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Gut, ein Leitbild zu erarbeiten und zu haben, ist gerade für jede Organisation sehr "in". Aber deswegen muss es nicht schlechtes sein  .
Was Funktionen von Leitbildern sind, findet ihr hier ganz schön formuliert:
Orientierung ist die zentrale Funktion eines Leitbildes nach innen, in die Organisation. Ein Leitbild soll für die Mitarbeiter und Mitglieder die Frage beantworten „Wofür stehen wir als Gemeinschaft?“, (Vision/ Urgrund), „Was wollen wir gemeinsam erreichen?“ (Mission/ Aufgabe(n)) und „Welche Werte und Prinzipien sollen unser Handeln leiten?“. Da diese Fragen immer attraktiv beantwortet werden, ist mit einem Leitbild die Hoffnung auf eine positive Motivation der Mitarbeiter verknüpft.
Positive Öffentlichkeitsarbeit ist die Funktion eines Leitbildes nach außen. Es soll Kunden, Bürgern und Meinungsführern die Frage „Wofür steht diese Organisation?“, verknüpft mit einem positiven Imageeffekt, beantworten. Die Entwicklung von Leitbildern ist oft Ausgangspunkt oder Bestandteil von Veränderungsprozessen. Durch die Beschreibung eines positiven Leitbildes soll ein Fundament für positive Veränderung und Weiterentwicklung der Organisation geschaffen werden.
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Damit wir gut in die Diskussion um ein BMO-Leitbild kommen, helfen uns die 3 Fragen:
 „Wofür stehen wir als Gemeinschaft?“, (Vision/ Urgrund),
 „Was wollen wir gemeinsam erreichen?“ (Mission/ Aufgabe(n))
 „Welche Werte und Prinzipien sollen unser Handeln leiten?“
Schreibt eure sponten oder auch wohlüberlegten Ideen. Stichwörter und Wortfetzen, Sätze bis Aufsätze, alles kann uns weiterhelfen.
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Zeilen von Julia Engelmann... vielleicht motivierend erst nach den Zielen und Inhalten zu schauen...
Denn es geht doch um den Inhalt
viel mehr als um die Form,
es geht um deinen Einzelfall
viel mehr als um die Norm,
es geht nicht um Physik,
es geht um Fantasie,
vor allem geht's ums Was -
viel mehr als um das Wie.
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 „Wofür stehen wir als Gemeinschaft?“, (Vision/ Urgrund),
Ich denke hier steht vor allem das gemeinsame Interesse am Fussball im Mittelpunkt. Denn ohne dieses, würde hier niemand sein. Also das ist denke ich die Basis / der Grund auf dem unsere Community aufbaut.
 „Was wollen wir gemeinsam erreichen?“ (Mission/ Aufgabe(n))
Gemeinsam einem Hobby fröhnen, Spass am Spiel und dem Austausch mit Mitspielern haben. (muss ja nich nur um TAT´s gehen, sonderen auch allgemein)
 „Welche Werte und Prinzipien sollen unser Handeln leiten?“
Gemeinsames Miteianander... Respekt für alle Menschen die hier mitspielen. (auch Minderheiten wie Schalker oder Bayern Fans ;-))) )
Das wäre so meine ersten spontanen Ideen...
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Die Fragen geben die für mich wichtigste Sache schon vor: die Gemeinschaft.
Die Community war DAS wichtigste Kriterium für mich beim BMO geblieben zu sein. Bevor ich BMO gespielt habe, hatte ich verschiedene Online-Fußball-Managerspiele ausprobiert, die aber meist sehr anonym liefen. Vermutlich steht der BMO da nicht alleine da, aber ist doch eine der wenigen Nadeln im Internet-Heuhaufen.
Der BMO steht also für das gemeinsame Spiel spielen, aber auch entwickeln. Quasi von der Gemeinschaft für die Gemeinschaft.
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OEU-Meister Saison 26 und 31 mit Rotor Volgograd
Aufstieg S33 mit den Wexford Youths und S34 mit Anorthosis Famagusta - Vizemeister SOE S37
Mit U21 Nationaltrainer von Schweden - Platz 4 bei der U21 WM Saison 23 und 27
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mmofacts gamesphere |
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Wertvolle Sichtweisen giggy und Marvino.
Als ich in Benelux als Ligenleiter angefangen hatte, hatte ich die BNL-Managergemeinde gefragt, was ihr Land auszeichnet. Ich denke, es steht bzw. sollte als Leitziel für das ganze BMO-Universum gelten:
"BMO zeichnet sich durch eine treue Managergemeinde mit respektvollem, fairen, freundlichen und hilfsbereiten Umgang untereinander aus." (Punkt 3)
Mir persönlich sehr wichtig: "BMO ist ein Rollenspiel, in dem User in die Rolle eines Fußballmanagers schlüpfen." Das ist es, was mich persönlich bei diesem Spiel hält. Gern würde ich die Alpen ziehen... ein bisschen bin ich es als Manager beim SK Vorwärts Steyr  .
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Und die anderen? Auch Zustimmungen oder andere Sichtweisen zum gesagten sind wertvoll für den Prozess.
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24.04.2015, 00:35
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.04.2015, 00:35 von StepR.)
Auf den rein spielerischen Aspekt bezogen bietet der BMO das wohl umfangreichste "PBEM" dieser Art, das aus dem recht simplen Spielprinzip sehr viel macht. Dazu die Werbefreiheit, die ohne eine gestandene Community kaum möglich wäre. Das schätze ich hier so sehr.
Ansonsten kann ich dem Benelux-Zitat überwiegend zustimmen.
"Was wollen wir gemeinsam erreichen?"
In erster Linie den Fortbestand des BMO. Darüber hinaus eine stetige Verbesserung, ohne das "Gesicht" zu verlieren.
"Welche Werte und Prinzipien sollen unser Handeln leiten?"
Kritikfähigkeit, Bereitschaft und Leidenschaft.
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Auch danke ich dir, sheb für dein Teilen deiner Ideen:
Ich finde gut, dass wir Manager sich "reinknien" müssen, um erfolgreich zu sein. Ich suche gerade nach "geblümten Worten"  .
(25.04.2015, 14:13)sheb schrieb: Der BMO ist ein Managerspiel, in den man sich schon etwas rein knien muss um erfolgreich zu sein. Doch selbst damit sind Titel nicht selbstverständlich.
vllt. sollte man das mit geblümten Worten darstellen um den Ehrgeiz zu wecken.
Der BMO ist über die Jahre n echt gutes Spiel geworden. Es läuft alles viel flüssiger, strukturierter mit wenigeren Pausen. Auch die vielen Änderungen im Bezug auf Balanzierung greifen gut. Ich hab nur das Gefühl das viele alteingessene Manager das nicht so wahrnehmen und Aufgrund von neg. Erlebnissen/Änderungen die sie beschneiden, dann schon mal ihren Hut nehmen. Aber auch aus persönlichen Gründen verlieren wir immer wieder Manager.
Ich weiss nicht ob das Sinn macht aber ich denke das man verdeutlichen sollte das es nur ein Spiel aber ein verdammt Gutes.
Es ist ein Spiel von Menschen für Menschen. Was den Unterschied zu vielen anderen Managern ausmacht!
Man müsste auch versuchen festzustellen weshalb soviele Neumanager, so schnell keine Lust mehr daran finden. Ich weiss das stellt ne Herausforderung dar.
evtl. sollte man damit auch werben, dass der BMO kostenfrei ist und man kein Geld benötigt um besser zu werden.
"Ein Manager von Fussballfans für Fussballfans." könnte ein guter slogan sein.
Die Communtiy könnte man auch fördern... vllt. ne öffentliche Whatsappgruppe .... wenn so etwas realisierbar ist.
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27.04.2015, 21:22
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2015, 21:23 von GasCan.)
Auf den Punkt mit der Community will ich jetzt nciht weitereingehen, dass wurde hier ja schon thematisiert und ich teile die Meinung, dass sie ein wichtiges Element des BMO ist.
Beim Erstellen eines Leitbildes geht es ja auch um das Spielprinzip. Der BMO bezeichnet sich zwar als Managerspiel, aber ich persönlich sehe ihn jetzt nicht als ein Managerspiel im klassischen Sinn.
Das Spielprinzip des BMO dreht sich ja nicht darum, dass man einen Verein aufbaut, sondern darum eine Mannschaft aufbaut. Bei anderen Managerspielen hat man die Möglichkeit das Vereinsgelände mit Stadion, Trainingsplätzen usw auszubauen, beim BMO geht es eher darum, eine Mannschaft stetig weiterzuentwickeln.
Das Fehlen solcher Ausbaumöglichkeiten muss dem BMO nicht als Schwäche ausgelegt werden, sondern eher als Stärke. Der BMO ist kein reiner Klick-Manager, sondern ein Spiel, wo es auf die Kommunikation untereinander ankommt, um gute Transfers abzuschließen. Soetwas sollte in der Beschreibung des BMO deutlich gemacht werden, denn bei vielen anderen Spielen ist die Kommunikation nicht so wichtig.
Wobei sich hier die nächste Frage stellt, wird das Element der Kommunikation weiter unterstützt oder gibt es demnächst vielleicht Transferlisten, wo Spieler mit einem einfachen Klick transferiert werden können?
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Danke GasCan für deinen wichtigen Beitrag, was BMO eventuell von anderen Fußball-Managerspielen unterscheidet. Gut beobachtet, finde ich.
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Die schon angesprochene Herausforderung sollte aufjedenfall hervorgehoben werden denke ich.
BMO ist meiner Meinung nach nunmal nicht ein Spiel für jedermann, bei den meisten Managern muss man sehr viel falsch machen, um den Verein nicht Jahr für Jahr zu verbessern. Hier hingegen muss man sehr viel Richtig machen, um überhaupt das Niveau zu halten. Es ist in gewisser weise auch ein Spiel für Leute die Leiden können. Die Schwierigkeit fasziniert mich besonders an diesem Spiel. Sie lässt einen längere Zeit über eine Strategie nachdenken, und wenn sie zum Erfolg führt ist es um so schöner.
Ich weiß nicht ob das schon jetzt zur Diskussion steht, aber ich wollte eine Zielgruppe nennen.
Ich sehe BMO vor allem als Strategiespiel und in zweiter Linie als Fußballspiel, natürlich muss man Fußball lieben für dieses Spiel, aber noch wichtiger ist die Liebe zu komplizierteren Strategiespielen, um sich am Anfang auch nicht abschrecken zu lassen. Ich für meinen Teil spiele sehr gerne die Paradox Spiele und denke, das in den entsprechenden Foren einiges an neuen Mitspielern rekrutiert werden könnte. Wem Paradox nicht sagt, die entwickeln hauptsächlich Rundenbasierte sehr umfangreiche Global Strategiespiele. Dies wäre eine Zielquelle außerhalb anderer Fußballmanager spiele.
Es lohnt sich nicht über verschüttetes Guinness zu weinen
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(01.05.2015, 10:08)Samson schrieb: Es ist in gewisser weise auch ein Spiel für Leute die Leiden können.
Schön gesagt. So ist es und das können die meisten auf Dauer nicht.
Ich würde auch noch ein paar Punkte anmerken, obwohl sicher alles schon da war.
- Trainer / Sportdirektor
Wenn wir das als Stärke sehen, dass wir eigentlich keine Manager sind, dann müssten wir den Bereich, wenn wir ihn bewerben, vielleicht noch etwas ausbauen. Da sollten wir durchaus Ideen sammeln, wie man diese Art Spielweise dann noch ausbauen könnte. (Einzelgespräche, Spielansprachen, ...)
- Harter Weg an die Spitze
Jeder will gerne mal oben ankommen. Bei BMO ist das möglich. Früher war das mMn einfacher und jetzt ist der Weg länger. Das kann bestimmte Menschen motivieren und andere abschrecken. Wahrscheinlich schreckt es mehr ab. Wenn wir weiterhin Ligen zusammenführen, beschleunigen wir eher den Prozess der Abschreckung. Denn es gibt immer seltenere "Obens". Wenn wir 5 Ligen mehr hätten, hätten wir vielleicht 20 Manager mehr, die sich als "Oben" fühlen und 20 mehr, die denken, dass sie bald da oben sein können. Haben wir 5 Ligen weniger, gibt es den entgegengesetzten Trend. Da sollte man sich entscheiden, was man will. Man kann Neumanagern nicht alles zumuten. Sie wollen das Ziel vor Augen haben. Sie sehen eine Entwicklung und bleiben.
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(01.05.2015, 12:37)Radikahl schrieb:
- Trainer / Sportdirektor
Wenn wir das als Stärke sehen, dass wir eigentlich keine Manager sind, dann müssten wir den Bereich, wenn wir ihn bewerben, vielleicht noch etwas ausbauen. Da sollten wir durchaus Ideen sammeln, wie man diese Art Spielweise dann noch ausbauen könnte. (Einzelgespräche, Spielansprachen, ...)
Das klingt interessant. Was meinst du genau mit Einzelgesprächen bzw. Spielansprachen?
Was meinst du außerdem mit Sportdirektor? Soll man den Titel als Manager umbenennen?
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