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SKA Tageszeitung von Exiltibeter -ab Saison 67
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God dag, willkommen beim TAT-Blatt für SKA. Bleiben Sie immer am Torkonto mit den besten FTCP, Trainingstipps für weniger Verletzungen und dem VARscheinlich besten Umgang mit dem 4 Offiziellen. Sperren garantiert!
 
 
 
Die skandinavische Rätselrunde: Verein reloaded



 
Es ist amtlich: Der betroffene Verein wurde gelüftet. Lagen Sie richtig? Hier gibt es die Auflösung!


Tipps zum Identifizieren des Vereins:

-) Der Verein ist kein Gründungsmitglied der skandinavischen Liga.
-) Aus den Top-7 Verbänden sind 4 als Spieler beim Verein vertreten. (Inklusive Skandinavien)
-) Der Trophäenschrank des Vereins ist noch leer.
-) Der Verein hat aktuell 17 Inländer im Kader.
-) Der Verein ist Erstligist im RL.
-) Der teuerste Transfer des Vereins belief sich auf rund 22 Millionen €.
-) In seiner besten Saison erreichte der Verein Rang 5 in Liga eins.
-) 6:0 war der höchste Sieg in der vergangenen Saison (S 79).
-) Der beste Torschütze des Vereins hat in dieser Saison 19 Treffer erzielt.
-) Der Verein hatte bislang 3 Manager.
-) Der Verein kommt aus Norwegen

 
 
SKA goes Europe – die internationalen Vertreter im Einsatz
 
 
BMO Champions League: Finale als Limit
 
Rosenborg BK erfreut sich über den Finaleinzug. Gegen Dynamo Kiew hingegen ist im Finale kein Kraut gewachsen. Mit 2:5 muss man sich geschlagen geben, und hat durchaus Glück, dass der Ukrainer viele Chancen liegen lassen. Es war das Maximum, was möglich war, wenngleich 2 Finalniederlagen innerhalb einer Saison sicher schmerzen.
 
 
 
Players to watch:
 
 
Thor Thorbjørnson erwischt in Kristainsund einen Sahnetag. Bei einem Konter erzielt er das zwischenzeitliche 0:2, und mit dem 3:4 leitet er den Sieg seiner Mannschaft ein. Und gegen Aarhus setzt er sogar noch einen drauf: Nach einem geblockten Schuss ist er sogleich zur Stelle, bis er mit der Hacke ein Tor auflegt. Nach einem Freistoßtreffer setzt er in der Nachspielzeit zu einem unwiderstehlichen Solo an, und rettet Valerenga mit seiner vierten Torbeteiligung noch einen Punkt. Damit hat er sein Pulver für diese Saison dann verschossen. Es ist eine geniale Leistung für eine schwierige Saison des Mittelfeldregisseurs, mit Form 74 heißt es folglich zittern.

Am Ende steht Thorbjørnson nun bei 16 Treffern und 6 Assists in 22 Partien. Die Quote lässt sich schon sehen.
 
Wie sah es mit den Spielern aus den Vorjahren aus?
 
Saison 79

Gift Fertout, 30 Jahre, HB Tórshavn, Stärke 12, Position: Sturm
 
Gift Fertout macht Samson Fjallsbak vergessen. Der Sambier toppt die 26 Tore in 25 Spielen mit 28 Toren in 28 Partien, und liefert eine bärenstarke Leistung ab. Seine Tore haben einen großen Anteil daran, dass Tórshavn wieder in der Champions League spielen kann. Gerüchten zufolge könnte sich nach dieser Spitzenleistung aber wie bei Fjallsbak ein Abschied ankündigen, zumindest wurden verdächtige Personen in Tórshavn gesichtet. Gute Leistungen als Transferbeschleuniger auf den Schafsinseln?
 
Saison 78
 
Cato Andre Riis, 24 Jahre, SSC Napoli, Stärke 9, Position: Abwehr

Cato Andre Riis darf sich im Erstligafußball messen. Der Norweger spielt mit Napoli nach dem Aufstieg eine ordentliche Saison, zahlt als Abwehrchef bisweilen aber noch Lehrgeld. In 34 Partien erzielt er 5 Treffer, und legt mit genialen langen Bällen 5 weitere auf. Eine akzeptable Quote für einen Defensivakteur!
 
Werna Nielsen, 19 Jahre, Brøndby IF, Stärke 4, Mittelfeld

 
Werna Nielsen – zurück in der Verletzungsmisere. Ein Zehenbruch, eine Zerrung und ein Hexenschuss kosten ihm viele Partien, nur 22 Partien steht er auf dem Feld. Mit 9 Treffern und 6 Vorlagen ist er dennoch einer der wichtigsten Akteure in der Offensive Brøndbys, der oft schmerzlich vermisst wird. Wir hoffen, im Erwachsenenfußball kommt endlich eine verletzungsfreiere Zeit!
 
Saison 77
 
Thoralf Herbst: 30 Jahre, Aarhus GF, Stärke 10, Verteidigung
 
Thoralf Herbst blüht in dieser Saison bei Aarhus so richtig auf. Er absolviert alle 34 Partien, und ist die Defensive Bank für die Dänen. Nur 2 Tore fehlen für die Qualifikation für die Königsklasse, dabei hat man sogar weniger Gegentore als das drittplatzierte Tórshavn. So wird es erneut die Europa League, wo Herbst im Herbst seiner Karriere wieder aufzeigen kann.
 
Mr. X. aka Brynjar Valdimarsson, 30 Jahre, Lyn Oslo, Stärke 9, Sturm
 
Brynjar Valdimarrson steigert und steigert sich. Er absolviert alle 36 Partien, in denen er gleich 33 mal erfolgreich ist. Hinzu kommen 4 Assists, somit über eine Torbeteiligung pro Spiel! Als Lohn gibt es nach TAT 8 die Aufwertung auf Stärke 9. Kann Mr X. noch sein volles Potential entfalten, oder nagt der Zahn der Zeit bald an dem isländer?
 
Saison 76
 
Knut Juliussen: 23 Jahre, ZSKA Moskau, Stärke 10, Sturm -> wechselte zu Saisonbeginn für knapp 32 Millionen von Valerenga IF
 
Paukenschlag in Oslo! Knut Juliussen verlässt völlig überraschend Valerenga IF, nachdem er zum letzten Saisonwechsel gar Stärke 10 erreichen konnte. Der Wechsel sollte sich für Juliussen gar nicht auszahlen. Während Valerenga zum Meistertitel stürmte, tut sich Juliussen in Moskau sichtlich schwer. Ein Jochbeinbruch sowie eine Sperre kosten ihn fast die Hälfte der Saison, so kommt er gerade einmal zu 18 Einsätzen. 9 Tore sind für die Verletzungsliste noch in Ordnung, aber für die Stange Geld hatte man in Moskau sicher andere Erwartungen.
 
Stoffer Veller: 22 Jahre, Brøndby IF, Stärke 7, Sturm
 
Stoffer Veller kann in dieser Saison aus dem vollen schöpfen. Nach der Aufwertung zu Saisonende kann er nun alle 34 Partien für die Amateure Brøndbys absolvieren, erzielt dabei 7 Tore, und leistet 4 Assists. Bewerbung für den Profikader war das allerdings keiner, mit der Ausbeute sticht er aus dem Sturmkollektiv der zweiten Mannschaft nicht heraus.


 
Saison 75
 
Tycho Ankergren: 23 Jahre, Brøndby IF, Stärke 10, Mittelfeld -> Absolvierte diese Saison als Leihspieler bei Spartak Moskau
 
Nach ewigem Wechsel zwischen Erst und Zweitteam sucht Ankergren die Konstanz nun in der Fremde. Der auf Stärke 10 aufgewertete Däne wechselt als Leihspieler zu Spartak Moskau, wo er jedoch erneut nicht Hauptcharakter ist. Lediglich 18 Partien sind dem Mittelfeldakteur in Moskau vergönnt, dabei steuert er 4 Treffer und 4 Assists bei. So wirklich heimisch wirkte er dabei nicht, ein Verbleib bei Spartak ist somit trotz der CL-Qualifikation mit Platz 3 fraglich.

Saison 74
 
Lambert Tobiasen: 25 Jahre, Juventus Turin, Stärke 8, Torwart

Lambert Tobiasen kommt endlich zu Einsätzen! Die alte Dame, frisch abgestiegen, setzt nun auf den Dänen. 27 Partien kann er absolvieren, sorgt mit seinen weiten Abschlägen oft für Gefahr. Tatsächlich kommt er so sogar zu einem Assist. In der Liga wird man jedoch bis auf Rang 7 durchgereicht, Tobiasen zeigt dabei teils stark unterschiedliche Leistungen.

 
Steven Nornes: 25 Jahre, FC Nordsjælland, Stärke 9, Sturm -> wechselte zu Saisonbeginn für 16 Millionen von Valerenga IF

Steven Nornes fällt dem Überangebot Valerengas zum Opfer. Ob der starken Konkurrenz nimmt Nornes sogar einen Abstecher in Liga zwei in Kauf. Mit 33 Spielen und 11 Treffern ist er zwar nicht der erhoffte Faktor, leistet aber trotzdem seinen Beitrag zu Nordsjællands Aufstieg. An seiner Form muss der Norweger aber noch sichtlich arbeiten.

 
Saison 73
 
Bjørn Murí: 29 Jahre, Valerenga IF, Stärke 11, Sturm

Murí macht den Salanga? Nachdem es in der vorigen Saison eine denkbar schwache Ausbeute gab, ließt sich die Quote von 14 Toren in 31 Partien schon besser. Aber dadurch, dass sich alle auf Ihn konzentrieren, bleibt mehr Raum für seinen neuen Sturmpartner Saso Kewell, der.. die Liga in Grund und Boden schoss. Murí ist persönlich sicher nicht ganz glücklich, der Meistertitel versüßt die Karriere aber sicherlich.
 
Axel Albrechtsen: 23 Jahre, Brøndby IF, Stärke 9, Abwehr

Axel Albrechtsen mit einem enormen Entwicklungschub!  Nach der Aufwertung zum letzten Saisonende steigert sich Albrechtsen weiter, und erreicht zur Saisomitte mit 9 gleich die nächste Stufe. Zu 25 Amateureinsätzen kommen auf schon 9 Berufungen für die Profis Brøndbys dazu. So sieht eine Bewerbung für den dauerhaften Profifußball aus!

Saison 72
 
Michael Pedersen: 31 Jahre, Esbjerg fB, Stärke 10, Sturm

Michael Pedersen unterbietet seine Quote aus dem Vorjahr erneut. 11 Tore waren es in 31 Partien, zu wenig für den Hauptstürmer eines Teams. So rutscht er mit Esbjerg aus der Europacupqualifikation, und jünger wird die Vereinslegende der Dänen wohl nicht mehr.

 
Saison 71
 
Pablo Timisela: 32 Jahre, Ystads IF FF, Stärke 12, Abwehr

Pablo Timisela muss diese Saison 6 Spieltage zusehen, das Alter nagt dann doch an dem Schweden. Seine Abwehrleistungen bleiben weiterhin stark, offensiv muss er sich jedoch mehr und mehr zurücknehmen. Trotzdem kommt er noch auf 7 Torbeteiligungen. Enttäuschend ist für ihn sicher, dass Ystads im kommenden Jahr knapp nicht international vertreten sein wird. Bei den Gegentoren ist Ystads im Schnitt dabei, Timisela tat, was er konnte – es sollte nicht reichen.

Steingrimur Kjartansson: 30 Jahre, Deportivo La Coruña, Stärke 10, Mittelfeld -> wechelt für 12,5 Millionen von Zenit St. Petersburg.

Steingrimur Kjartansson ist DER Wandervogel. Nach dem russischen hellblau wechselt er direkt nach Galizien. Bei La Coruña läuft es mit 5 Toren und 8 Assists schon besser als im russischen Winter. 28 mal stand er auf dem Platz, einen Innenbanddehnung sowie eine Sperre kosteten ihn diese Partien. In Summe ist er damit der zweitbeste Scorer seines Teams gewesen – darauf kann man aufbauen.
 
Saso Kewell: 27 Jahre, Valerenga IF, Stärke 10, Sturm

Saso Kewell – die Superlative eines Australiers! Wahnwitzige 41 Tore erzielt Kewell, dazu liefert er noch 3 Assists. Die Torschützenkrone ist ihm sicher, die Tore alleine haben ihm schon überdeutlich die Assistkrone gesichert. Es ist der Durchbruch eines Mannes, der bislang zwischen Profis und Amateuren wechselte, und im Überangebot Valerengas seinen Platz noch nicht gefunden hatte. Dies nun ist eine Ansage, die seinesgleichen sucht! Die Auszeichnung des Spielers der Saison wurde ihm völlig zurecht verliehen. Wenn man auf Teufel komm einen Wehrmutstropfen suchen will: Das war wohl die beste Saison seiner Karriere. Besser wird es wohl kaum mehr.
 
Saison 70

Valther Thor: 28 Jahre, FC Kopenhagen, Stärke 9, Mittelfeld

Valther Thor kommt dieses Jahr zu immerhin 31 Partien. 4 Tore steuert er bei, mit 8 Assists ist er mit der beste Vorlagengeber Kopenhagens. Der ganz große wird er wohl nicht mehr, er bleibt aber eine ernstzunehmende Waffe, die seinen Anteil an der Europacupquali Kopenhagens hat.

 
Saison 69
 
Ole Voigt: 31 Jahre, Bremen, Stärke 10, Abwehr -> wechselt für 9,3 Millionen von Marktbergel

Ole Voigt ist plötzlich nicht mehr gebraucht. Für 9,3 Millionen wechselt er aus dem beschaulichen Marktbergel ins große Bremen, entgeht somit dem Europa League Sieg Marktbergels – spielt aber in der Champions League. Bei Bremer hat der Defensivakteur keine Anlaufschwierigkeiten, fügt sich bei 31 Einsätzen gleich ins Team ein. 2 Treffer und 5 Assists steuert er zudem bei. Mit Platz 5 geht es diesmal mit Bremen in die Europa League.
 
Hicham Salanga: 33 Jahre, Legia Warschau, Stärke 9, Sturm -> wechselte für 2,6 Millionen von Valerenga IF

Hicham Salanga verlässt Valerenga als Legende. Bei der großen Feier nach dem Titel wird er eingeflogen, kämpft sichtlich mit den Tränen, kein Teil dieses großen Erfolgs zu sein. Denoch – Salanga war wohl einer der Grundsteine, auf dem der Aufstieg Valerengas gebaut wurde. Seine Saison in Polen lief anständig, wenngleich sich die Verletzungsanfälligkeit deutlich zeigte: 25 mal Stand er auf dem Platz, erzielte dabei 12 Treffer – und spielt kommendes Jahr wieder Erstligafußball. Und: Salanga bleibt uns noch eine ganze Weile erhalten: Sein Vertrag wurde bis Ende Saison 83 verlängert.
 
Saison 68
 
Harry Laursen: 30 Jahre, Brøndby IF, Stärke 9, Sturm

Harry Laursen ist Stürmer Nummer eins, davon merkt man nach wie vor aber herzlich wenig. In dieser Saison absolvierte der 30-jährige gar alle 34 Partien, zu Stande kommen aber lediglich 7 Treffer und ein Assist. In der internen Rangordnung ist er dabei gerade mal auf Rang 6. Aber irgendwie.. scheint das System zu funktionieren, hat Brøndby erneut als nominell schwächstes Team nichts mit dem Abstieg zu tun. Und Manager Ralle scheint Laursen nichts vorzuhalten.

 

 
TAT 11 - Zwischen triumphalem Meister und hachdünnen Entscheidungen
 
 
Kolomaznik führt Valerenga auf den skandinavischen Olymp - und wie! Mit 75 Punkten und gar 12 Punkten Vorsprung sichern sich die Norweger die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Der Doublesieger ist das Team der Stunde, wir gratulieren!
 
Dahinter war aber Feuer drin. Meister Helsingborg sichert sich mit 63 Zählern Platz 2, dahinter stürmt HB Tórshavn mit 61 Punkten doch noch in die Königsklasse. Um 2 Tore Tordifferenz verweist man Aarhus auf Platz 4, Überraschungsteam Silkeborg landet punktgleich mit nur 6 Toren Differenz gegenüber Aarhus dahinter. Wenn es für Silkeborg für Europa noch zu früh sein könnte, ist die Europa League vielleicht ohnehin das angenehmere Pflaster. Auch dahinter bleibt es hochspannend, der FC Kopenhagen sichert sich am letzten Spieltag Platz 6, und verdrängt Ystads um ein mageres Pünktchen aus Europa.
 
Esbjerg und Lahti können hier auf Rang 8 und 9 aktuell kein Wörtchen mitreden, die Aufsteiger Hammarby und Kristiansund sichern sich mit Platz 10 und 11 souverän den Klassenerhalt. Selbiges gilt dahinter für das nominell schwächste Team Brøndby, und Rosenborg BK, dass sich zum Schluss vom scheidenden Manager Johann2011 mit einer Spitzenleistung aus dem worst case Scenario schießt. HJK Helsinki punktet wenig überraschend nicht mehr, mit 39 Zählern hätte man aber genug Polster.
 
Dahinter kommt aber die wohl größte Überraschung an diesem TAT: JJK Jyväskylä, von uns nach zwei 5:6 Niederlagen an TAT 10 bereits begraben und in Liga 2 verbannt, spielt völlig befreit auf. Zu den bislang 25 Punkten kommen 12 dazu, mit 37 Punkten schiebt man sich an Nykøbing und AIK Solna vorbei und sichert sich aus dem Nichts den Klassenerhalt. Am Ende gibt die Tordifferenz von -21 den Ausschlag, Nykøbing in diesem Belange 3 Tore schwächer, was den Abstieg des Spitzenteams bedeutet. AIK Solna hingegen punktet am letzten TAT gar nicht mehr, und rutscht mit 36 Punkten gar auf Rang 17 ab. Ein Punkt mehr, und die Tordifferenz von -12 hätte zum Klassenerhalt gereicht. Wahnsinn! Midtjylland hingegen bleibt dem Saisontrend treu, und mit 25 Punkten ist der Abstieg überdeutlich.
 
Aus Liga zwei melden sich Djurgarden Stockholm als Meister und der FC Nordsjælland deutlichst zurück ins Oberhaus. 1 Punkt trennt die beiden Dominatoren, und auch nur 1 Tor bei der Tordifferenz. Mit Haka Valkeakoski macht der dritte Absteiger des Vorjahres den dreifachen Wiederaufstieg komplett. Einzig Tampere United wird mit 4 Punkten Rückstand auf Rang 4 etwas gefährlich.
 
Lyn Oslo sichert sich mit 47 Punkten Rang 5, drei Punkte dahinter landet IFK Göteborg auf der 6. Odense (39) und Stavanger (37) folgen auf Platz 7 bis 8, der FK Haugesund verweist Lillestrøm auf Platz 10.
 
Die Amateurmeisterschaft sichert sich Schlussendlich der FC Nordsjælland mit einem dann doch Recht deutlichen 4 Punktevorsprung.
 
Hochspannung derweil beim Nachwuchs: Midtjylland verliert die letzte Partie, muss folglich den FC Kopenhagen an den Gipfel vorbeiziehen lassen. Doch dann kommt Göteborg, dreht die Partie gegen Lahti, und sichert sich mit dem 5:6 tatsächlich noch die Jugendmeisterschaft. Völlig SKArückt!
 

Intermezzo – der Meister am Wort:
 

S.D.: Sehr geehrter Kolomaznik, herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen Saison! Zuerst der Europameistertitel mit Norwegen, dann der Pokalsieg mit Valerenga, und jetzt diese Machtdemonstration in der Liga. Welche Superlative finden Sie für diese Saison?


K.: Vielen Dank für die Glückwünsche! Es ist zunächst einfach überwältigend und kaum in Worte zu fassen. Eine ganze Nation feiert den EM-Titel der Nationalmannschaft. Ein Turnier bei dem Norwegen auch noch Gastgeber sein durfte. Es liegt nahezu auf der Hand, dass hier in den vergangen Jahren eine großartige Nachwuchsarbeit in verschiedenen Vereinen geleistet wurde! Gratulation und allen Respekt an dieser Stelle auch nochmal an die Nationalspieler und an unsere begeisterten Fans, ohne diese ein solch historischer Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Und obendrein, den EM-Titel zusammen mit dem Pokalsieg und der Meisterschaft feiern zu dürfen, das lässt einen nicht mehr los und auch keine Selbstverständlichkeit.

S.D.: Vor fast 70 Saisonen, in Saison 11, heuerten Sie erstmals in Oslo an. Eine lange Zeit, die durch eine Pause vom Spielbetrieb und den Wiedereintritt in das skandinavische Ligasystem gezeichnet wurde. Lange wurde Aufbauarbeit in Liga 2 geleistet, bis Sie sich die letzten 10 Jahre dauerhaft in der ersten Liga etabliert haben. Ein steiniger Weg mit der nun ultimativen Krönung?

K.: Nach dem heutigen Stand ist das sicherlich die ultimative Krönung für die bisherige Vereinsgeschichte. Viele viele Jahre Geduld und Ausdauer konnten endlich in Titel umgewandelt werden. Dennoch werden wir weiter hart arbeiten müssen, um einer der besten norwegischen Vereine in Skandinavien zu bleiben bzw. der Inbegriff für den Besten Fußball in Norwegen zu werden. Ich werde definitiv noch einige Jahre mit Valerenga verbringen, so dass wir als Verein uns auch international immer und immer wieder messen können. Allen voran ist hier ein adäquater Trainerstab erforderlich, den wir uns glücklicherweise nicht mehr suchen müssen. Ganz abgesehen von anderen Vereinen, bei denen die glorreichen Zeiten offensichtlich vorbei sind. Für uns als Verein ist es auch sehr wichtig, inländische Spieler zu fördern und geduldig weiterzuentwickeln, welche dann auch den Erfolg und die damit verbundene Freude mit dem ganzen Land teilen können. Das ist uns denke ich auch ganz gut gelungen in den vergangenen Jahren.

S.D.: Diese Saison haben Sie sich ja bereits sehr früh oben festgebissen. Nach 3 Spieltagen lagen Sie auf Platz 4, danach waren Sie schlechtestens auf Rang 3. Lange war Silkeborg der Ausreißer, so wie Sie es ja bereits in Saison 78 waren; gegen Ende hin wurde der Meister Helsingborg zum größten Konkurrenten. Ab wann war der Glaube da, dass es diese Saison in Oslo mit dem ganz großen Wurf klappen könnte?

K.: Ehrlich gesagt erst relativ spät. Nachdem die Tipps für das Tippspiel abgegeben wurden, wollte ich fast schon einen anderen Verein und nicht Valerenga tippen. Doch ich habe mir gedacht, da muss doch was sehr realistisches dran sein. Also habe ich mich angeschlossen und bin jetzt ganz zufrieden damit Icon_wink. So richtig daran geglaubt habe ich persönlich nach TAT 10, als dann mit sechs Punkten Vorsprung es nur mit sehr sehr viel Pech nicht gereicht hätte. Am Ende war es von den Punkten und der Tordifferenz dann doch sehr deutlich.

S.D.: Der Erfolg trägt in Valerenga vor allem einen Namen: Saso Kewell. Nach langen Jahren des enormen Überangebots im Sturm wurden Steven Nornes (25/9), Hicham Salanga (33/9) und Knut Juliussen (23/10) abgegeben, und auf Topstar Bjørn Murí (29/11) und Saso Kewell (27/10) vertraut. Der Australier bedankt sich für den erstmaligen Kaderplatz bei den Profis mit sage und schreibe 41 Treffern in 34 Partien. Wie haben sie den Australier so beflügeln können? War es vielleicht auch die Klarheit im Sturm, die der Verein benötigt hat?

K.: Sie sprechen da ein bedeutsames Thema an. Für den Verein und die betroffenen Spieler war es das Beste getrennte Wege zu gehen. Die Spieler benötigen eine Zukunft mit Spielpraxis. In Abstimmung mit unserem langjährigen Trainer Sogar Gut haben wir uns dann für diese Konstellation entschieden. Er konnte dazu eine sehr kompetente und sportliche Einschätzung treffen, die auch mit den Zielen von Valerenga einhergeht. Da wir in dieser Saison auch nicht international antreten konnten, musste ein minimalistischer Kader mit möglichst wenig Kosten und trotzdem ausreichender Qualität geschaffen werden. Zumal der Verein mit den Transfers gute Einnahmen erzielen konnten. Auch in finanzieller Hinsicht konnten wir damit eine gute Ausgangssituation schaffen.

Ich wünsche Hicham alles Gute nach seiner aktiven Karriere, er hat enorm dabei unterstützt den Verein zu repräsentieren und war ein echter Fan-Liebling. Knut und Steven wünsche ich auch von ganzen Herzen viel Erfolg!

S.D.: Dann wollen wir Sie nicht mehr länger aufhalten. Wir wünschen eine schöne Feier, die sicher nicht vor Sonnenaufgang enden wird!

K.: Es war mir eine Freude und ich bedanke mich für die Einladung! Auf diesem Wege, gerne weiter so, ein tolles Format und mit viel Gefühl für den Fußball auch. Vielen Dank!
 
 
Derby des TATs: 
 
Silkeborg IF - Aarhus GF 5:4
 
Ein letztes Mal Derbyfieber, diesmal im beinharten Kampf um Europa. Die Gäste starten derweil deutlich besser in die Partie. Aarhus Ulrik Danielsen prüft bereits nach 7 Minuten Silkeborg Keeper Stig Helveg, der kann den scharfen Schuss mit etwas Mühe zum Corner klären. Besser macht es Danielsen in Minute 19, als seine Maßflanke Thoralf Jakobsen trifft - und auf 0:1 stellt. Silkeborg nun heillos überfordert. Den 2 Meter Hühnen Sole Aakjaer bekommt die Hintermannschaft nicht in den Griff, gleich zweimal setzt sich der Eigenbauspieler Aarhus im Luftzweikampf durch, und beide Male klingelt es. Ein 0:3, einseitiger geht es kaum. Auch die zweite Hälfte sollte einseitig sein - nur eben auf dasselbe Tor! Silkeborg wie ausgewechselt. Ein genialer Sonntagsschuss von Scott Young bringt die Gastgeber wieder ran, keine drei Minuten später zappelte ein direkter Eckball im Netz. Silkeborg mit Dauer-Druck, zwingt Aarhus Keeper Erik Nøhr zu Parade zum Parade. In Minute 66 ward es dann um die Gästeführung geschehen: Nach einem missglückten Klärungsversuch schlägt der Spann von Vilmos Sándor im Ball ein - Nøhr ohne jegliche Abwehrchance beim mittlerweile hochverdienten Ausgleich. Aber Silkeborg will mehr - und bekommt in Minute 71 einen Strafstoß. Walter Beckmann schießt, Nøhr pariert - im zweiten Versuch ist die Pille dann über der Linie. Partie gedreht. Aarhus in Hälfte zwei völlig von der Rolle und absolut ungefährlich. Bis Niko Kronberg eine Idee hat. Geniales Dribbling, wunderbarer Ball auf Thoralf Jakobsen - Partie egalisiert! Aber Silkeborg juckt der Gegentreffer nur kurz. Man fühlt, die wollen mehr. Und die erzwingen auch mehr: Beckmann knallt aus 23 Metern einfach drauf, der Ball streichelt den Pfosten, bevor er ins Netz kracht. Mit dem 5:4 brechen alle Dämme, Silkeborg ist zurück in Europa!
 
Highlights des TATs:
 
Höchster Spieltagssieg: HB Tórshavn im Heimspiel gegen Hammarby IF, Ergebnis 7:0

                         sowie Valerenga IF im Heimspiel gegen Nykøbing FC, Ergebnis 7:0

                         sowie Valerenga IF im Heimspiel gegen Rosenborg BK, Ergebnis 7:0
 
Effizientestes Team: Rosenborg BK im Heimspiel gegen den FC Nykøbing, Ergebnis 4:3
 
Größter Chancenwucher: Helsingborg IF im Heimspiel gegen Valerenga IF, Ergebnis 5:5
 
Zeitungsannonce HB Tórshavn: Tordifferenz gesucht. Bitte geben sie diese im Gundadalur ab. So oder so ähnlich kann man sich erklären, wie die Färinger ihre letzten beiden Heimpartien bestreiten. Besonders hoffnungslos war aber Hammarby IF, dass sich auf den Scharfsinseln wohl eher wie bei einer Versteigerung unter dem Hammer fühlt. In Minute 12 schenkt Gift Fertigt den Gästen einen Freistoß ein, gute 10 Minuten später setzt er seinen Team-Kollegen zum 2:0 in Szene. Ein Eckball nach dem Seitenwechsel sowie zwei Doppelschläge Schrauben das Ergebnis auf 7:0 hoch, und jeder einzelne Treffer wird bejubelt, bringt doch jeder Treffer die Färinger näher ans internationale Geschäft. Und jeder einzelne davon sollte sich ja schlussendlich als Schlüssel für die Champions League herausstellen.
 
Valerenga auf Meisterparty! Nykøbing bekommt die volle Breitseite des Titelaspiranten ab. Saso Kewell in Minute 10 und 16, dazu ein schwerer Patzer, den Alf-Inge Tengesdal in Minute 11 verwandelt. 3:0 nach gerade einmal 17 Spielminuten. Danach verwandelt sich das Spiel in eine Bjørn Murí- Show, der Nykøbing aus allen Lagen einen Hattrick reindrückt - und bei einem Corner das Eigentor zum 7:0 erzwingt. Und damit war es dann amtlich: 2 Spieltage vor Schluss, 9 Punkte Vorsprung, wie dominant will man Meister werden.
 
Noch dominanter! Denn Valerenga hat zuletzt noch Rosenborg zu Gast, denen die Last vom Abstiegskampf sichtlich abgefallen ist. Sympathisch gratuliert man dem Landsbruder zum Titel, auf dem Feld lässt man diesen nach Lust und Laune gewähren. Yunus Marquez eröffnet den Torreigen. Vor allem Saso Kewell kommt in Folge auf seine Kosten. Der Australier schnürt einen Viererpack, nur unterbrochen durch German Amauri's Kopfballtreffer. Den Schlusspunkt setzt dann Bjørn Murí, Nachdem der Referee ein Erbarmen hat, und die Valerenga-Partie bis spät in die Nacht einläutet.
 
Es hätte viele Spiele zur Auswahl gegeben. Rosenborg lief in letzter Minute zur Höchstform auf, bereits gegen Solna zeigte man sich stark, und auch bei Midtjylland holte man das Maximum heraus. Aber auch der FC Lahti zeigte gegen Kopenhagen eine sehr anständige Leistung. Im Fokus steht aber nur eine Partie: Rosenborg BK gegen Nykøbing! Eine derartig richtungsweisende Partie, die nominell auch gut und gerne ein Meisterschaftsduell sein könnte, wird zum Abstiegskrimi. Beide Teams sind zu Beginn auf die Defensive bedacht, heißt es doch verlieren verboten. Den ersten Fehler machen aber die Trolle: Weiter Ball auf Hele Rømer, der sich im eins gegen eins mit RBK Keeper Cato André Saxegaard wiederfindet, und diesen eiskalt aus tanzt. Die Antwort Rosenborgs? Etwas zufällig! Ein Freistoß kracht an die Stange, fällt Roar Strand vor die Füße - das lässt sich die Legende nicht entgehen. Im zweiten Durchgang hat er dann erneut die Stollen im Spiel. Ein simpler Doppelpass bringt Thor Bartok in eine exzellente Schussposition, das 2:1 eine Erleichterung. Aber Nykøbing spielt auch fröhlich mit: Eckball von der linken Seite, Mark Makasa kommt angeflogen - der wuchtige Kopfball schlägt im Netz ein. Es entwickelt sich ein regelrechter Schlagabtausch: Wieder Bartok, der mit einem Freistoß Konstantin Beeck findet. Volley, 3:2. Aber auch Nykøbings Makasa hat daraufhin wieder eine Antwort, vernascht die gesamte Abwehr inklusive Torwart, und hat noch das Auge für den Mitspieler, der das 3:3 erzwingt. Bei der Situation wird es jedoch unglücklich am Bein getroffen, verliert somit viel von seiner Explosivität. Und das hat Folgen: Denn während Nykøbings Offensive nun versandet, kickt Oystein Slettahjell einen Schuss sowas von in den Winkel - und damit Rosenborg endgültig zum Klassenerhalt, und Nykøbing mitten hinein in den Überlebenskampf.
 
Spieltag 31, Flutlicht, Nieselregen. Helsingborg empfängt Valerenga zum letzten Tanz um eine mögliche Meisterschaft. Beide Teams giftig, aggressiv, und offensiv. Das zeigt sich in einer völlig verrückten Abfolge: Minute 7, Freistoß Helsingborg, Henrik Larsson lässt sich nicht zweimal bitten. Sekunden später auf der Gegenseite dasselbe Spiel, Saso Kewell mit einem Strahl ins Netz. Und weitere Sekunden später täuscht Kewell einen Freistoß an, stattdessen Flanke auf Achim Schick - das 1:2 mit 3 Tore. In 3 Minuten. Seid ihr denn alle wahnsinnig? Etwas Ruhe folgt, bis Helsingborgs Hasse Sperlingsson den Ball hineinpfeifen lässt. Danach sorgt wieder der Spieler der Saison für Schlagzeilen: zunächst möchte Kewell einen Ball klären, vollstreckt aber einen klasse Abschluss ins eigene Netz, um es keine 2 Minuten später auf der Gegenseite zum 3:3 klingeln zu lassen. Diese Mentalität ist schier unglaublich. Darauf erstmal den Pausentee. Nach dem Seitenwechsel kommt Valerenga wieder überfallsartig aus der Kabine, wieder ein direkter Kewell-Freistoß und ein Eckball bringen Valerenga mit 3:5 in Front. War es das? Helsingborg kämpft sich zurück, Valerenga Keeper Dan Mantras ist aber sowohl bei einem Sperlingsson Heber als auch im eins gegen eins gegen Danny Linneweber erfolgreich. Dann geht es aber zweimal zu schnell: zunächst ein schnell abgespielter Freistoß, und erneut nur Sekunden später ein genialer Laufweg von Per Johan Smedberg, der Mantras im eins gegen eins umkurvt. 5:5. Helsingborg drückt, aber nun igelt sich Valerenga ein, und rettet den Punkt über die Zeit. Der große Angriff, er ist abgewehrt, und wenngleich man nach dem Spiel das Wort noch nicht in den Mund nimmt, ist das Unentschieden ein Riesenschritt zum größten Triumph in Valerengas Geschichte.
 
Highlights der Saison:

Nach einer Saison ohne 7:0 war man diesmal äußerst schießwütig. Gleich sechsmal hieß es 7:0, besonders Valerenga zeigte sich mit gleich der Hälfte besonders angriffswütig.


Derby der Saison: Spieltag 1, JJK Jyväskylä – FC Lahti, Ergebnis: 2:3

13 Derbies wurden in dieser Saison gespielt. Interessanterweise mal wieder eine ungerade Zahl, da haben die Spitzenspiele wohl hineingepfuscht. Das Derby der Saison fand diesmal bereits am allerersten Spieltag statt, als Jyväskylä gegen Lahti volles Risiko fährt – und in der letzten Minute durch einen Einwurf doch noch verliert.

Effizientestes Team der Saison: Spieltag 18, HJK Helsinki – Valerenga IF, Ergebnis: 2:2

Ein Helsinki, was unermüdlich an Valerenga aufläuft, und ein Saso Kewell, der Valerenga mit einem Elfer sowie einem genialen Zuspiel im Alleingang den Punkt rettet.
 

Beste Defensivleistung der Saison: Spieltag 9, Ystads IF FF – Brøndby IF, Ergebnis: 0:0

Kristoffer Nordstrands Tag! Der Keeper Brøndbys bringt Saramagos Mannen zur Verzweiflung, und hält mit etwas Lattenunterstützung den Punkt für die Gäste fest.
 
 
 
Hot Takes – Auswertung der seriösen ™ Saisonprognose
 
 
Liga 1:
 
SKA-S-80-Liga-1-Prediction
 
SKA-S-80-Liga-1-Saisonendstand
 
Das soll eine Prediction sein?!? Phantasieland wäre die korrekte Bezeichnung. Satte 88 Plätze lagen wir daneben, 4,89 pro Verein. Ein Trauerspiel einer Vorhersage, bei der so rein gar nichts passt. Mit 3 Tipps alleine lagen wir bereits 37 Plätze daneben, bisherige Vorhersagen lagen bei 40 und 44 Plätzen daneben – für die gesamte Tabelle wohlgemerkt!
 
Wenn man Highlights suchen will: Brøndby haben wir mit Platz 12 richtig eingeschätzt, und auch bei den Punkten waren wir sehr nah dran. Bei Helsingborg, Lahti und Esbjerg waren wir jeweils nur einen Platz daneben. Silkeborg übertrifft unsere ambitionierte Vorhersage sogar noch um 2 weitere Plätze, aber selbst unsere Einschätzung haben vor der Saison wohl wenige für möglich gehalten.
 
Etliche Teams haben wir deutlich zu hoch eingeschätzt. Darunter mit Rosenborg BK und Nykøbing FC zwei Spitzenteams, die wir gleich 12 Plätze falsch eingeschätzt haben. Für beide heißt es statt Meister bzw. Europa Abstiegskampf bzw. sogar Abstieg. Das.. hatten wohl weder wir noch irgendjemand anders auf dem Schirm. Den FC Midtjylland haben wir um 7 Plätze zu hoch eingeschätzt, statt sicherer Klassenerhalt ist es der klanglose letzte Platz. Ystads muss statt dem Vizemeistertitel den Eurofightern am Mittwoch zusehen, 5 Plätze waren wir hier daneben. Und Jyväskylä macht mit der unglaublichen Rettung unsere Statistik besser, am Ende heißt es hier Platz 15 statt Platz 10 – was wieder einer Fehleinschätzung von 5 Plätzen entspricht.
 
Unterschätzt haben wir ebenso einige Teams. Ganz eklatant war dabei Aarhus GF: Satte 13 Plätze lagen wir daneben, statt Fixabsteiger heißt es Europa League – und beinahe sogar Königsklasse. Auf welchen Abwegen unser Programm hier unterwegs war.. wir hüllen uns mal in den Mantel des Schweigens. Schon im Vorjahr war Aarhus das Team, was letztlich am meisten unterbewertet war. Hammarby schießt von nicht konkurrenzfähig ins Mittelfeld hoch, Platz 10 statt Platz 18. Den FC Kopenhagen haben wir um dasselbe Maß verschätzt, hier hieß es statt Platz 14 und Klassenerhalt gar Europa League. Und natürlich darf auch der Meister aus Oslo nicht fehlen, den wir mal wieder ganz traditionell unterbewertet haben. Immerhin haben wir den Norwegern noch die europäische Qualifikation mit Platz 6 zugetraut.
 
Liga 2:
 
SKA-S-80-Liga-2-Prediction
SKA-S-80-Liga-2-Saisonendstand

Das Motto der diesjährigen Prediction war: Liga zwei soll realistischer werden. Dies ist definitiv gelungen. 10 Plätze lagen wir daneben, im Schnitt somit einen pro Verein. Im Vorjahr waren es noch 12 Plätze gewesen.
 
Die großen Überraschungen blieben definitiv aus. Die Aufsteiger hatten wir alle 3, wenngleich wir Djrugarden und Nordsjælland knapp vertauschten – der verflixte Punkt! Tampere setzte sich dann doch entgegen der Vorhersage noch vor Lyn und Göteborg, während Lillestrøm gegenüber Stavanger und Haugesund 2 Plätze abrutschte. Besonders erfreulich ist aber, dass die Punktzahlen der vereine deutlich realistischer geworden sind. Unser letzter Platz hatte 27 Punkte, am Ende waren es derer 26. Bei den Aufsteigern wurde es ein größeres Schützenfest als gedacht, aber das ist wohl nicht jede Saison so drastisch zu erwarten.
 
Den Pokal und den Torschützenkönig hatten wir zwar ermittelt, aber der Herr Schreiberling hatte völlig vergessen, diese hinzuzunehmen. Nachträglich ist dies schwer zu ermitteln, aber wir zumindest die absolut verrückt explosive Saison von Saso Kewell mit 41 Treffern in 34 Spielen hatten wir Definitiv nicht vorhergesehen.
 
 
 
Karriereende: zum Schluss sagen wir danke!
 

 
Der FC Karriereende erhält eine neue, prunkvolle Abwehr! Gleich 13 Verteidigen hängen die Schienbeinschoner aus dem Fenster, darunter mit Nykøbings Franck Agassa der Dauerbrenner der Truppe mit sensationellen 552 Einsätzen. Ehemalige Weltstars wie der Liechtensteiner Mittelfeldregisseur Roger Zech und sein Abwehrchef Tóki Mohr (beide Esbjerg fB) verabschieden sich von der großen Bühne, wie auch Lahtis Hein-Josef Nuber, der es in 412 Partien satte 192 mal krachen ließ. Auch ein verhindertes Talent ist leider dabei: Tomi Rautianen im Tor AIK Solnas. Das Eigengewächs der Schweden kam zeitlebens nicht über Stärke 7 heraus, absolvierte folglich auch lediglich 89 Partien. Auf der anderen Seite steht Olaf Kleeschätzky, der zuletzt für Rosenborg die 400er Marke als Torwart sprengte. 10054 Einsätze und 1796 Torerfolge verabschieden sich für immer von der Fußballbühne. Danke für euren Einsatz, genießt den Fußballruhestand!
 
Lebenswerk-S80
 
 
 
Anmerkung der Redaktion: Wir hoffen, dass Sie beim Lesen dieser Ausgabe unseres Quälitätsmediums viel Freude hatten. Wenn Sie Anregungen zur Verbesserung haben, sich bestimmte Themen oder interessante Statistiken wünschen, freuen wir uns über eine Rückmeldung.
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RE: SKA Tageszeitung von Exiltibeter -ab Saison 67 - von Exiltibeter - 20.10.2025, 21:11

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