07.11.2013, 15:53
(07.11.2013, 15:22)sheb schrieb:(07.11.2013, 09:08)Lugsnik schrieb:(07.11.2013, 05:10)GasCan schrieb: Ich habe nicht gesagt, dass man Stimmen die einem nicht passen rausrechnen müsste, sondern das man Stimmen, denen eine falsche Bewertungsgrundlage zu grunde liegen, rausrechnen müsste.
Es soll hier immer noch über eine Leistung abgestimmt werden und nicht wer wem wie sympathisch ist. Wenn jemand z.B. wie Henry für HK stimmt und das mit dem Mannschaftsaufbau innerhalb der Saison begründet, dann ist das eine absolut legitime Wahl gegen die keiner was sagt, weil die Begründung zum Thema der Wahl und deren Ziel passt.
Wenn aber jemand sagt, ich stimme für Manager X weil der bei mir im Land ist und ich den so toll finde, dann wurde hier der Sinn und das Ziel der Wahl nicht verstanden.
Doch, hat er (Enrico del Monte) , was das "Streuselkuchen-Beispiel" zeigt.
Du hast aber anscheinend nicht verstanden, was eine freie Wahl ist.
Jeder kann wählen was er will, ob die Begründung für dich nun plausibel ist oder nicht - oder ob sie nach deiner Meinung nun zu einem objektiven Ergebnis beiträgt oder nicht.
Möchte mir gar nicht ausmalen, wie viele Stimmen bei der Bundestagswahl nach deinem ermessen hätten gestrichen werden müssen, weil die Begründung des Wählers für dich nicht objektiv genug gewesen wäre...
Der Vergleich hinkt ohne Ende!
Schliessich hat eine Bundestagswahl Einfluss auf unsere Zukunft. Diese hier Wahl hier allerdings nicht.
Und ja der Normalbürger ist nicht "objektiv" genug. Anders kann man sich dieses Ergebnis gar nicht erklären @große Koalition *kotzbrech
Außerdem ist eine Bundestagswahl vom Themengebiet her offen, manche wählen die SPD wegen ihrer Sozialpolitik andere die CDU für ihre Wirtschaftspolitik. Außerdem wird die Bundestagswahl und damit auch der Wahlkampf immer mehr personenbezogen (Stichwort Sympathie), deshalb gibt es ja auch die TV-Duelle.
Hier bei der BMO-Wahl ist die Wahl vom Themengebiet und den eigentlichen Entscheidungskriterien eingeschränkt. Es soll am Ende der Wahl jemand stehen, der in einer Saison die beste Leistung gebracht hat und nicht jemand der "nur" sympathisch ist. Das bedeutet die Entscheidungskriterien sollten bei solch einer Wahl dann eigentlich Dinge sein wie z.B. Abschneiden in Pokalen, Titel oder Mannschaftsumbau. Diese Kritieren kann dann jeder für sich selbst gewichten und dementsprechend seine Wahl treffen.
Natürlich spielt auch Sympathie eine Rolle, aber sie sollte eine untergeordnete Rolle spielen. Wer seine Wahl so begründet hat die Wahl nicht verstanden und dessen Stimme dürfte, wenn es wirklich um was gehen würde, nicht zählen.
Das hat dann auch nichts mehr mit freier Wahl zutun. Jeder kann wählen was er will, aber es gibt sehr wohl falsche und richtige Wahlbegründungen. Das Striker Beiträge gut findet, die am Thema vorbeigehen und nicht wirklich passen, ist auch irgendwie wieder typisch.

