsierte.
 
 
 
TAT 8 - Esbjerg unaufhaltsam 
 
 
Esbjerg fB hört einfach nicht mehr auf zu Punkten! Als Draufgabe fertigt man den laut Tippspiel härtesten Rivalen Tórshavn mit 5:1 ab. 7 Punkte Vorsprung hat man bereits auf den Zweitplatzierten FC Kopenhagen, welches bislang gerade einmal 18 Gegentoren hinnehmen musste, und das punktgleiche Helsingborg. Ystads, Aarhus, Tórshavn und Valerenga streiten sich um die Europaplätze, in der wahrscheinlichen Ermangelung eines Nachrückplatzes wird wohl ein Team leer ausgehen.
 
Im Tabellenkeller kommen die Teams einfach nicht in Gang, gruselige 15 Punkte reichen aktuell für Platz 16. Und das, obwohl bis auf eine einzige Partie die internen Partien der letzten 3 bereits absolviert wurden. Selten war es im Keller derart deutlich.
 
Derby des TATs:
 
Hammarby IF - Djurgarden Stockholm 5:0
 
Bitter, bitterer, Strollo. Djurgarden Schlussmann Carl Gustav Strollo hat in dieser Saison wenig Spaß. Bereits 68 Mal schepperte es im Kasten des Aufsteigers, und diesmal kommt zu Pech auch noch eine gehörige Portion Unvermögen hinzu. In Minute 8 stürmt er in Derby gegen Hammarby zum Ball, faustet den Ball in hohem Bogen und eigene Kreuzeck. Hammarby nimmt das Geschenk dankend an, legt aber zunächst den Fokus auf eine ordentliche Defensive. In Minute 30 muss dann Djurgarden Stürmer Christer Ulander mit der Ampelkarte vom Feld. Mit der größten Gefahr gebannt, will Hammarby die Entscheidung erzwingen. Ein kurz abgespielten Freistoß, eine Maßflanke und ein blitzschnell ausgespielter Konter, es klingelt quasi im Minutentakt im Tor der Gäste, deren Tortur nur durch den Pausenpfiff beendet wird. Im zweiten Durchgang schaltet Hammarby zwei Gänge zurück, bis Strollo erneut hilflos durch den Strafraum irrt, und das 5:0 den Weg in die Maschen findet.
 
Highlights des TATs:
 
Höchster Spieltagssieg: Hammarby IF im Heimspiel gegen Djurgarden Stockholm, Ergebnis 5:0
 
Effizientestes Team: Rosenborg BK im Heimspiel gegen Brøndby IF, Ergebnis 3:3
 
Beste Defensivleistung: FC Nordsjælland im Heimspiel gegen Valerenga IF, Ergebnis 3:2
 
Stille in Trondheim. Der Rekordmeister spielt weiter unter den Erwartungen der Fans, und bekommt direkt in den ersten Minuten die kalte Dusche: Mörður Pálsson knallt eine Michael Augustinossen Vorlage zum 0:1 für Brøndby ins Netz. Und die Dänen lassen nicht locker: Augustinossen auf Harry Laursen, der den Ball aus spitzem Winkel über die Latte drischt. Kurz vor der Pause dann wieder Laursen, diesmal mit der richtigen Idee einer Flanke, die Augustinossen haarscharf verpasst. Rosenborg geht mit einem schmeichelhaften 0:1 in die Pause, begleitet von einem gellenden Pfeifkonzert. Nach der Pause dann ein Lapsus der Dänen, die Norweger ziehen im eins gegen zwei den Konter, und spielen diesen bilderbuchmäßig zum 1:1 runter. Brøndby spürt aber, das heute was geht. So wirft man weiter alles nach vorne, und wird in Minute 52 da. Viggo Ulogta darf eine Flanke mutterseelenalleine im Strafraum verwerten. Aber auch Rosenborg gibt sich nicht auf. Arild Hesselink zieht aus 30 Metern einfach mal ab, und erzwingt binnen Minuten den erneuten Ausgleich. Ein Schlafabtausch Bahn sich an, beide Teams spielen ihre Angriffe aber nicht konsequent genug zu Ende. Dann wieder Laursen, wunderbare Flanke auf Michael Laudrup - und es steht 2:3. Mit dem ersten Angriff kombinieren sich die nun sichtbar spielfreudigeren Norweger an die Grundlinie, legen zurück auf Oystein Slettahjell, der den Ball überlegt neben den Pfosten platziert. 3:3. Egal, was Brøndby im zweiten Durchgang macht, Rosenborg findet einfach direkt eine Antwort. Kurz vor Schluss kommt Brøndby nochmal zu einer Chance. Laursen erneut als Vorlagengeber, diesmal ist Ulogta der Vollstrecker - oder ist er? Oliver Michaelsen im Tor der Trolle, der bei gleich zwei Gegentreffern eine äußerst schlechte Figur machte, fährt die Pranke aus und lenkt den Ball an die Oberkante der Latte. Ein glückliches 3:3, und Brøndby kann sich wiederholt nicht für eine couragierte Leistung belohnen.
 
Nordsjælland empfängt den Meister, Valerenga sollte an diesem Tag letztendlich wenig Spaß haben. Jens Ekelöf setzt nach wenigen Minuten zu einem genialen Solo an, Tanz die ganze Hintermannschaft aus - und trifft überlegt zum 1:0. Der Treffer gibt den Gastgeber Aufwind, Valerenga kommt kaum aus der eigenen Hälfte. Dann bekommt Achim Schick den Ball. Er zündet den Turbo, chipped den Ball Richtung langen Pfosten, wo Gernot Voigt sicher einköpft. Nach der Pause dann eine einstudierte Eckballvariante, wo alle Spieler zum Fünfer Stürmen. Alf-Inge Tengesdal wird an der Strafraumkante vergessen, köpft wichtig platziert rechts unter die Latte, und durch den ganzen Verkehr vor und neben ihm kann Nordsjælland Keeper René Knuth nicht springen. Eine Variante, die zu viel Diskussion führen sollte, ob dies eine Behinderung des Torwarts darstellt, aber amüsant war es allemal, den wuchtigen Kopf-Ball über sämtliche Spieler am Feld fliegen zu sehen. Mit dem Spielverlauf macht dieser Treffer jedoch wenig. Dauerdruck der Tiger, die einen Strafstoß erzwingen. Dag Lorentzen lässt sich zwar zweimal bitten, mit dem Abstauber zappelt der Ball jedoch im Netz. Das 2:2 gibt Kraft für eine intensive Schlussphase der Gastgeber. Weiter Ball auf Martin Bernburg, der seine Sprungkraft ausnützt - und zum hochverdienten 3:2 köpft. Die Tiger lassen weiter nicht locker, spielen nur auf das Tor der Gäste, die kaum für Entlastung sorgen können. Zwar kann Valerenga mit Müh und Not einen vierten Treffer verhindern, nach vorne gelingt den Norwegern aber gar nichts mehr. Nicht nur durch den dubiosen Treffer hat sich Valerenga hier sogar noch über Wert geschlagen, Nordsjælland nimmt hochverdient die Punkte mit.
 
 
 
Was tut sich in - Finnland:
 
 
JJK Jyväskylä erkämpft sich ein 4:4 bei Rosenborg, war über weite Strecken gar das bessere Team. Vollends überzeugt man mit einem 4:0 über Nordsjælland, um daraufhin bei Kristiansund mit demselben Ergebnis unterzugehen. Mit 29 Punkten rangiert man auf Platz 12, das Abstiegsgespenst macht nur mehr wenig Angst. HJK Helsinki geht gegen Kopenhagen mit 0:4 unter, auch bei Silkeborg gibt es bei einem 1:0 nichts zu holen. Versöhnlicher Abschluss ist das 4:1 gegen Valerenga, welches Platz 13 mit 26 Punkten bringt. Der FC Lahti fängt sich in jedem Spiel 4 Gegentreffer, und fährt eine Nullrunde ein. Knapp war es beim 4:3 bei Nordsjælland, wo die Tiger erst in der 80 Minute mit einem Freistoß den Siegtreffer markieren. So bleiben 22 Punkte und Platz 14. Gruselig ist es bei Haka Valkeakoski. Komplett torlos wird man von Spielfeld zu Spielfeld gefegt, und bleibt bei 13 Punkten. Das dies aktuell sogar noch für Platz 17 reicht, zeigt die aktuell großen Unterschiede vom Tabellenkeller zum Rest der Liga.
 
Tampere United schlägt Lillestrøm SK mit 4:0, erkämpft sich gegen ein starkes Haugesund noch ein 4:4 Remis. Gegen Lyn Oslo ist kein Kraut gewachsen, mit 4:0 wird man bei den Blitzen geschockt. Mit nun 44 Punkten ist man inmitten des hochspannenden Aufstiegskampfs.
 
 
 
Anmerkung der Redaktion: Wir hoffen, dass Sie beim Lesen dieser Ausgabe unseres Quälitätsmediums viel Freude hatten. Wenn Sie Anregungen zur Verbesserung haben, sich bestimmte Themen oder interessante Statistiken wünschen, freuen wir uns über eine Rückmeldung.
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RE: SKA Tageszeitung von Exiltibeter -ab Saison 67 - von Exiltibeter - 12.01.2026, 21:56

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